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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/110/ereignisse/Dresden89.php 07.10.2019 11:08:40 Uhr 07.12.2019 18:05:02 Uhr
Demonstration am 20. November in Dresden
© Bundesarchiv, BIld 183-1989-1120-030, Foto: Matthias Hiekel, 20. November 1989

Dresden´89/90

Von Dresden gingen mit dem Durchbruch zum friedlichen Dialog am 8. Oktober 1989, der Permanenz der Demonstrationen und den ersten Forderungen nach der deutschen Einheit entscheidende Anstöße für die weitere Entwicklung in der gesamten DDR aus.

Was Dresden darüber hinaus von anderen Regionen unterschied, war die Tatsache, dass Akteure der Bürgerbewegung der Politik auf Dauer verhaftet blieben. Sie gestalteten und förderten nicht nur den Prozess der demokratischen Umgestaltung an entscheidenden Stellen wie der Länderneubildung mit, sondern nahmen auch in der neuen demokratischen Gesellschaft politische Führungspositionen ein.

Historischer Hintergrund

Chronologie der Ereignisse

Das Jahr 1989 stand maßgeblich unter dem Einfluss der politischen Umwälzungen. Dabei war Dresden ein zentraler Ort, an dem die Friedliche Revolution Konturen annahm.

Die "Gruppe der 20"

Aus den Demonstranten auf der Prager Straße gingen am 8. Oktober 1989 23 Vertreter hervor, um ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister Wolfgang Berghofer aufzunehmen. Mit dieser Bildung der "Gruppe der 20" gelang der Durchbruch für die Friedliche Revolution.

Erinnerungskultur in Dresden

Der Umgang mit der eigenen Geschichte ist in Dresden mit großer Leidenschaft verbunden. Diese Leidenschaft zeigt sich zum einen in der Vielfalt der Initiativen, Institutionen und Vereine, die sich mit der Stadtgeschichte auf ganz unterschiedliche Weise beschäftigen. Zum anderen zeigt sich diese Leidenschaft immer wieder in den Diskussionen über die verschiedenen Wege in der Dresdner Erinnerungskultur.

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