Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wissenschaft/forschungseinrichtungen/kooperationen-neue-werkstoffe.php 24.03.2016 07:59:55 Uhr 23.10.2017 15:35:33 Uhr

Forschungskooperationen im Bereich Neue Werkstoffe

AGENT3D - Additiv-generative Fertigung

Schnell und kostengünstig Einzelstücke oder kleine Stückzahlen hochkomplexer Produkte mit spezifischen Anwendungsprofilen zu fertigen - das ist der Grundgedanke. Die Herausforderung besteht in der Entwicklung geeigneter Werkstoffe, Auftrags- und Härtungsverfahren, um Bauteile mit exakt einstellbaren Eigenschaften zu erhalten. 26 Forschungseinrichtungen und 57 Unternehmen arbeiten unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik daran, die additiv-generative Fertigung (AGF) zur Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 zu entwickeln.

C³ - Carbon Concrete Composite

Unter der Führung der TU Dresden erarbeitet ein Konsortium mit 130 Partnern aus Forschung, Unternehmen und Verbänden einen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton. Carbonfaserbewehrter Beton aoll als langlebige, umwelt- und ressourcenschonende Alternative für Stahlbeton zur Marktreife gebracht werden.

Im November 2015 erhielt das Projekt den »Deutschen Nachhaltigkeitspreis« in der Kategorie Forschung.

Carbon Composites Ost

Die Regionalabteilung CC Ost des Carbon Composite e. V. stärkt und bündelt ausgehend vom Leichtbau-Campus Dresden die Faserverbund-Kompetenzen leistungsstarker Unternehmen und Forschungseinrichtungen im ostdeutschen Raum. Durch den Zusammenschluss soll die noch junge Hochleistungs-Faserverbundtechnologie als Spitzentechnologie etabliert und eine nachhaltige Quelle für Wachstum  und Hightech-Arbeitsplätze erschlossen werden.

Deutsches Zentrum Textilbeton (DZT)

Die Entwicklung des Textilbetons geht auf Dresdner Forschungen zurück. Er ist ein neues Material mit bisher unerreichter Leistungsfähigkeit. Dadurch werden neue (Bau-)Formen und Konstruktionen möglich bzw. aufgrund seiner speziellen Eigenschaften und typischen Herstellungstechnologien notwendig. Das Deutsche Zentrum Textil­beton unterstützt die Industrie und insbesondere den Mittelstand bei der Entwicklung neuer Technologien und innovativer Produkte mit und aus Textilbeton zu unterstützen.

European Society of Thin Films (EFDS)

Die »Europäische Forschungsgesellschaft für Dünne Schichten e. V.« (EFDS) (180 Mitglieder) ist deutschlandweit und im benachbarten Ausland auf den Gebieten Materialentwicklung, Anlagenbau und insbesondere in der Intensivierung der industriellen Nutzung von Oberflächen- und Schichttechnologien tätig. Auf diesem Gebiet betreibt die EFDS auch industrielle Gemeinschaftsforschung.

Forschungs- und Demonstrationszentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität (FOREL)

Das Forschungs- und Demonstrationszentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität (FOREL) überführt als national übergreifende, offene Plattform erstmals aktuelle Erkenntnisse auf dem Gebiet der Elektromobilität bündeln, systemische Forschungsansätze aufzeigen und elektromobilgerechte Leichtbausystemlösungen zielgerichtet in die industrielle Praxis.

Die Anschubfinanzierung wurde bei intensiver Industriebeteiligung zunächst für drei Jahre mit einem Gesamtvolumen von 20,3 Millionen Euro (Fördersumme 12,1 Millionen Euro) bestätigt.

FOREL wurde als dauerhaft übergreifende Organisations- und Steuerungsschnittstelle unter Federführung des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) an der TU Dresden eingerichtet. Universitäre Partner sind die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Technische Universität München und die Universität Paderborn. Industriepartner sind u. a. Bühler, FRIMO, INPRO, Kirchhoff Automotive, Krauss Maffei, ThyssenKrupp und Volkswagen.

Materialforschungsverbund Dresden (MFD)

Der MFD ist ein Zusammenschluss Dresdner Institute und Forschungseinrichtungen zur fachlichen Kooperation auf dem Gebiet der Materialforschung. Der Verbund dient der gemeinsamen Forschung, fördert die Zusammenarbeit in Verbundprojekten, bei Großinvestitionen sowie beim Transfer der Ergebnisse in die Praxis.

ThyssenKrupp Tech Center Carbon Composites

Gemeinsam mit Experten der ThyssenKrupp AG arbeiten Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden und weiteren Projektpartnern an der Entwicklung neuartiger Bauweisen für Fahrzeuge im Bereich der Elektromobilität. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden neuartige Bauweisen für Karosseriestrukturen durch die Kombination unterschiedlicher Werkstoffklassen entwickelt.

UTC »Leightweight Structures and Materials« Rolls Royce plc

Seit 2006 arbeiten die TU Dresden und Rolls Royce in Form eines UTC-Modells gezielt an Forschungsaufgaben in einem genau definierten Bereich und für spezifische Projekte. Die gemeinsame Forschung auf dem Gebiet der Leichtbaustrukturen ermöglicht den Bau von Flugtriebwerken mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und einem besseren Umweltverhalten. Ein Beispiel dafür ist eine teils aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, teils aus Metall gefertigte Königswelle, die dazu beiträgt, dass Kerosineinsparungen von bis zu fünf Prozent bei künftigen Triebwerken möglich werden.

Zentrum für integrierte Naturstofftechnik (ZINT)

Das ZINT setzt sich mit der Gewinnung und Verarbeitung von biogenen Rohstoffen auseinander. Die Einsatzgebiete liegen im Besonderen bei der integrierten Gewinnung und Verarbeitung von biogenen Rohstoffen, bei neuartigen Werkstoffen auf Naturstoffbasis und bei Systemen, bei denen Biokatalysatoren eine zentrale Rolle im Rahmen von biotechnologischen und chemisch-technischen Stoffaufschluss- und Stoffwandlungsprozessen stehen.

Drucken

Partner