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https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/dresden-rettet-leben.php 12.06.2017 12:56:19 Uhr 17.08.2017 17:42:06 Uhr

»Dresden rettet Leben«

Wissen Sie wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird? Oder wie Sie einen automatischer Defibrillator bedienen? Antworten Sie auf die Fragen mit „Nein“, wird es höchste Zeit, sich über diese lebensrettenden Maßnahmen zu informieren.

Jährlich sterben bis zu 150 000 Menschen am plötzlichen Herztod. Das muss nicht sein, denn jeder kann helfen. Der plötzliche Herztod wird meistens durch Herzrhythmusstörungen, dem Kammerflimmern, ausgelöst. In diesem Zustand wird kein Blut mehr durch den Körper transportiert. Die Atmung setzt aus und der Puls ist nicht mehr tastbar. Das Gehirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und Millionen Gehirnzellen sterben bereits in der ersten Minute ab. Mit jeder weiteren Minute sinkt die Überlebenschance.

Handeln Sie jetzt, denn Sie können nichts falsch machen!

Die 3 Schritte einer Laienreanimation sind einfach, sie lauten:

Prüfen - Rufen - Drücken !!!

Eine Gruppe junger Menschen übt die Reanimation an Puppen von der Stadtsiluette von Dresden
Foto: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Thomas Albrecht

Die genaue Anleitung zur Laienreanimation finden Sie unter folgendem Link:

Notfall – So helfen Grundschulkinder

Der Notfall ist eine Extremsituation, richtiges Handeln ist überlebenswichtig. In der Akutsituation sind Kinder und Eltern oft ratlos und unbeholfen. Sie wissen nicht wie sie angemessen reagieren sollen.

Das Projekt „Notfall – So helfen Grundschulkinder“ verfolgt das Ziel, Kinder dieser Altersgruppe über die wichtigsten Handlungsschritte in Notfallsituationen zu informieren und sie in der praktischen Umsetzung zu schulen.

Sie lernen in spielerischer und kindgerechter Form wie ihr Körper aufgebaut ist und welche Organe und Körperteile besonders geschützt werden müssen. Wir vermittelt ihnen wie sie Gefahren vermeiden können und in Notfallsituation angemessen reagieren.

Kinderzeichnung
Justin, Klasse 3a
© Gesundheitsamt
Kinder spielen Untersuchungsszene
Kinder spielen Arzt und Patient
© Gesundheitsamt

Projektbericht Schule zur Lernförderung Albert Schweitzer:

Voller Erwartung schauten 14 Kinder der 3. Klassenstufe auf die Überschrift an der Tafel: Notfall - So helfen Grundschüler. Die Frage was Notfälle sind, wurde schnell beantwortet. Ein großer Erfahrungsschatz aus eigenem Erleben oder Berichten von Erwachsenen sprudelte aus den Schülern hervor. Doch was sind erste Handlungsschritte, um Verletzungen zu behandeln oder lebensbedrohliche Situationen zu meistern.

Alltagsgeschichten ließen die Schüler in die Situation eines Helfers kommen. Sie erlernten wie sie ein Fingerpflaster zuschneiden und kleben müssen, um den Blutfluss zu stoppen oder wie ein Wundverband bei einer Schürfwunde angelegt wird. Dazu schlüpften sie in die Rolle des Arztes und des Patienten.

Besonderes Augenmerk wurde auf das Handeln in einem lebensbedrohlichen Notfall gelegt.

Das Absetzten des Notrufs und die stabile Seitenlage wurde ausführlich mit den Kindern besprochen und geübt.

Zum Abschluss gestalteten die Schüler ihren eigenen Notfallbeutel.

Kinder üben die Reanimation
Kinder üben die Reanimation
© Gesundheitsamt

Woche der Wiederbelebung 16.09.- 25.09.2017

Hier finden Sie verschiedene Veranstaltung innerhalb der Woche der Wiederbelebung

„Kinderreanimationstag“ in der Centrum Galerie
am 16. September 2017 und im Elbepark am 23. September 2017 von 10 bis 18 Uhr.

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung vom 16.09. bis 25.09.2017 plant die Initiative „Dresden rettet Leben zwei „Kinderreanimationstage“. Diese finden in der Centrum Galerie am Samstag, den 16. September 2017 zwischen 10 und 18 Uhr sowie im Elbepark am Samstag, den 23.09.2017 zur gleichen Zeit statt. Für dieser Veranstaltung werden im Vorfeld Kindertagesstätten in Dresden angeschrieben um möglichst viele Kinder mit Ihren Eltern erreichen zu können.

