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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/03/pm_002.php 01.03.2017 10:47:54 Uhr 30.05.2017 12:59:04 Uhr
01.03.2017

Equal Pay Day 2017 Challenge

Workshop zum Thema Strategien für eine faire Bezahlung

Die Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, lädt anlässlich des Equal Pay Day 2017, am Donnerstag, 16. März 2017, 16 Uhr, zu einem Workshop ein. Dieser findet in der Blauen Fabrik, Eisenbahnstraße 1, statt. Um eine Anmeldung per E-Mail an kontakt@frauen-ev-sowieso.de oder telefonisch unter 0351-8041470 wird gebeten. Sollte eine Kinderbetreuung erforderlich sein, sollte dies bei der Anmeldung mit angegeben werden.

Das Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden führt diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Frauen für Frauen e. V. *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG durch in Kooperation mit Landesfrauenrat Sachsen e. V., Kreative Werkstatt e. V., DRESDNER Kulturmagazin, „Wir gestalten Dresden“ Branchenverband der Kreativwirtschaft Dresden, Netzwerk Kultur Dresden.

Bei der Veranstaltung zum Equal Pay Day heißt es von funktionierenden Beispielen zu lernen, die sich für Mindesthonorare bzw. Mindestgagen im Kulturbereich einsetzen. Gemeinsame Ziele des Workshops sind Argumente für eine gerechte Bezahlung gegenüber der Politik zu formulieren, ein Brainstorming für künstlerische Interventionen zu wagen und vor allem Strategien auszutauschen, um Antworten auf die Frage „Wie sag‘ ich’s meinem Chef bzw. meiner Auftraggeberin?“ zu finden
Frauen sind im Kulturbereich und in der Kreativwirtschaft stark vertreten – trotzdem ist die Branche von Geschlechtergerechtigkeit weit entfernt. Zu diesem Ergebnis kommt die im Juni 2016 veröffentlichte Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates. Besonders in puncto Bezahlung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Quer durch alle Kulturbereiche und Branchen der Kreativwirtschaft liegt der Gender Pay Gap bei 24 Prozent. Bereits bei den Frauen unter 30 Jahren beträgt die Verdienstlücke zwölf Prozent. Auffällig ist außerdem, dass Frauen sowohl bei überdurchschnittlich gut bezahlten als auch bei unterbezahlten Tätigkeiten weniger verdienen als Männer. Dieser Tatsache gilt es mit schlagkräftigen Argumenten entgegenzuwirken.

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