Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/110/themen/geschichte_kunststadt.php 15.11.2016 08:38:04 Uhr 25.11.2017 10:23:15 Uhr

Kunststadt

»Dresden hat mir große Freude gemacht, und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt.
Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte.«

Ein so positives Resümee zog kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe, nachdem er 1794 bereits zum vierten Mal in Dresden geweilt und wiederholt die Kunstsammlungen, vor allem aber die hochberühmte Gemäldegalerie, besucht hatte. Friedrich Schiller lernte hier im Haus seines Freundes Christian Gottfried Körner zahlreiche Persönlichkeiten aus dessen großem Bekanntenkreis kennen und empfing wichtige literarische Anregungen. Auch Heinrich von Kleist schwärmte wenige Jahre später von den Sehenswürdigkeiten der Stadt, ihrer anmutigen landschaftlichen Lage, den Elbhängen und dem geradezu »italischen Himmel« darüber.

Die Namen dieser drei Dichter stehen stellvertretend für die vieler anderer Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft, die sich im Laufe der Jahrhunderte in Dresden wohlfühlten und von der kreativen Atmosphäre der Stadt anregen ließen.

Gemälde: »Dresden vom rechten Elbufer« 1751/53 von Bernardo Bellotto; Zu sehen ist die damalige Silhouette Dresdens mit Augustusbrücke, Kuppel der Frauenkirche und Hofkirche. Auf der Elbe fahren kleine Boote, am Ufer stehen einige Menschen.
Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, 1751/53, Gemälde von Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, Foto: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister

Ein ähnliches Fazit, wenn auch mit moderneren Worten, kann noch heute jeder Dresden-Besucher ziehen, der mit offenen Augen die Stadt durchstreift hat und empfänglich ist für die ganz besonders harmonische Mischung aus Kunst, Kultur und landschaftlicher Schönheit, die den Reiz Dresdens ausmacht.

In den folgenden Abschnitten möchten wir Sie zu einem kleinen Spaziergang durch die Dresdner Architektur-, Kunst- und Musikgeschichte einladen und gleichzeitig mit Tanz, Schauspiel und Literatur vertraut machen.

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