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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/06/pm_120.php 03.07.2017 10:01:14 Uhr 23.11.2017 13:59:47 Uhr
28.06.2017

Internationale Umweltexperten zu Gast im Dresdner Rathaus

Am Donnerstag, den 29. Juni, begrüßt Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzstabes der Landeshauptstadt Dresden, 20 Umweltexpertinnen und Umweltexperten unterschiedlicher Fachrichtungen aus Schwellen- und Entwicklungsländern im Dresdner Rathaus. Sie absolvieren an der TU Dresden einen Umweltmanagementkurs.

Die jungen Fachleute aus Ministerien, Behörden oder lokalen Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen lernen die Klimaschutzarbeit Dresdens kennen. Dabei informieren sie sich über Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden während ihres sechsmonatigen Aufenthalts für Führungsrollen in ihren Heimatländern vorbereitet. Sie wollen dort ihr Wissen später praktisch anwenden und die umweltverträgliche sowie nachhaltige Entwicklung ihrer Länder vorantreiben.

„Es freut mich, dass wir zum wiederholten Male internationale Gäste begrüßen dürfen. Dabei können wir unserem Leitmotiv ‚Denke global, handle lokal‘ entsprechend zeigen, was wir in Dresden tun, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Der fachliche Austausch fördert Denkanstöße, auch wenn die Rahmenbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern andere sind“, erklärt Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzstabes.

Seit 40 Jahren kommen Umweltexperten aus allen Teilen der Welt an die TU Dresden, um sich am “Centre for International Postgraduate Studies in Environmental Management (CIPSEM)” zu Umweltthemen weiterzubilden. 1977 wurde das Kursprogramm als Beitrag der DDR zum Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet. Seitdem haben etwa 2 200 Experten aus 139 Ländern einen Weiterbildungskurs abgeschlossen. Heute ist das international renommierte UNEP-UNESCO-Fortbildungsprogramm eine Einrichtung der Fakultät Umweltwissenschaften und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert.

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