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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadtplanung/rahmenplaene/inn_neustadt.php 23.02.2017 14:34:24 Uhr 20.10.2017 03:25:34 Uhr

Innere Neustadt

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Ergebnisse 2. Dresdner Debatte

Vom 17. September bis zum 14. Oktober 2011 diskutierten Dresdnerinnen und Dresdner auf www.dresdner-debatte.de und in einer Info-Box vor Ort zur Stadtentwicklung in der Inneren Neustadt.

Auf der Website der Debatte steht auch der Abschlussbericht mit den Ergebnissen zum Download bereit:

2. dresdner-debatte.de

Foto zeigt Luftbild der Inneren Neustadt
© Amt für Geodaten und Kataster und Stadtplanungsamt, Innere Neustadt - Luftbild

Rahmenplan

In den vergangenen Jahren wurden auf Grundlage eines Rahmenplanes und dem Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz die bauliche Substanz erfolgreich gesichert, der öffentliche Raum aufgewertet und so die Voraussetzungen für die behutsame wie erfolgreiche Revitalisierung des sogenannten "Altendresden", um das Barockensemble der Königstraße geschaffen.

Als künftige Aufgaben sind zuletzt im Planungsleitbild Innenstadt die weiter zu verbessernde Anbindung an die Altstadt, die Wiederherstellung des früheren Stadtgrundrisses, wo dieser negiert wurde, und damit wesentliche Beziehungen zwischen den einzelnen Teilen der Inneren Neustadt gestört sowie funktionale und wirtschaftliche Synergien wesentlich behindert werden, benannt. Gemeinsame Ziele sind die weitere Revitalisierung und verbesserte Wahrnehmbarkeit des für die Dresdner und den Gästen bedeutsamen und attraktiven Teil der Stadt.

Ziele der Stadtentwicklung

Foto zeigt Neubau Hotel Königstraße 14
© Hotel Bülow Palais Dresden, Neubau Hotel Königstraße

Der komplexe Stadtumbauprozess in der Inneren Neustadt umfasst zwei wesentliche Handlungsfelder:

  1. Städtebaulicher Denkmalschutz in den Bereichen mit überwiegend erhaltener historischer Bausubstanz
  2. Stadtreparatur in den stärker, nach dem Krieg überformten Bereichen bzw. den wichtigen Schnittstellen zu den historisch geprägten Stadtgebieten.

Beide Themen sind hinsichtlich der Entwicklung nicht voneinander zu trennen. Während die Erneuerung der historischen Viertel bereits sehr weit fortgeschritten ist und zuletzt mit einer Bronzemedaille im Bundeswettbewerb zur Revitalisierung historischer Innenstädte ausgezeichnet wurde, ist im Zuge des weiteren Rahmenplanprozesses vorrangig der Teil der Stadtreparatur von Interesse.

Die Sicherung des historischen Stadtgrundrisses sowie der einmaligen kulturhistorischen Bausubstanz erfordern rasches und zielgerichtetes Handeln.
Übergeordnete Leitziele dabei sind:

  • Verbesserte Anbindung der Inneren Neustadt an das kulturhistorische Zentrum
  • Korrektur der eklatantesten Verletzungen des Stadtgrundrisses und des städtebaulichen Maßstabes durch die Nachkriegsbebauung, ohne grundsätzliche Negierung der jüngeren Geschichte beim erforderlichen Stadtumbau
  • Etablierung des Regierungsviertels für den Freistaat Sachsen, Schaffung der notwendigen bauleitplanerischen Rahmenbedingungen
  • Städtebauliche Weiterentwicklung der Grünringstruktur als prägnanter Zäsur gegenüber den anschließenden geschlossen bebauten Stadtvierteln
  • Sicherung und angemessene Arrondierung des Königsufers als kongenialem, landschaftlich geprägtem Pendant gegenüber dem steinernen Elbuferbereich der Brühlschen Terrasse
  • Erhalt des überdurchschnittlichen Anteils zentrumsnahen Wohnens, Verhinderung mono-funktionaler Entwicklungen bzw. einer unverträglichen Verdrängung im Zuge der städtebaulichen Erneuerung

Informationen zur Podiumsdikussion "Weiterbauen in der Inneren Neustadt"

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