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Titelbild für das November-Programmheft
© Alexander Clauß

Digitale Veranstaltungen

Video zur Verleihung des Literaturpreises Hommage à la France 2020 an François Roux

Der Literaturpreis Hommage à la France 2020 der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry geht an den Romanautor François Roux für sein Buch "Die Summe unseres Glücks".

Die Jury zeichnet in diesem Jahr den französischen Schriftsteller François Roux aus für seinen 2015 in deutscher Übersetzung im Piper Verlag erschienenen Roman "Die Summe unseres Glücks" (Original: Le bonheur national brut, 2014). Mit großer erzählerischer Kraft verdichtet der Autor den Werdegang von vier Schulfreunden zwischen 1981 und der Jahrtausendwende und zeichnet auf beeindruckende Weise mit diesem Generationenportrait ein Panorama der sich wandelnden französischen Gesellschaft der jüngsten Zeit.

François Roux, geboren 1957, ist ein französischer Autor und Regisseur, dessen Filme auf internationalen Festivals mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Sein Roman "Die Summe unseres Glücks" wurde vom französischen Publikum und der Literaturkritik gleichermaßen euphorisch aufgenommen.

Der Literaturpreis Hommage à la France hat es sich zur Aufgabe gemacht, die deutsch-französischen Beziehungen und den kulturellen Austausch zu stärken, indem er in Deutschland das Verständnis für Frankreich und die Kenntnisse über das Land fördert. Er wird für ein in deutscher Sprache geschriebenes oder aus dem Französischen ins Deutsche übersetztes Werk vergeben, das über das Frankreich der Vergangenheit oder Gegenwart berichtet und dabei auch deutsch-französische Gemeinsamkeiten hervorhebt. Der Literaturpreis steht unter der Schirmherrschaft des Institut français in Sachsen, wird von der Bürgerstiftung Dresden betreut und von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz gefördert.

Zu unserem großen Bedauern musste aufgrund der pandemiebedingten Einreisebeschränkungen die ursprünglich für den 30. Oktober 2020 geplante Preisverleihung in Anwesenheit des Autors ausfallen.

"Ich wollte verstehen, wie und warum es einigen nicht gelang, Frieden mit sich selbst zu finden während es andere trotz allem schafften; wie einige ewig Gefangene ihrer Dämonen blieben und es anderen gelang, sich, wenn schon nicht glücklich zu fühlen, so doch wenigstens irgendwo  anzukommen, trotz allem, was in ihrem Leben und in der Welt geschah."

"Je voulais comprendre comment et pourquoi certains échouaient à vivre en paix avec eux-mêmes alors que d'autres finissaient par y arriver malgré tout, comment certains restaient éternellement prisonniers de leurs démons et d'autres réussissaient à éprouver le sentiment sinon d’être heureux du moins d'être arrivé quelque part dans leur existence, en dépit de ce qui se passait dans leurs vies et, plus largement, dans le monde."

Mit diesen Worten erklärt der französische Autor François Roux in einem kleinen Filmbeitrag, worum es ihm in seinen Roman geht. Wir laden Sie ein, sich diesen anzuschauen, der unter Mitwirkung des Autors selbst und mit Unterstützung des Institut français Dresden als Schirmherr des Literaturpreises sowie der Städtischen Bibliotheken Dresden anstelle der ursprünglich im Dresdner Kulturpalast geplanten Preisverleihung entstand.

Video: Literaturpreis Hommage à la France: François Roux, Preisträger 2020

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