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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/110/orte/synagoge.php 14.11.2016 15:06:22 Uhr 25.05.2019 02:03:39 Uhr
Die Neue Dresdner Synagoge
© Maros Mraz, CC-BY-SA-3.0

Synagoge Dresden

Die Dresdner Synagoge hat eine bewegte und tragische Vergangenheit. Die von 1838 bis 1840 von Gottfried Semper erbaute Synagoge wurde in der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Am 9. November 1998, genau 60 Jahre nach der Zerstörung, erfolgte der erste Spatenstich für die Neue Synagoge am Terrassenufer.

Die folgenden Abschnitte geben einen Einblick in die Geschichte der Synagoge und der jüdischen Gemeinde in Dresden.

Die historische Synagoge wurde von 1838 bis 1840 nach Entwürfen und unter der Leitung des berühmten Architekten Gottfried Semper erbaut.
Das historische jüdische Gotteshaus der Stadt war 1938 in der Reichspogromnacht stark zerstört und anschließend abgerissen worden. Auf den Tag genau 60 Jahre später, am 9. November 1998, erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau.
Sie kann auf über 160 Jahre Geschichte zurückblicken. Mit der Weihe der Neuen Synagoge hörte für die Jüdische Gemeinde in Dresden das Warten auf ein neues Gotteshaus auf, denn 50 Jahren musste sie sich mit einer Übergangslösung zufrieden geben.
Die Weihe der neuen Synagoge fand termingemäß am 9. November 2001 statt. Der Bau erhebt sich heute an fast derselben Stelle wie sein Vorgänger: am Hasenberg zwischen Bärenzwinger und Carolabrücke.
Der Wiederaufbau der Neuen Synagoge Dresden wurde nur durch öffentliche Mittel und großzügige Spenden finanziert. Auch nach der feierlichen Weihe 2001 erhält das Gebäude weiterhin Unterstützung.
Sie erinnern an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer in das Pflaster des Gehweges eingelassen und enthalten den Name, den Jahrgang und das Schicksal der betreffenden Person.

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