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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/04/pm_007.php 03.04.2017 14:21:34 Uhr 28.06.2017 05:43:47 Uhr
03.04.2017

Am 6. April enden Internationale Wochen gegen Rassismus

Vortrag und Podiumsdiskussion über mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus enden am 6. April im Kleinen Saal der Dreikönigskirche mit einer Veranstaltung zum Thema mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR. Unter dem Titel „Madgermanes – Ausbeutung unter deutscher Flagge?“ führt der Weltreporter Philipp Hedemann ab 19 Uhr mit einem Vortrag  ins Thema ein. Anschließend startet eine Podiumsdiskussion mit den ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeitern Morgado Vasco Muxlhanga und Emiliano Chaimite sowie Augusto Vinheque, Präsident der mosambikanischen Gesellschaft in Deutschland. Ebenfalls dabei ist die frühere Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden Marita Schieferdecker-Adolph. Es wird in Gebärdensprache übersetzt.

Der Abend ist Jorge João Gomondai gewidmet, der als mosambikanischer Vertragsarbeiter in Dresden lebte und arbeitete und am 6. April 1991 einer rassistisch motivierten Tat zum Opfer fiel.

Über die Lebensbedingungen der in der DDR lebenden mosambikanischen Vertragsarbeiter ist den meisten wenig bekannt. Die Veranstaltung richtet den Blick insbesondere auf die Umstände der Vertragsarbeiter aus Mosambik zur Wendezeit und deren erschwerte Lebensbedingungen in ihrem Heimatland heute.
Veranstalter sind der Ausländerrat Dresden e. V. in Kooperation mit Europe Direct Informationszentrum Dresden (EDIC) und dem Vorbereitungskreis zum Gedenken an Jorge Gomondai.

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