Wir möchten den Kindern und ihren Eltern zeigen, dass jeder ein Lebensretter sein kann. Bei dieser Aktion sollen zum einen die einfachen lebensrettenden Maßnahmen geschult werden. Aber auch für wichtige Fragen zur Kinderreanimation und medizinische Notfallsituationen beim Kind steht Fachpersonal bereit. Für diese Fragen werden Miniseminare in Kleingruppen stattfinden, bei denen auch verschiedene Situationen geübt werden können. Für die Kinder werden unterschiedliche Stationen angeboten bei denen mit Spiel und Spaß „Notfallsituationen“ unter anderem mit dem mitgebrachtem Kuscheltier/Puppe gemeistert werden (Teddykrankenhaus, Wundenschminken, Malstrasse, Notfallübung). Und am Ende wartet für jeden Teilnehmer eine Überraschung.

Für die Teilnahme an den Miniseminaren bitten wir um Anmeldung für unserer genaue Planung (über die Homepage www.idrl.de) Aber auch alle spontanen Gäste sind bei der Aktion in der Centrum Galerie herzlich willkommen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zu Verfügung. Auf unserer Website (www.idrl.de) oder über Facebook können Sie sich über unsere Projekte, unsere Partner und Aktionen informieren.

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Plakat zum Notfalltraining für Kindern und deren Eltern in der Centrum-Galerie 2016
© Uniklinikum Dresden

Präventionstag für die Generation 50+ "Herzgesund und bewegt durch's Alter"

Ein Jeder wünscht sich ein langes Leben in Gesundheit und voller Vitalität. Um dieses Ziel zu erreichen, gewinnen eine ausgewogene Ernährung und Bewegung immer mehr an Bedeutung.

Zum Präventionstag am 06.Mai 2017 in der JohannStadthalle in Dresden konnten Bürger der Generation 50+ ein reichhaltiges Angebot an Informationen und praktischen Hinweisen zur Gesunderhaltung und Bewegungsförderung wahrnehmen. Eröffnet wurde diese Veranstaltung vom Präsidenten des StadtSportbundes e. V. Herrn Kluger sowie dem Amtsleiter des Gesundheitsamtes Herrn Heimann. Über 150 Teilnehmer kamen diesem Angebot nach und ließen sich in den Bewegungskursen zum Beispiel vom Zauber der Smovey Ringe begeistern, wurden fasziniert von der Wirkung der Multi Elastibänder, hatten Freude an geselligen Tänzen oder ließen sich von den Klängen der Maori im Kurs „Aroha“ zu Bewegungen inspirieren.

Kräuter und deren Heilwirkung präsentierte das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden am Stand der Ernährungsinformation. Ein Vortrag zu Reisen im Alter informierte über empfohlene Impfungen in den verschiedensten Urlaubsregionen sowie über aktuelle Tipps zur Reiseapotheke.

In den Seminaren des Brand- und Katastrophenschutzamten der Landeshauptstadt Dresden erhielten die Teilnehmer eine Auffrischung in ihren Kenntnissen zu den wichtigsten Maßnahmen einer Wiederbelebung. Diese konnten gleich im Anschluss an den Reanimationspuppen praktisch angewendet werden.

Besonders beliebt, wie auch in den Vorjahren, war der Gesundheits- Check, durchgeführt von der Initiative „Dresden rettet Leben“. Neben Blutdruck und Herzfrequenz wurden Blutzucker und Körperfett ermittelt.

Alle Angebote waren für die Besucher kostenlos. Unseren besonderen Dank möchten wir dem Landesverband Sachen für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e. V., der diese Veranstaltung großzügig unterstützt hat sowie der IKK classic aussprechen.

Auch im nächsten Jahr haben Sie wieder die Möglichkeit am Präventionstag innerhalb des Herz- Aktiv-Monats Mai teilzunehmen. Nähere Informationen dazu finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Seite.

Flyer des Präventionstages
Programmflyer zum Präventionstag für die Generation 50+
© Stadtsportbund Dresden e. V.

Standorte der Defibrillatoren in Dresden hier im Themenstadtplan

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