Museen in Dresden
Staatliche Kunstsammlungen

Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister © DMG/Exß
Mit 450 Jahren sind die Staatlichen Kunstsammlungen heute der älteste und zweitgrößte Museumsverbund in Deutschland. Bekannt sind besonders das Historische Grüne Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe – die Schatzkammern der Wettiner – sowie die Gemäldegalerie Alte Meister mit Raffaels »Sixtinischer Madonna«.
Albertinum und Türckische Cammer wieder geöffnet
Das Spektrum ist aber weit vielfältiger: Insgesamt gehören nun zwölf renommierte Museen zu dem Verbund. Seit 2010 sind auch die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen ein Teil der Kunstsammlungen, welche handwerkliche und naturwissenschaftliche Objekte mit Werken der Bildenden Kunst, Skulpturen, Waffen, Porzellane und Münzen vereinen. Die »Türckische Cammer« als Sammlung orientalischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer zog seit der Eröffnung im März 2010 tausende Besucher an. Das sanierte Albertinum öffnete im Juni seine Pforten, um Vergangenes und Zukünftiges wieder unter einem Dach zu beherbergen. Die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung fanden durch den Umbau zu ihrem Platz zurück.
Dresdner Museum greifen verschiedene Thematiken auf
Mit der Städtischen Galerie Dresden verfügt Dresden seit 2005 über einen weiteren repräsentativen Ort für bildende Kunst, der mehr als zwei Jahrhunderte Dresdner Kunstgeschichte vereint. Die Thematik der weiteren Dresdner Museen reicht von Stadt- und Militärgeschichte über die Technischen Sammlungen bis zum Buchmuseum. Bekannt ist auch das Deutsche Hygiene-Museum.
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