Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/stadtraum/verkehr/radfahrer-fussgaenger_128652.php 10.08.2015 13:45:08 Uhr 27.07.2016 13:31:52 Uhr

Radfahrer und Fußgänger

Ansprechpartner/Kontakte

Fußgänger kommen in der Innenstadt von Dresden sicher und zielgenau voran. Zwischen dem Hauptbahnhof Dresden und dem Albertplatz in der Dresdner Neustadt verläuft eine mehr als 2,5 km lange Fußgängerzone, welche nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten von Dresden, sondern auch Geschäfte, Museen und gastronomischen Besonderheiten erschließt. Das Fahrrad gilt vor allem im Stadtverkehr als flexibles und kostengünstiges Verkehrsmittel. Entlang vieler Hauptverkehrsstraßen verlaufen Radwege, deren Gesamtlänge sich auf mittlerweile mehr als 400 Kilometer beläuft. Die Zahl der Radnutzer hat sich seit 1991 in Dresden mehr als verdreifacht. Dieses Wachstum stellt große Herausforderungen an die Landeshauptstadt.

Stadtplan mit Wanderwegen

Touristisches Leitsystem für Fußgänger

Stele in der Kreuzstraße
Stele in der Kreuzstraße, Foto: Landeshauptstadt Dresden

Hinweisstelen weisen den Weg zu kulturhistorischen Bauten und touristisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten

Mit der Einführung eines touristischen Fußgängerleitsystems für das historische Stadtzentrum reagierte die Stadt Dresden auf den starken Tourismusverkehr. Ende 2004 konnte die erste Stele des touristischen Leitsystems vor dem Blockhaus am Neustädter Markt präsentiert werden. Bis Ende 2005 wurden, teilweise über Sponsorenbeiträge finanziert, an 39 ausgewählten Standorten innerhalb des Innenstadtrings Hinweisstelen aufgestellt. Diese Stelen dienen den Besuchern und Gästen der Stadt zur Orientierung und weisen auf die bedeutendsten kulturhistorischen und touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten Dresdens hin.

Orientierung mit System

Auf den Hinweisstelen befinden sich jeweils ein Übersichtsstadtplan vom Areal des Innenstadtrings als auch richtungsorientierte Zielangaben. Die Stelen wurden an markanten Orientierungspunkten aufgestellt, an denen die Touristen im Allgemeinen ihren Rundgang beginnen. Das sind Bahnhöfe und Haltepunkte, Tiefgaragen und große Parkplätze, die an das Dresdner Parkleitsystems angeschlossen sind, Busparkplätze (Terminals) und wichtige Umsteigepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs.

Von diesen Punkten aus werden die Besucher der Stadt zu den Sehenswürdigkeiten und touristisch wichtigen Zielen geführt. Um auch den zahlreichen ausländischen Gästen die Orientierung zu erleichtern, wurden die wichtigsten Ziele in Deutsch und in Englisch ausge-schildert.

Die Stelen sind im Corporate Design der Landeshauptstadt und farblich zurückhaltend gestaltet. Das schlichte Aussehen soll verhindern, dass sie in Konkurrenz zum historischen Umfeld treten.

Das Fußgängerleitsystems wird ständig weiterentwickelt und erweitert.

Touristisches Leitsystem im Themenstadtplan
Hier finden Sie die Standorte der Stelen:

Thema im Stadtplan aufrufen

Radwegenetz

Radfahrer in Fußgängerzonen, Foto: Stadtplanungsamt Dresden
In den Fußgängerzonen ist das Radfahren erlaubt.

Dem Radverkehr stehen auf fast allen Hauptverkehrsstraßen separate Radverkehrsanlagen zum sicheren Vorankommen zur Verfügung. Daneben bestehen nahezu flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen im Nebenstraßennetz (z. B. Tempo-30-Zonen). Hier kann sich der Radverkehr abseits der verkehrsreichen Strecken des Kfz-Verkehrs sicher auf der Straße bewegen.

