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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadterneuerung/sanierung/Sanierungsgeb-Pieschen.php 17.05.2017 13:59:00 Uhr 12.12.2017 15:10:21 Uhr

Sanierungsgebiet Pieschen

Karte mit der Gebietsgrenze des Sanierungsgebiets Pieschen
© Stadtplanungsamt, Karte mit der Gebietsgrenze des Sanierungsgebiets Pieschen

Das Gebiet

Das Sanierungsgebiet Pieschen befindet sich rechtselbisch im Nordwesten der Landeshauptstadt Dresden. Es ist mit einer Fläche von 59,5 ha das zweitgrößte Sanierungsgebiet Dresdens.

Im Gebiet zwischen der Bahnstrecke, der Leipziger Straße, der Rehefelder Straße und der Moritzburger Straße leben heute ca. 6.400 Einwohner.

Der erfolgreiche Stadterneuerungsprozess beginnend im Jahr 1991 mit umfangreichen Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden und des Wohnumfeldes, der Sanierung von Straßen und Plätzen, der Erhalt der urbanen Strukturen des Viertels sowie die territorial bedingte Innenstadtnähe haben das Gründerzeitviertel zu einem attraktiven Wohnstandort gemacht. Gerade junge Familien finden in diesem Gebiet heute ein zu Hause.

Das Sanierungsgebiet Pieschen können Sie in einer detaillierten Gebiebtskarte sowie die Darstellung aller Sanierungsgebiete im Themenstadtplan virtuell erkunden.

Ziele der Stadterneuerung

  • Erhaltung der historischen Bauwerke, insbesondere der denkmalgeschützten Gebäude, durch Modernisierung und Instandsetzung der baulichen Substanz
  • Erhaltung der innerstädtischen Wohnquartiere durch Ausbau der Wohnfunktion, Erhaltung und Neuansiedlung des Einzelhandels und wohnverträglicher, nicht störender Betriebe
  • Erhaltung der für das Gebiet erforderlichen Einrichtungen des Gemeinbedarfs und Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur
  • Verbesserung des Wohnumfeldes durch:
    - Umgestaltung der öffentlichen Plätze und Straßen 
      (Umsetzung des Lärmminderungsprogramms)
    - Umgestaltung und Neubau von öffentlichen
      Spielplätzen
    - dauerhafte Entsiegelung und Begrünung der
      privaten Innenhöfe und damit Verbesserung des
      Stadtklimas

Fördermitteleinsatz

Im Sanierungsgebiet Dresden Pieschen wurden seit Beginn des Sanierungsprozesses  im Jahr 1991 Städtebaufördermittel in Höhe von 49.000.000 €

  • zur Erhaltung der historischen Bauwerke, insbesondere der denkmalgeschützten Gebäude, durch Modernisierung und Instandsetzung der baulichen Substanz
  • zur Erhaltung der innerstädtischen Wohnquartiere durch Ausbau der Wohnfunktion sowie Erhaltung und Neuansiedlung des Einzelhandels und wohnverträglicher, nicht störender Betriebe
  • zur Erhaltung der für das Gebiet erforderlichen Einrichtungen des Gemeinbedarfs und Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur
  • zur Verbesserung des Wohnumfeldes durch
    - Umgestaltung und grundhaften Um- und Ausbau der Straßen und öffentlichen Plätze
    - Umgestaltung und Neubau von öffentlichen Spielplätzen
    - dauerhafte Entsiegelung und Begrünung der privaten Innenhöfe ausgegeben.

 

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