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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/hochwasserhilfe2021.php 20.07.2021 10:06:28 Uhr 16.10.2021 04:30:31 Uhr

Gemeinsam für die Opfer der Unwetterkatastrophe

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Ganzseitige Anzeige zum Spendenaufruf der Stadtgesellschaft in der Sächsischen Zeitung und der Morgenpost
Dresden Flut 2013, Übeschwemmtes Elbufer am Blockhaus
Dresden Flut 2013, Elbufer am Blockhaus
Dresden Flut 2013, Verkehrsschild steht im Wasser
Dresden Flut 2013

Spendenaufruf der Stadtgesellschaft

„Wir haben während der Elbe- und Weißeritzhochwasser selbst unglaubliche Solidarität aus ganz Deutschland erlebt. Männer und Frauen aus der ganzen Republik kamen um zu helfen und brachten viele Sachspenden mit. Genauso wichtig waren die viele Millionen Euro an Spendengeldern, die die Stadt und die Dresdnerinnen und Dresdner zum Wiederaufbau erhielten“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Jetzt wollen wir als Stadtgesellschaft etwas von dem zurückgeben, was wir damals erhalten haben. Deshalb freue ich mich sehr, dass viele Institutionen und Unternehmen sich sofort bereit erklärt haben diesen Aufruf zu unterstützen. Auch viele Mitglieder des Stadtrates haben mir sofort Ihre Unterstützung zugesagt. Lassen Sie uns gemeinsam helfen, weil wir viel Hilfe erfahren haben!“  

Christoph Deutsch, CEO des Dresdner Unternehmens Thara-Holding: „Unsere Geschäfts- und Produktionsräume lagen 2002 direkt an der Weißeritz. Wenn ich heute die Bilder aus den betroffenen Gebieten sehe, dann weckt dies ganz viele Erinnerungen. Sofort habe ich den Geruch in der Nase, der damals überall präsent war, nachdem der Fluss eine Spur der Verwüstung durch die Straßen gezogen hatte. Wir haben damals viel Hilfe erfahren, deshalb ist es wichtig etwas davon zurückzugeben.“ 

Prof. Dr. D. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus: „Die Bilder aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wecken bei mir wie auch bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Dresdner Uniklinikums die Erinnerungen an die Jahrhundertflut von 2002. Die überwältigende Hilfe, die wir damals erhalten haben, um das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen und die Schäden zu beseitigen, erfüllen uns auch heute noch mit großer Dankbarkeit. Deshalb unterstützen wir den Spendenaufruf der Landeshauptstadt Dresden sehr gern!“ 

Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden: „Wer die Hilfsbereitschaft erlebt hat, die wir 2002 erfahren haben, der will jetzt ganz automatisch denen helfen, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Dresden hat die Chance, sich auf diesem Weg für die Solidarität vergangener Jahre zu bedanken und dies werden wir auch tun.“ 

Johannes Vittinghoff, Geschäftsführer der Dresdner Filmnächten: "Als langjährige Dresdner und Macher der Filmnächte am Elbufer wissen wir genau, in welcher Situation sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gerade befinden. 2002 riss uns das Jahrhundert-Hochwasser der Elbe förmlich unser Hab und Gut und die Existenz unserer Veranstaltung aus den Händen. Überstehen konnten wir das nur, weil wir gemeinsam mit Freunden, Partnern und freiwilligen Helfern enger zusammenrückten. Über Nacht bauten wir Bühne und Technik der Filmnächte am Elbufer ab, brachten dann uns selbst in Sicherheit. Ein enormer Kraftakt, der alleine nicht möglich gewesen wäre. Darum bitten auch wir – Unterstützen Sie Betroffenen der Flutkatastrophe in ihrer Not. Denn wie in so vielen Momenten in den vergangenen Monaten, gilt gerade jetzt mehr denn je: Es geht nur zusammen.“ 

Carsten Dietmann, Geschäftsführer der DDV-Mediengruppe: „2002 mussten wir das Haus der Presse vor den herannahenden Fluten räumen. Unserer Stiftung Lichtblick wurde damals stark unterstützt und wir konnten damit vielen Menschen in der Region helfen. Diese Unterstützung zurückzugeben ist im Anblick der Zerstörung und der Opfer der vergangenen Tage eine Selbstverständlichkeit und ein Anliegen unseres Unternehmens.“

Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse: „Im Sommer 2002 und 2013 war der Großteil unserer Filialen geschlossen. Technik und Stromversorgung fielen damals großflächig aus. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren persönlich von den Folgen der Fluten betroffen und zugleich gefordert, für unsere Kunden den Grundservice aufrecht zu erhalten. Was uns in dieser Zeit alle gestärkt hat, war die Hilfe und Solidarität, die wir aus ganz Deutschland erhalten haben. Heute ähneln sich die Bilder auf tragische Weise und es ist für uns eine Ehrensache, den Aufruf unseres Oberbürgermeisters Dirk Hilbert zu unterstützen.“

Dr. Andreas Nowak, Chefarzt der Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie und 2002 Teil des Krisenstabes der Landeshauptstadt Dresden:„Das Städtische Klinikum wurde 2002 von Elbe und Weißeritz überflutet. Wir mussten den Betrieb vollständig einstellen und alle Patienten evakuieren. Wie durch ein Wunder gab es keine Menschenleben zu beklagen. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiteten in den folgenden Tagen im Katastrophenstab, unterstützen mit vielen Helfern aus ganz Deutschland und der Bundeswehr bei den Evakuierungen weiterer Krankenhäuser und waren am Aufbau und Betrieb von zwei Behelfskrankenhäusern in Dresden beteiligt. Parallel dazu wurde an der Wiederinbetriebnahme des Klinikums gearbeitet. Ohne die großartige und tatkräftige Hilfe der Dresdnerinnen und Dresdener und von Menschen und Organisationen aus ganz Deutschland, den vielen Spenden und Unterstützungen wäre der Wiederaufbau nicht möglich gewesen. Ich werde das nie vergessen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter signalisieren in Gesprächen jetzt ihre Hilfsbereitschaft. Dankbarkeit und Solidarität sind auch hier zwei Seiten einer Medaille.“ 

Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirks Dresden Mitte, wohnte mit seiner Familie im August 2002 direkt an der Mulde in Grimma. Er erinnert sich an die Hilfsbereitschaft damals: „Sie hat uns gestärkt.“ Nun bittet er die Dresdnerinnen und Dresdner: „Schließen Sie alle Opfer, Betroffenen und auch Helferinnen und Helfer ein in Ihre Gedanken und Fürbitten.“ 

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Wir werden mit den betroffenen Kommunen Kontakt aufnehmen und zielgerichtet die Spendengelder einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Vielen Dank an alle, die sich dabei beteiligen!“

Spendenkonto

Empfänger: Landeshauptstadt Dresden
Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE23 8505 0300 3120 0000 34
BIC:  OSDDDE81xxx

Verwendungszweck: Unwetterkatastrophe2021

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