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28.06.2017

Neue Verkehrsführung auf der Nossener Brücke

Ab Freitag, 30. Juni, tritt an der Nossener Brücke eine neue Verkehrsführung in Kraft. Die Fahrbahn auf dem südlichen Überbau wurde so verbreitert, dass insgesamt drei Fahrstreifen angeordnet werden können. Die zwei Spuren stadteinwärts in Richtung Südvorstadt führen über den teilweise zurückgebauten Gehweg. Stadtauswärts in Richtung Löbtau führt je ein Fahrstreifen über den südlichen und über den nördlichen Überbau. Die Abfahrt in Richtung Ebertplatz bzw. Freital ist nur noch aus dem rechten Fahrstreifen möglich.

Zum Hintergrund: Im Rahmen des Projektes Stadtbahn 2020, Neubaustrecke Löbtau - Südvorstadt – Strehlen, wird die Nossener Brücke durch einen Neubau ersetzt. Wegen der starken Verkehrsbelastung über Jahrzehnte hatte sich der Zustand der Brücke soweit verschlechtert, dass sie in ihrer Tragfähigkeit bereits eingeschränkt war. Das Bestandsbauwerk musste noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten ertüchtigt werden. Nur so kann es den Verkehrsbelastungen weiter standhalten bis die neue Brücke fertig ist. Den südlichen Überbau haben die Bauleute umgebaut und gesichert, damit dieser vorübergehend drei Fahrstreifen aufnehmen kann. Zur Verstärkung haben sie je Brückenfeld zwei Hilfsstützen aus Stahlbeton hergestellt. Die getrennt geführten Geh- und Radwege wurden zusammengelegt und als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen. Bis zum eigentlichen Baubeginn kann auf dem nördlichen Überbau zum Heizkraftwerk hin ein Fahrstreifen stadtauswärts erhalten werden. Die Arbeiten hat die Firma Kleber-Heisserer Bau GmbH aus Dippoldiswalde ausgeführt. Die Kosten beliefen sich auf rund 500 000 Euro.

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