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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/wettbewerbe/workshops/Werkstattverfahren-Hafencity.php 09.11.2016 14:15:13 Uhr 23.10.2017 11:38:31 Uhr
Luftbild des Projektgebiets
© Luftbild, Amt für Geodaten und Kataster und Stadtplanungsamt Dresden

Werkstattverfahren Hafencity; Stufe 2

Das an die Innenstadt angrenzende Gebiet des Neustädter Hafens ist ein wertvolles Areal für attraktives Wohnen am Wasser. 2010 entstand der Masterplan Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen, der sich mit der möglichen Gestaltung des Gebietes beschäftigt. Die zweistufige Entwurfswerkstatt, die von März bis Juli 2016 in Form einer Mehrfachbeauftragung stattfand, wurde von der USD Immobilien GmbH in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden initiiert, um die bestmögliche Bebauung für den Neustädter Hafen mit größtmöglicher Zustimmung aus der Bevölkerung und der Politik zu erreichen. Ursprünglich waren 14 Architekturbüros eingeladen. In der ersten Stufe reichten zwölf davon ihre Entwürfe ein, fünf kamen in die engere Auswahl, die im Rahmen der zweiten Entwurfsstufe von den jeweiligen Büros fortzuschreiben und mit einem Nutzungskonzept zu untersetzen waren.

Zeitraum:

01. Juni bis 15. Juli 2016; Ergebnispräsentation am 29. Juli 2016

Auslober

Ausrichter des Werkstattverfahrens ist die USD Immobilien GmbH als Vertretern der Eigentümer im Gebiet gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden.

Städtebauliches Konzept

Die zur Teilnahme am Werkstattverfahren Stufe 2 ausgewählten Büros waren:

Hadi Teherani Architects

Knerer und Lang Architekten

nps tchoban voss

Rohdecan Architekten

Rohdecan Architekten

Gutachter und Berater

Ergebnis

Das Gutachtergremium bestimmt nach intensiver Diskussion einstimmig den Entwurf des Büros Rohdecan Architekten als Grundlage der weiteren Planung.

Begründung

Der Entwurf überzeugt durch einerseits die klare Fassung von Räumen mit einer ruhigen und geordneten Struktur und darüber hinaus durch eine wohltuende Offenheit mit der Platzierung solitärer Baukörper entlang der Promenade. Damit wird einerseits eine klare Adressbildung, ein homogenes Gesamtbild sowie städtischer Charakter erzeugt, gleichzeitig die gewünschte Individualität in der architektonischen Gestaltung ermöglicht. Zur Leipziger Straße hin wird eine geschlossene Bebauung präsentiert. 

Die städtebauliche Umlenkung nördlich der Hafenpromenade funktioniert ganz selbstverständlich, birgt jedoch Konfliktpotential zwischen der privaten Nutzung der Gärten und dem öffentlich-zugänglichem Platz.

Das Projekt weist eine hohe Freiraumqualität sowohl für die privaten, halböffentlichen und öffentlichen Bereiche auf. Für den öffentlichen Raum entlang des Wassers werden differenzierte Vorschläge gemacht

Der Ansatz zur Nutzung der Hafenpromenade wird als qualitativ wertvolle Ergänzung zum kraftvollen Städtebau mit hoher Aufenthaltsqualität eingeschätzt.

Entwurf des Siegerbüros
©USD und Rohdecan Architekten, Entwurf des Siegerbüros Rohdecan Architekten

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