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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/wettbewerbe/workshops/Werkstattverfahren--Schichten-der-Stadt-Hotel-Stadt-Rom.php 31.01.2017 10:01:51 Uhr 24.10.2017 11:29:37 Uhr
Historische Aufnahme des Hotels Stadt Rom
© © Stadtplanungsamt, Hotel Stadt Rom

Werkstattverfahren „Schichten der Stadt“: Hotel Stadt Rom

Zeitraum:

26. September bis 5. Dezember 2011; Abschlusspräsentation am 5. Dezember 2011

Auslober

Die Landeshauptstadt Dresden

Planungsaufgabe / Ziel des Verfahrens

Zur Teilnahme am Werkstattverfahren wurden aufgefordert:  
Schneider + Schumacher Städtebauprojekt GmbH & Co KG Frankfurt am Main Beitrag als PDF
dd1 Architekten, Dresden Beitrag als PDF

Müller Reimann Architekten, Berlin

Beitrag als PDF

Hild und K Architekten, München (kein Beitrag eingereicht)

Gutachter und Berater

Ergebnis

Im zweiten Teil der Abschlussveranstaltung wurden die eingereichten Vorschläge unter Berücksichtigung der zuvor geäußerten Statements in dem Auswertungsgremium erneut diskutiert.

Nach dem ersten Rundgang wurde gemeinsam vereinbart, die weitere Betrachtung auf die Arbeiten von DD1 Architekten und Thomas Müller Ivan Reimann zu beschränken, da die wesentlichen Aspekte des Entwurfs von Schneider + Schumacher in diesen beiden Arbeiten ausreichend behandelt werden sowie die städtebauliche Figur und architektonische Haltung im Entwurf von Schneider + Schumacher zu ambivalent in Erscheinung treten. Nach Abschluss der Diskussion erfolgt die Abstimmung zu den beiden Arbeiten. Von den stimmberechtigten Teilnehmern sind acht anwesend.

Das Auswertungsgremium stimmt mit einem Stimmverhältnis von jeweils 4:4 für die Arbeiten von DD1 Architekten und Thomas Müller Ivan Reimann Architekten.

Das Auswertungsgremium empfiehlt beide Arbeiten als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.

Die Arbeit von DD1 Architekten stellt wichtige Aspekte und Folgen einer konsequenten Rekonstruktion des Hotels Stadt Rom als Leitbau dar und zeigt städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten in einem größeren Umgriff auf.

Die Arbeit von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten stellt wichtige Aspekte und Folgen eines baulichen Abschluss der Südseite des Neumarktes ohne Rekonstruktion des Hotels Stadt Rom dar. Durch die Fachexperten wird betont, dass bei Anlage eines neu positionierten und neu bemessenen Baufensters das historische Fassadenbild des Hotels Stadt Rom nicht gezeigt werden sollte, da der Anspruch nach Authentizität nicht gewahrt wird. Vielmehr sei eine Architektur zu entwickeln, die auf die Grundprinzipien des städtebaulich-gestalterischen Konzepts zum Aufbau von Fassaden eingeht.

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