Deutsches Hygiene-Museum

1928 wurde in Vorbereitung auf die 2. Internationale Hygiene Ausstellung 1930 mit dem Bau des Museums begonnen, welches schon längere Zeit geplant war und vom Erfinder des Odol-Mundwasser – Karl August Lingner – initiiert wurde. Weit über die Grenzen der Stadt wurde das Gebäude durch seine strenge, kühle und doch so funktionale Architektur bekannt. Fast schon monumental wirkt der Bau, der hauptsächlich vom kubischen Mittelbau und den vier Pfeilern der Ansichtsfront charakterisiert wird.

Das Streben nach Höhe, typisch für die damalige Zeit in Anspielung auf das Weimarer Vorbild, setzt sich auch in der Wandelhalle fort. Büroräume und Werkstätten komplettieren in den Flügelbauten die Anlage. Dekonstruktivistisch angedachte Veränderungen im Zuge des Umbaus 1994 durch das Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au wurden nicht in allen Teilen des Gebäudes verwirklicht. Architekt Peter Kulka setzte die Sanierung fort und behielt die Neoklassik bei. Das Deutsche Hygiene-Museum wurde in das im Jahre 2001 erschienene Blaubuch aufgenommen, welches national bedeutsame Kultureinrichtungen in Ostdeutschland listet.
Deutsches Hygiene Museum
- Lingnerplatz 1
01069 Dresden - Stadtplan
- Stadtplan
- Öffnungszeiten
- Di-So, Feiertage 10-18 Uhr
geschlossen am 1. Januar, 24. und 25. Dezember
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