Neben den ausgeschilderten Dresdner Hauptverkehrsrouten (siehe Bild) wird das Stadtgebiet auf durch zwei nationale Fernradwege (D4 und D10) sowie die internationale EuroVelo-Route E7 durchquert. An diesen wichtigen Radrouten sind dauerhafte Fahrradzählstellen installiert, die eine aktuelle Übersicht über die Radverkehrsbelegung ermöglichen. Diese Information können Sie über den Themenstadtplan der Landeshauptstadt abrufen.

Themenstadtplan und Dauerzählstellen Rad

Diebstahlschutz

Fahrradbügel in der Innenstadt
Fahrradbügel in der Innenstadt.
Foto: Stadtplanungsamt Landeshauptstadt Dresden

Um das eigene Rad besser vor Diebstahl zu schützen, ist es wichtig geeignete Fahrradschlösser zu verwenden. Hierzu finden Sie im Fachhandel eine riesige Auswahl und gute Beratung.

Grundlegend kann es bei einem Diebstahl hilfreich sein, wenn das Fahrrad codiert ist. Die Dresdner Verkehrswacht und der ADFC bieten diesen Service zu zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen an.

Sicher anschließen können Dresdner Radfahrende das Fahrrad ein einem der über 3 000 im Stadtgebiet fest eingebauten Fahrradbügel. Allein in der Dresdner Innenstadt wurden in den vergangenen Jahren über 1 000 Fahrradbügel neu errichtet.

Im Zeitraum November 2009 bis April 2011 wurden vier automatische Fahrraddauerzählstellen im Stadtgebiet von Dresden installiert und in Betrieb genommen:

  • im Stadtzentrum, in Nord-Süd-Richtung auf dem Radfahrstreifen St. Petersburger Straße in Höhe Kreuzstraße und
  • in Ost-West-Richtung auf der Fußgänger-/ Radfahrerquerung über die St. Petersburger Straße in Höhe Kreuzstraße,
  • im Stadtteil Dresden-Gruna auf der Winterbergstraße in Höhe Liebstädter Straße sowie
  • im Ortsamtsbereich Plauen auf der Tharandter Straße in Höhe Paschkystraße.

Die Stadt Dresden entschied sich hier für ein neu entwickeltes System. Über hochwertige Messbalken, die bündig in die Radwegoberfläche verlegt werden, wird die Anzahl und die Fahrtrichtung der Fahrräder erfasst und an einen Datenserver übertragen.

Die gespeicherten Zähldaten bilden die Grundlage zur Beurteilung der Radverkehrsentwicklung in der Stadt Dresden. Auf dieser Basis kann das Radverkehrsnetz objektiv beurteilt und Maßnahmen zur Optimierung des Radverkehrsnetzes in der Stadt bestimmt werden. Des weiteren werden diese Daten in Forschungsprojekten genutzt.

Der Aufbau weiterer Zählstellen ist geplant.

Anlass

Trotz der zunehmenden Bedeutung des nicht motorisierten Verkehrs, sind belastbare Daten des Radverkehrs als Planungsgrundlage bislang nur sehr bedingt vorhanden. Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Dresden ein Konzept zur dauerhaften Erfassung des Radverkehrs entwickelt, welches sowohl den Alltagsradverkehr als auch den Freizeitradverkehr berücksichtigt.

Historie

Die erste automatische Dauerzählstelle für den Radverkehr wurde bereits im Frühjahr 2000 am linksseitigen Elberadweg westlich des Blauen Wunders errichtet. Mit Hilfe einer Induktionsschleife und eines speziellen Zählgerätes können Fahrräder richtungsbezogen erfasst werden. Damit verfügte die Stadt erstmals über die Möglichkeit, die Entwicklung des Radverkehrs auf dem Elberadweg in den Monaten Mai bis Oktober kontinuierlich zu erfassen.

Diese Technik ist am Elberadweg noch heute im Einsatz, wird aber perspektivisch auch hier durch das neue Zählsystem ersetzt werden.

