Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/who-projekt.php 25.04.2017 07:49:17 Uhr 27.06.2017 02:10:57 Uhr

WHO-Projekt Gesunde Städte

Was beinhaltet das WHO-Projekt "Gesunde Städte"

Das Gesunde-Städte-Projekt wurde 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert. Es stellt ein langfristiges internationales Projekt dar.

Sein Ziel besteht darin, die Gesundheit der Bevölkerung auf die politische Tagesordnung in den europäischen Städten zu bringen und eine Lobby für öffentliche Gesundheit in Kommunen aufzubauen, um einen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Menschen zu leisten.

Die Projektstädte haben sich in Netzwerken zusammengeschlossen. Die Stadt Dresden ist im November 1991 in das europäische und in das deutsche Netzwerk aufgenommen worden.

Im Rahmen des europäischen Netzwerkes wird die Prozess-Entwicklung in 5-Jahres-Phasen eingeteilt.

Logo des Gesunde-Städte-Netzwerkes
Logo

Die Arbeit des WHO-Projektes „Gesunde Städte" wird bundesweit geschätzt. Am 14. Juni 2012 wurde der Landeshauptstadt Dresden der „Grüne Apfel" verliehen. Der Förderkreis "Gesunde Städte" der BRD unterstützt, fördert und honoriert mit seinem 'Green Apple - Award' vorbildliches Engagement von Städten, Initiativen und Projekten, die sich couragiert und nachhaltig im Bereich Umweltschutz und Gesundheitsförderung verdient gemacht haben. Herbert Süßmeier vom Sprecherinnen- und Sprecherrates des Netzwerkes „Gesunde Städte" der Bundesrepublik Deutschland überreichte als Anerkennung der Arbeit der Landeshauptstadt Dresden in den vergangenen 20 Jahren den „Grünen Apfel" für besonderes Engagement in der kommunalen Gesundheitsförderung als „Gesunde Stadt".

Projektbüro WHO Dresden

Ein Projektbüro der Landeshauptstadt Dresden initiiert und koordiniert im Rahmen des Gesunde-Städte-Projektes Programme zur kommunalen Gesundheitsförderung in Dresden. Es informiert zu Gesundheitsthemen und vermittelt die Mitarbeit bei WHO-Projekten. Das Büro ist mit einer Personalstelle besetzt.

Dresden erreicht dritten Platz beim Bundeswettbewerb 2016

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Preisverleihung; © Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln

„Gesund älter werden in der Kommune“

Die Landeshauptstadt Dresden hat den dritten Platz beim Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune − bewegt und mobil“ erreicht. Ausgezeichnet wurde sie für ihre langjährige Arbeit rund um das Thema „Gesundes und aktives Altern“. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 4000 Euro. Ausgelobt hatte den Wettbewerb die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der kommunalen Spitzenverbände.

Die Landeshauptstadt Dresden punktete mit ihrem Gesamtkonzept, welches auf dem Sportentwicklungsplan und dem Aktionsplan „Aktives Altern“ fußt. Kern der Bewerbung waren zwei Projekte, die beispielgebend für die Arbeit in Dresden sind. Zum Einen: Die „Stadtspaziergänge von und für Bürgerinnen und Bürger“ in den Stadtteilen, die mit den Seniorenbegegnungsstätten DRK IMPULS sowie AWO Prohlis realisiert werden. Zum Zweiten: Das EU-Projekt „Walking People“, in dessen Rahmen die Stadt vier Laufstrecken in Dresden eingerichtet hat. 

Rundum zufrieden mit der Auszeichnung zeigt sich Dresdens Beigeordnete für Gesundheit, Frau Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, die gemeinsam mit der Beauftragten des Projektes „Gesunde Städte“, Frau Dr. Peggy Looks, den Preis am 25. April 2016 in Berlin entgegennahm. „Mit regelmäßiger Bewegung bleibt man körperlich mobil. Jene Mobilität trägt wesentlich zur Gesundheit und Selbständigkeit im Alter bei. Aus insgesamt 94 Bewerbungen von einer Fachjury für einen Podiumsplatz ausgewählt zu werden, unterstreicht die tolle Arbeit der Partner in unserer Heimatstadt.“ „Sportvereine, Seniorenbegegnungsstätten, Wohnungsgenossenschaften und nicht zuletzt das besondere Engagement der Bürgerinnen und Bürger haben es ermöglicht, die kommunale Gesundheitsförderung so mit Leben zu füllen, dass wir hierfür bundesweit Anerkennung finden“, fügt Frau Dr. Kaufmann hinzu. 

Die Jury würdigte die Arbeit der Landeshauptstadt als ganzheitlich und umfassend, da sowohl Menschen jeder Generation aber auch mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen Beachtung finden. Zudem stehen Stadtteile mit sozialen Bedarfen im Mittelpunkt. Das Preisgeld wird die Stadt in den weiteren Ausbau der Angebote investieren.

Das Projekt "Bewegung im Stadtteil"

Bisher sind bereits folgende Stadtteilspaziergänge erschienen:

  1. "Bewegung im Stadtteil Übigau/Mickten"
  2. "Bewegung im Stadtteil Pieschen"
  3. "Bewegung im Stadtteil Prohlis"

Diese drei Broschüren werden derzeit überarbeitet. Sobald sie neu aufgelegt wurden, stellen wir Sie Ihnen auch online wieder zur Verfügung.

Broschüre
"Bewegung im Stadtteil Wilsdruffer Vorstadt"
Hier unsere neueste Ausgabe - "Bewegung im Stadtteil Wilsdruffer Vorstadt" zum Herunterladen und Ausdrucken. Wir wünschen viel Spaß beim Spazierengehen.

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