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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/110/ereignisse/03/c_010.php 30.10.2015 16:23:57 Uhr 20.05.2019 15:35:39 Uhr

»Ein Rahmen für das Erinnern«

Die Vorbereitungen auf den 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens 2005 waren Anlass, eine öffentliche Diskussion über Sinn, Inhalt und Art des Erinnerns anzuregen. Einige Initiatoren von Veranstaltungen zum 13. Februar haben sich — unterstützt von Oberbürgermeister Roßberg — zusammengefunden, um über Konsequenzen aus den Erfahrungen der letzten Jahre nachzudenken.

Ausgehend von einer Podiumsdiskussion am 19. März 2004 in der Frauenkirche hat diese Gruppe den Text »Dresden, 13. Februar — Ein Rahmen für das Erinnern« formuliert.
Er stellt den Versuch dar, jene Grundsätze zu benennen, an die sich die überwiegende Mehrheit der Akteure bei ihrem Umgang mit dem Erinnern schon lange gebunden weiß. Neben der bewussten Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Wahrnehmung der eigenen Verantwortung in der Gegenwart geht es auch darum, die Diskussion und die öffentliche Aufmerksamkeit nicht den ewig Gestrigen zu überlassen.

Zugleich wurde angeregt, durch vielfältige Veranstaltungen, das bewusste Nachdenken und die Diskussion über das Erinnern zu fördern.

Autoren des Textes

Der Text »Dresden, 13. Februar — Ein Rahmen für das Erinnern« ist Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements: Er wurde von einer kleinen Gruppe Dresdner Bürger erarbeitet. Sie vertreten Institutionen oder Initiativen, die sich in unterschiedlicher Weise mit der Geschichte unserer Stadt in Nationalsozialismus und Krieg auseinandergesetzt haben.

Unterstützerinnen und Unterstützer

Der Text wurde am 22. September 2004 im Dresdner Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorab haben auf Bitte der Initiatoren ca. 100 Persönlichkeiten aus allen Bereichen der städtischen Öffentlichkeit durch ihre Unterschrift ihre Zustimmung zu diesem Text bekundet.

Diskussion

Der 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens war Anlass, eine öffentliche Diskussion über Sinn, Inhalt und Art des Erinnerns anzuregen.

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