Ansprechpartner

Radverkehrskonzept Innenstadt

Radfahrer in Dresdner Innenstadt
© Radfahrer in Dresdner Innenstadt, Stadtplanungsamt Dresden

Das durch den Stadtrat 2010 beschlossene Konzept ist ein wichtiger Schritt, um den Radverkehr effektiv und nachhaltig zu fördern. Ziel dieser Förderung ist es unter anderem ein positives Fahrradklima in der Landeshauptstadt zu schaffen. Die Innenstadt mit ihrer einerseits wichtigen städtischen Funktionsbreite bezüglich Einkaufen, Wohnen, Freizeit, Kultur und Tourismus und andererseits ihrer als „Drehscheibe" fungierender Lage zwischen den einzelnen Stadtteilen stellt den wichtigsten Bestandteil für den Radverkehr im gesamtstädtischen Gefüge dar. Steigende Benzinpreise und das Entdecken des Fahrrades als effektives Verkehrsmittel steigern den Bedarf an schnellen und sicheren Verbindungen. Weiterhin können Belange des Umweltschutzes - besonders unter Beachtung der aktuellen Feinstaubdiskussion und des Luftreinhalteplanes - beachtet werden.

Der Fahrrad-Stadtplan

Bild zeigt Fahrradstadplan
© Bild zeigt Fahrradstadplan, Stadtplanungsamt Dresden

Der Übersichtsplan zeigt Radhauptrouten mit wegweisender Beschilderung auf.

In Dresden lässt es sich gut Rad fahren. Egal ob man lieber ruhige Nebenstrecken oder schnelle Hauptstraßen mag, mit dem neuen Fahrrad-Stadtplan findet jeder seinen Weg durch die Stadt und in die Umgebung. Der neue Fahrrad-Stadtplan Dresden im Maßstab 1:20 000 gibt Auskunft über das aktuelle Radverkehrsnetz der Stadt und die Qualitäten der Strecken. Besondere Empfehlungen sind hervorgehoben. Im Begleitheft gibt es Tipps und Informationen sowie ein aktuelles Straßenverzeichnis.

Der Übersichtsplan zeigt Radhauptrouten mit wegweisender Beschilderung auf.

Den neuen Fahrrad-Stadtplan haben das Amt für Geodaten und Kataster und das Stadtplanungsamt Dresdens unter Mitwirkung des Dresdner Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) aktualisiert. Mitglieder des ADFC Dresden radelten ehrenamtlich von April bis Oktober 2011 etwa 13 000 Straßenabschnitte in der Stadt und im Umland ab und werteten sie. Das städtische Amt für Geodaten und Kataster übertrug die gesammelten Daten in die Stadtkarte.

Der Fahrrad-Stadtplan ist seit Anfang Juni für fünf Euro (inkl. MWSt) erhältlich. Die Gesamtauflage beträgt 8000 Stück und wurde teilweise über das EU-Förderprojekt „Central MeetBike"  www.dresden.de/centralmeetbike finanziert.

Den neuen Fahrrad-Stadtplan haben das Amt für Geodaten und Kataster und das Stadtplanungsamt Dresdens unter Mitwirkung des Dresdner Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) aktualisiert. Mitglieder des ADFC Dresden radelten ehrenamtlich von April bis Oktober 2011 etwa 13 000 Straßenabschnitte in der Stadt und im Umland ab und werteten sie. Das städtische Amt für Geodaten und Kataster übertrug die gesammelten Daten in die Stadtkarte.

Der Fahrrad-Stadtplan ist seit Anfang Juni für fünf Euro (inkl. MWSt) erhältlich. Die Gesamtauflage beträgt 8000 Stück und wurde teilweise über das EU-Förderprojekt „Central MeetBike"  www.dresden.de/centralmeetbike finanziert.

Forschungsprojekte zum Radverkehr

Die Landeshauptstadt verbindet seit Jahren eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der TU Dresden an Forschungs- und Modelprojekten zur Förderung des Radverkehrs. Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie hier:

Blick Richtung Wilsdruffer Strasse
Foto: Stadtplanungsamt Dresden

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