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https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/dresden-rettet-leben.php 18.04.2019 09:08:24 Uhr 27.06.2019 11:51:31 Uhr

Dresden rettet Leben

Wissen Sie wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird? Oder wie Sie einen automatischer Defibrillator bedienen? Antworten Sie auf die Fragen mit „Nein“, wird es höchste Zeit, sich über diese lebensrettenden Maßnahmen zu informieren.

Jährlich sterben bis zu 150 000 Menschen am plötzlichen Herztod. Das muss nicht sein, denn jeder kann helfen. Der plötzliche Herztod wird meistens durch Herzrhythmusstörungen, dem Kammerflimmern, ausgelöst. In diesem Zustand wird kein Blut mehr durch den Körper transportiert. Die Atmung setzt aus und der Puls ist nicht mehr tastbar. Das Gehirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und Millionen Gehirnzellen sterben bereits in der ersten Minute ab. Mit jeder weiteren Minute sinkt die Überlebenschance.

Handeln Sie jetzt, denn Sie können nichts falsch machen!

Die 3 Schritte einer Laienreanimation sind einfach, sie lauten:

Prüfen – Rufen – Drücken!

Eine Gruppe junger Menschen übt die Reanimation an Puppen von der Stadtsiluette von Dresden

Die genaue Anleitung zur Laienreanimation finden Sie unter folgendem Link:

Präventionstag 2019

Der Präventionstag wird im November 2019 zum Thema „Vorbeugung von Stürzen im Alltag“ stattfinden. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Seite.

Hinweis

Leider können die Projekte „Notfall – So helfen Kinder“ und „Notfall – so helfen Grundschulkinder“ 2019 nicht durchgeführt werden.

Notfall – So helfen Grundschulkinder

Der Notfall ist eine Extremsituation, richtiges Handeln ist überlebenswichtig. In der Akutsituation sind Kinder und Eltern oft ratlos und unbeholfen. Sie wissen nicht wie sie angemessen reagieren sollen.

Das Projekt „Notfall – So helfen Grundschulkinder“ verfolgt das Ziel, Kinder dieser Altersgruppe über die wichtigsten Handlungsschritte in Notfallsituationen zu informieren und sie in der praktischen Umsetzung zu schulen.

Sie lernen in spielerischer und kindgerechter Form wie ihr Körper aufgebaut ist und welche Organe und Körperteile besonders geschützt werden müssen. Wir vermittelt ihnen wie sie Gefahren vermeiden können und in Notfallsituation angemessen reagieren.

Kinderzeichnung
Justin, Klasse 3a

Projektbericht Schule zur Lernförderung Albert Schweitzer:

Voller Erwartung schauten 14 Kinder der 3. Klassenstufe auf die Überschrift an der Tafel: Notfall - So helfen Grundschüler. Die Frage was Notfälle sind, wurde schnell beantwortet. Ein großer Erfahrungsschatz aus eigenem Erleben oder Berichten von Erwachsenen sprudelte aus den Schülern hervor. Doch was sind erste Handlungsschritte, um Verletzungen zu behandeln oder lebensbedrohliche Situationen zu meistern.

Alltagsgeschichten ließen die Schüler in die Situation eines Helfers kommen. Sie erlernten wie sie ein Fingerpflaster zuschneiden und kleben müssen, um den Blutfluss zu stoppen oder wie ein Wundverband bei einer Schürfwunde angelegt wird. Dazu schlüpften sie in die Rolle des Arztes und des Patienten.

Kinder spielen Untersuchungsszene
Kinder spielen Arzt und Patient

Besonderes Augenmerk wurde auf das Handeln in einem lebensbedrohlichen Notfall gelegt.

Das Absetzten des Notrufs und die stabile Seitenlage wurde ausführlich mit den Kindern besprochen und geübt.

Zum Abschluss gestalteten die Schüler ihren eigenen Notfallbeutel.

Kinder üben die Reanimation
Kinder üben die Reanimation

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