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https://www.dresden.de/de/kultur/kulturhauptstadt/veranstaltungen/europaeischer-kulturmai.php 10.04.2019 10:51:14 Uhr 17.07.2019 11:33:20 Uhr
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Die Landeshauptstadt Dresden freut sich auf einen europäischen Kulturmonat Mai 2019!

Der 9. Mai ist offizieller Europatag und am 26. Mai findet die Europawahl statt. Die drei Dresdner Kultureinrichtungen Staatsschauspiel Dresden, Zentralwerk, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste sowie das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 nehmen dies zum Anlass, dem Monat ebenfalls einen europäischen Fokus zu geben: Über 600 Kunst- und Kulturschaffende aus ganz Europa werden die Stadt mit vielfältigen Veranstaltungen bereichern. Kulturelle Teilhabe im Bereich Kunst, Theater und Performance wird dabei das Schwerpunktthema sein, um auf europäischer Ebene künstlerische Experimente und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Am 11. Mai lädt HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste unter dem Motto „Arbeitstitel Europa“ zu einem interdisziplinären Parkour ein. Zwei Tage wird das gesamte Festspielhaus von Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen sowie Kunststudierenden aller Sparten belebt. Unterschiedliche Werke, Skizzen und Showings aus den Bereichen Tanz, Performance, Installation, Video, Musik und Sound werden gezeigt. Die Zuschauer und Zuschauerinnen haben die Möglichkeit, den ganzen Abend auf Entdeckungsreise durch die Vielfalt der regionalen Kunstszene zu gehen. Der Parkour widmet sich folgenden Fragen: Welche Rolle spielt Europa für eine jüngere Generation? Wie nehmen Künstlerinnen und Künstler Europa als politisches, gesellschaftliches und kulturelles Projekt wahr? Nach einer offenen Ausschreibung wählte eine Jury im Februar 2019 aus den mehr als 70 Einsendungen 18 Formate aus.

Seit 2017 ist das Zentralwerk Mitglied von Trans Europe Halles (TEH), einem Netzwerk kultureller Zentren in freier Trägerschaft mit über 100 Mitgliedern aus ganz Europa. Vom 16.-19. Mai wird das Zentralwerk eines der jährlichen Meetings des TEH in Form einer Konferenz ausrichten.

Das Zentralwerk veranstaltet die Konferenz in Kooperation mit dem Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025, europäischen sowie lokalen Partnerinnen und Partnern und stellt diese unter den Schwerpunkt pARTizipation. Die Konferenz wird 250 Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten bieten, sich zu künstlerischen Strategien, Methoden und Arbeitsweisen auszutauschen, welche Bürgerinnen und Bürger europaweit Erfahrungen der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen ermöglichen. 50 Plätze waren für lokale Akteure reserviert. Ein Programm mit 5 Panels, 30 Workshops, partizipativen Performances, Best Practice-Vorstellungen, Gesprächen, Meet & Greets und einer Abschlussparty wartet auf die Konferenzteilnehmenden aus ganz Europa und Dresden.

HELLERAU greift das Thema der Konferenz „Kunst und Partizipation“ auf, und bietet vom 15.-17. Mai als begleitendes Programm für die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer und alle Interessierten drei künstlerische Positionen an, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit der Teilhabe in künstlerischen Projekten beschäftigen: Kate McIntoshs „In Many Hands“, „Just in Time – Letters to Dance“ des Berliner Künstlerduos Deuffert&Plischke, sowie „Copy & Dance“ unter der Anleitung von Tina Pfurr und Anna Zett.

Vom 18.-25. Mai richtet das Staatsschauspiel Dresden „OUR STAGE - 4. Europäisches Bürgerbühnenfestival“ aus. Wie in Deutschland, wo in den vergangenen Jahren zahlreiche Bürgerbühnen und ähnliche Modelle entstanden sind, ist auch in anderen europäischen Ländern die Entwicklung des partizipativen Theaters vorangeschritten. Auf allen Bühnen des Staatsschauspiels, in HELLERAU sowie im Societaetstheater werden eine Woche lang elf herausragende europäische Theaterproduktionen gezeigt. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit zahlreichen europäischen Künstlerinnen und Künstler eröffnet außerdem Einblicke in die Entwicklung partizipativer Theaterformen im internationalen Kontext. Das Festival wird durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert. Kooperationspartner ist die European Theatre Convention (ETC), ein Zusammenschluss von über 40 europäischen Theatern aus 25 Ländern. Während des Festivals richtet die ETC ihre Jahreskonferenz in Dresden aus. Die Auswahl der Festivalproduktionen und die Gestaltung des Rahmenprogramms erfolgte durch Miriam Tscholl, der Leiterin der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, mit Unterstützung eines europäischen künstlerischen Beirats.

Was macht Europa eigentlich aus? Dieser Frage geht am 24. Mai das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein nach und lädt zu einer Podiumsdiskussion unter freiem Himmel ein. Im Fährgarten Johannstadt - an einem europäischen Fluss – diskutiert u. a. Gerhart Baum, Bundesminister a.D. mit Jugendlichen über unser Europa.

Abschluss des Europäischen Kulturmais bildet die internationale ECoC-Konferenz Shaping Neue Heimat des Kulturhauptstadtbüros Dresden 2025. Mit anderen europäischen Bewerberstädten wird das Dresdner Motto, Neue Heimat Dresden 2025 diskutiert und Best Practice Beispiele aus anderen Kulturhauptstädten Europas aufgezeigt. Franco Bianchini und Tamara Moyzes, zwei renommierte Experten, werden einen Impulsvortrag zu den Themen „Kulturelle Strategien und sozial Ausgrenzung in Zeiten der Krise. Was können europäische Kulturhauptstädte bewirken?“ und „Kulturelle Identität und Kulturerbe im populistischen Europa: Europäische Kulturhauptstädte zwischen Vergangenheit und Zukunft“ halten.

 

 

 

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