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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/brazzaville/klimapartnerschaften.php 23.06.2026 13:22:08 Uhr 04.09.2026 23:02:33 Uhr

Klimapartnerschaft Dresden - Brazzaville

Zwei Städte, ein gemeinsames Ziel: Dresden und Brazzaville arbeiten zusammen daran, besser mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Ein gemeinsames Handlungsprogramm schafft die Grundlage für konkrete Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung.

Warum eine Klimapartnerschaft?

Wie viele Kommunen, sind auch Dresden und Brazzaville von den Folgen der Klimaveränderungen betroffen. Beide Städte erleben sowohl Hitze und Trockenheit, als auch starke Regenereignisse. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit können beide Seiten voneinander Lernen und konkrete Lösungen für ihre Stadtentwicklung ableiten. Die „Kommunalen Klimapartnerschaften“ sind ein Angebot der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt), die damit Kommunen bei der Umsetzung von kommunaler Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung berät und unterstützt. Dresden ist eine von 78 deutschen Kommunen mit einer Klimapartnerschaft.

Ziele: 

  • Klimaschutz stärken. Gemeinsame Strategien und konkrete Maßnahmen entwickeln.
  • Klimaanpassung verbessern. Auf Hitze, Trockenheit und Starkregen reagieren. 
  • Wissen austauschen. Erfahrungen zwischen Verwaltung, Fachleuten und Partnern teilen.

Schwerpunktthemen 

Abfallwirtschaft

Ein Schwerpunkt des Handlungsprogrammes ist der Umgang mit Abfällen und städtischer Infrastruktur. Hier geht es darum, Praxiswissen zu teilen und Lösungen zu finden. Die Vermeidung und Reduzierung von Abfällen sowie fachgerechte Entsorgung tragen zu Klimaschutz bei.

Klimaresiliente Schulhöfe

Schulhöfe sollen so gestaltet werden, dass sie bei Hitze, Regen und Trockenheit besser nutzbar bleiben und Kindern gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität bieten. Auch in Dresden besteht hier durch die Klimaveränderungen zunehmend Bedarf für innovative Lösungen.

Nachhaltige Landwirtschaft

Der dritte Schwerpunkt ist die klimaangepasste Landwirtschaft, besonders im städtischen und stadtnahen Raum. Dabei steht im Vordergrund, wie Ernährung, Bodenqualität und Wassernutzung besser zusammengedacht werden können.

Projektverlauf

Konzeptphase
Im Jahr 2022 startete die Zusammenarbeit mit einem internationalen Auftaktworkshop in Essen. Neben Dresden und Brazzaville waren auch Teilnehmende aus den zehn anderen Klimapartnerschaften der Projektphase vertreten. Während des Workshops wurden Projektablauf, Arbeitsstrukturen und Kommunikation festgelegt. 

Umsetzungsphase

Mit der Fertigstellung des Handlungsprogramms beginnt die Umsetzungsphase der Klimapartnerschaft. Nach und nach sollen nun die vereinbarten Maßnahmen umgesetzt werden.

Partner und Förderung

Das Projekt ist Teil der „Kommunalen Klimapartnerschaften“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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