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https://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/feuerwehr/rettungsdienst/aus--und-fortbildung-rettungsdienst.php 16.07.2021 08:08:56 Uhr 06.12.2021 18:42:21 Uhr
Simbodie bei der Untersuchung im Ausbildungs-Rettungswagen
© Amt 37

Aus- und Fortbildung Rettungsdienst

Im Sachgebiet Aus- und Fortbildung Rettungsdienst (37.32) findet die gesamte Organisation der Ausbildung von Rettungssanitätern und Notfallsanitätern bei der Feuerwehr Dresden statt. Weiterführende Informationen zum Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters finden Sie hier.

Weiterhin wird von den Kolleginnen und Kollegen die zentrale Fortbildung aller Rettungsdienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr sowie aller Leistungserbringer geplant und durchgeführt.

Hilfsmittel „Medicheck“ im Rettungsdienstbereich Dresden


Basierend auf dem 11. CRM-Leitsatz: Verwende Merkhilfen und schlage nach“, kommen im Rettungsdienstbereich Dresden sogennante Medicheck-Karten zum Einsatz. Dies dient in erster Linie der Erhöhung der Sicherheit von Patient*innen und des Rettungsdienstpersonals. Für unsere Notfallsanitäter-Auszubildenden sind die Karten eine hervorragende Lernhilfe, denn sie sind kompakt und passen in die Tasche.


Die MediCheck-Karten sind beidseitig bedruckt und farbcodiert nach dem jeweiligen Einsatzbereich geordnet. Sie dienen der Überprüfung der Indikation, Kontraindikationen, Dosierungen sowie Nebenwirkungen und Komplikationen der für zertifizierte Notfallsanitäter*innen freigegebenen Medikamente. Sie befinden sich in jedem Ampullarium, was auf den verschiedenen Rettungsmitteln mitgeführt wird. Die MediCheck-Karten basieren auf den geltenden Standardarbeitsanweisungen des Ärztlichen Leiter Rettungsdienst und werden bei Bedarf aktualisiert.

Medicheck-Karten erhöhen die Sicherheit für Patient*innen und das Rettungsdienstpersonal
Medicheck-Karten erhöhen die Sicherheit für Patient*innen und das Rettungsdienstpersonal
Medicheck-Karten informieren kurz und bündig über Notfallmedikamente
Medicheck-Karten informieren kurz und bündig über Notfallmedikamente

Apoplex-Studie im Rettungsdienstbereich Dresden

Seit Ende der 90er Jahre stellte die systemische Lysetherapie die einzige zugelassene medikamentöse Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls dar. Die in den vergangenen Jahren entwickelte Endovaskuläre Therapie erweiterte die Therapiemöglichkeiten und zeigt sich bei ausgewählte Patienten als die zu bevorzugende Behandlung. Im Rahmen der gemeinsamen Studie möchte der Rettungsdienst Dresden und die Kliniken der Schlaganfallversorgung die Zuweisung von Schlaganfallpatienten optimieren.

Apoplex-Studie im Rettungsdienstbereich Dresden

Durch eine verbesserte Selektion von Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall, gelingt uns eine gezieltere bedarfsgerechte Zuweisung in die jeweils geeignete Klinik. Dabei werden die Rettungskräfte im Studienzeitraum durch eine Studienleitstelle und das Angebot eines Tele-Neurologischen-Konsils bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Je nach Befundkonstellation wird durch die Studienleitstelle oder die Tele-Neurologen eine Empfehlung für die Behandlung in einem EVT-Zentrum oder in einer (Tele-)Stroke-Unit ausgesprochen.

Diese Studie hat am 19. Juli 2021 begonnen. Die Zusammenarbeit mit der Studienleitstelle und das Tele-Neurologische-Konsil werden in dem Video dargestellt.

Standard-Handlungsanweisungen im Rettungsdienstbereich Dresden

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