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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/wettbewerbe/workshops/Werkstattverfahren-Lenn-park.php 31.01.2017 10:11:49 Uhr 19.10.2017 02:01:28 Uhr
Luftbild des Projektgebiets
© © Planungsbüro Uta Schneider Dresden, Luftbild

Werkstattverfahren Lennépark

Zeitraum:

11. Oktober bis 13. November 2013; Ergebnispräsentation am 29. November 2013

Auslober

Die Landeshauptstadt Dresden und mit den Vertretern der Grundstückseigentümer

Bearbeitungsgebiet

Das Bearbeitungsgebiet liegt in der Seevorstadt-Ost im Ortsamtsbereich Altstadt und umfasst eine Fläche von ca. 30.000 m². Das Gebiet ist von den Verkehrsanlagen des Lennéplatzes im Norden, der Gerhart-Hauptmann-Straße und des Richard-Strauss-Platzes im Osten, der Wiener Straße im Süden und der Gellertstraße im Westen umschlossen.

Planungsaufgabe / Ziel des Verfahrens

Zur Teilnahme am Werkstattverfahren wurden aufgefordert:  

meyer-bassin und partner, Dresden

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Rohdecan Architekten GmbH, Dresden

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O+M Architekten, Dresden

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kister, scheithauer, gross, Leipzig

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team 51.5° architekten, Wuppertal

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Herr Prof. Moritz Hauschild, Darmstadt

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Stephan Braunfels Architekten, Berlin

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Gutachter und Berater

Ergebnis

Das Gutachtergremium hat unter Leitung von Prof. Olaf Lauströer die Empfehlung ausgesprochen, die Arbeit vom Team 51.5° architekten Wuppertal der weiteren Entwicklung des Plangebietes zugrunde zulegen, da unter anderem aufgrund der Flexibilität des Entwurfes und der stadtraumverträglichen Einordnung in einem durch Parks geprägten Umfeld in ihr mehrheitlich das größte Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung gesehen wird.

Beurteilung der Abeit team 51.5° architekten:

"Die sehr durchdachte Arbeit präsentiert einen Entwurfsansatz, der sich aus der Komposition von introvertierten Einzelhausstrukturen zusammensetzt. Die gewählte Bausteingröße erscheint sehr flexibel für unterschiedlichste Nutzungen und eröffnet somit eine große Bandbreite an Entwicklungsmöglichkeiten für das Gebiet. Der Bautypus eines großen Stadthauses mit Nutzungsmischung innerhalb des Gebäudes und seine Orientierung zum Innenhof stellen zeitgemäße Beiträge für die Entwicklung eines innenstadtnahen Quartieres dar.

Da sich der Entwurf auf die vorhandene Parzellenstruktur stützt und jedes Gebäude separat erschlossen wird, ist eine praktikable Bauabschnittsbildung möglich. Das Gebiet kann schrittweise entsprechend der Nachfrage wachsen. Aufgrund der Unabhängigkeit der Gebäude voneinander entstehen auch bei nur teilweiser Realisierung des Gesamtkonzeptes funktionierende Einheiten, die als Solitäre im Grün stehen. Das Nebeneinanderstehen verschiedener Architektursprachen ist vorstellbar.

Als gelungen und gut entwickelbar wird die Positionierung und Kubatur der Hochhausscheibe als Zeichen im Nordwesten des Plangebietes eingeschätzt. Hier werden die Bezüge zum städtebaulichen Umfeld auf prägnante Art und Weise hergestellt und ein wiedererkennbares Zeichen als Adresse für das Quartier gestaltet.

Positiv bewertet wird auch der unaufgeregte Umgang mit dem umgebenden Stadtraum. Ganz selbstverständlich nehmen sich die Gebäude zurück und geben einem grünen Rand Raum. Die Dimensionierung der Freiräume zwischen den Gebäuden erscheint etwas zu großzügig, ihre Nutzungszuordnung und die Abgrenzung des öffentlichen Raumes bleibt unklar."

Insgesamt wird die Arbeit als sehr hochwertiger Beitrag eingeschätzt, der aufgrund seiner Flexibilität und zeitgemäßer Bausteine die besten Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Entwurf des Siegerbüros
© Amt für Geodaten und Kataster und team 51.5° architekten, Entwurf des Siegerbüros team 51.5° architekten aus Wuppertal

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