Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/03/pm_014.php 06.03.2017 09:27:47 Uhr 23.11.2017 21:14:51 Uhr
06.03.2017

Patientenforum thematisiert Schlafstörungen

Anmeldung bis 22. März erbeten

Am Sonnabend, dem 25. März, findet von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der städtischen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS), Ehrlichstraße 3, ein Patientenforum zum Thema Schlafstörungen statt. Es geht dabei auch um Schlafapnoe, also Störungen der Atmung mit Aussetzern bzw. Stillstand. Das Programm organisiert die Dresdner Selbsthilfegruppe Schlafapnoe und Schlafstörungen, unterstützt von KISS. Um Anmeldung wird bis 22. März gebeten – unter Telefon 0351-4214384 oder E-Mail christa.stosch@googlemail.com.

Die Besucherinnen und Besucher des Forums erwartet ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot für einen gesunden Schlaf. Neue Therapiegeräte, Hilfsmittel und Behandlungsmethoden werden vorgestellt und können vor Ort getestet werden. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Patientinnen und Patienten, die bereits ein Gerät nutzen, als auch Betroffene, die nach individuellen Alternativen suchen.

Als Schlafstörungen werden Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten bezeichnet. Wenn der Erholungseffekt über einen längeren Zeitraum fehlt, sind oft körperliche und seelische Beeinträchtigungen die Folge. Zu den bekanntesten Schlafstörungen zählen die des Ein- und Durchschlafens (Insomnien), der Atmung (Schlafapnoe), des Schlaf-Wach-Rhythmus und Parasomnien (wie Schlafwandeln, Nachtschreck und Albträume).

Bei Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom setzt während des Schlafes die Atmung mehrmals für zehn Sekunden bis zu zwei Minuten aus. Dadurch vermindert sich der Sauerstoffgehalt des Blutes. Viele Betroffene klagen über Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Gereiztheit oder Traurigkeit bis hin zur Depression sowie Libidoverlust. Bei dauerhafter Unterversorgung mit Sauerstoff können Folgeerkrankungen auftreten, wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfall. Etwa zwei bis drei Prozent der Erwachsenen sind vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen. Insgesamt klagt rund ein Drittel der Deutschen hin und wieder über Schlafstörungen, die nicht immer gleich behandlungsbedürftig sind.  

Drucken