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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadterneuerung/sanierung/Sanierungsgeb-Friedrichstadt.php 23.11.2017 09:04:21 Uhr 14.12.2017 23:41:11 Uhr

Sanierungsgebiet Friedrichstadt

Aktuelles

Bild zeigt einen Ausschnitt des Flyers zur Einladung der Bürgerversammlung
© Amt für Geodaten und Kataster und Stadtplanungsamt, Flyer

Zu den Zielen im Sanierungsgebiet gehört auch die Umgestaltung und Aufwertung der öffentlichen Räume.

Frühzeitige Bürgerbeteiligung am Dienstag den 28. November 2017

Gestaltung von Freiflächen an der Magdeburger Straße

Frühzeitige Bürgerbeteiligung am Dienstag den 19. September 2017

Am 19. September stellte das Stadtplanungsamt die Vorplanungen für die

  • Institutsgasse
  • Teile der Menageriestraße und die
  • Grüne Raumkante Schäferstraße

vor Ort vor. Es nahmen zirka 25 Bürgerinnen und Bürger teil. Die Hinweise und Anregungen wurden aufgenommen, ausgewertet und in die Vorplanungen eingearbeitet:

Vorplanungen im Ortsbeirat am Dienstag den 17. Oktober 2017

Die Vorplanungen für die Institutsgasse und einem Teil der Menageriestraße wurden dem Ortsbeirat Altstadt, in einer öffentlichen Sitzung am Dienstag den 17. Oktober vorgestellt.

Anfragen können über die Kontaktanschrift gestellt werden.

Kontaktanschrift: Landeshauptstadt Dresden
Stadtplanungsamt Abt. Stadterneuerung
Postfach 120020 01001 Dresden
E-Mail: stadterneuerung@dresden.de
Kennwort: Friedrichstadt

Allgemeine Daten

 Gebietsgröße:  77,5 ha
 Satzungsbeschluss:  16.09.2003
 Beschluss Erneuerungskonzept:  16.12.2004
 Durchführungszeitraum:  2004 bis 2017
 Einwohner (Stand: 31.12.2013):  4.619
Gebietsgrenzen des Sanierungsgebietes
Gebietsgrenzen des Sanierungsgebietes, Quelle: Amt für Geodaten und Kataster und Stadtplanungsamt Dresden

Hier können Sie die detaillierte Gebietskarte des Sanierungsgebietes im PDF-Format herunter laden oder sich im Themenstadtplan die Sanierungsgebiete genauer ansehen.

Sanierung des Kontorhauses der ehemaligen "Bramsch-Likörfabrik" zur Schaffung von Wohneigentum durch eine Bauherrengemeinschaft
Sanierung des Kontorhauses der ehemaligen "Bramsch-Likörfabrik" zur Schaffung von Wohneigentum durch eine Bauherrengemeinschaft, Foto: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt (Lösel/Michael)

Erneuerungsansatz / Voraussetzungen / Notwendigkeiten für eine Weiterentwicklung

Die Historische Friedrichstadt als Teil des Stadtraumes »Friedrichstadt/Ostragehege« ist aktueller Schwerpunkt der Dresdner Stadtentwicklung. Das Gebiet soll stabilisiert, private Investitionen initiiert werden. Dies soll langfristig dazu führen, dass eine Profilierung zum Innenstadtergänzungsgebiet mit Stärkung der Wohnfunktion und Verbindungsfunktion zum Ostragehege und Innenstadt möglich wird.

Die wesentlichen Sanierungsziele

  • Aufwertung der zahlreich ungenutzten, brachliegenden Grundstücke (Beräumung, nachhaltige Neubebauung)
  • Sicherung der historischen Bausubstanz
  • Errichtung eines Stadtteilzentrums im Bereich Weißeritzstraße und Friedrichstraße
  • Aufwertung des öffentlichen Raumes (u. a.Hohenthalplatz, Gewege,  Bahnhofsvorplatz).
  • Schaffung von Grün- und Freiflächen (z. B. Freizeitpark im Quartier Roßthaler Straße und Spielplatz Berliner Straße)
gelungene Sanierungen Friedrichstraße 36 - 40
gelungene Sanierungen Friedrichstraße 36 - 40, Foto: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
  • Erhöhung der Stadtteilidentität und Stärkung der kulturellen Angebote (z. B. durch Förderung der Baumaßnahmen des Kulturvereins riesa efau)
  • Neuordnung von Quartieren und Entwicklung von innerstädtischenWohnstandorten (z. B. ehem. Industriebrache »Bramsch« und im Bereich der Ostravorwerkes)
  • Förderung der Ansiedlung von Nahversorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen

Die Erneuerung steht dabei im engen Zusammenhang bzw. setzt die Gewährleistung des Hochwasserschutzes für dieses Gebiet voraus.

Das Kontorhaus der ehemaligen "Bramsch-Likörfabrik" wurde zum Wohnhaus umgebaut
Das Kontorhaus der ehemaligen "Bramsch-Likörfabrik" wurde zum Wohnhaus umgebaut, Foto: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt

Erneuerungskonzept

Das Erneuerungskonzept beinhaltet neben verfahrensrechtlichen Vorbemerkungen und methodischen Erläuterungen v. a. Aussagen zu:

  • übergeordneten Sanierungszielen
  • Stadtgestalt
  • Nutzung
  • Grün- und Freiflächen,
  • Verkehr und Erneuerungsmaßnahmen leiten daraus unter Beachtung der Wirtschafts- und Finanzlage u. a. einen Zielplan mit dem nötigen Handlungsspielraum sowie eine Förder- und Entwicklungsstrategie ab.
Sanierung der ehemaligen Motorenhalle zum Projektzentrum für zeitgenössige Kunst für den Kulturverein riesa efau
Sanierung der ehemaligen Motorenhalle zum Projektzentrum für zeitgenössige Kunst für den Kulturverein riesa efau, Foto: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt

Städtebaulicher Rahmenplan: Zielplan zur Beurteilung der Zulässigkeit von Vorhaben und der Gewährung von Fördermitteln

Der städtebauliche Rahmenplan ist das »Herzstück« des Erneuerungskonzeptes und wird inhaltlich durch die Teilpläne »Nutzung«, »Verkehr«, »Grün- und Freiräume« untersetzt. Der Rahmenplan ist wesentliche Entscheidungsgrundlage für den Bescheid zur sanierungsrechtlichen Genehmigung und der Gewährung von Fördermitteln. Als »informeller Plan« hat er den Vorteil, dass hier der Bandbreite an Regelungsbedarf einerseits und der erforderlichen Flexibilität andererseits Rechnung getragen werden kann.

Kinder - und Jugend-Freizeitpark an der Schweriner Straße zwischen der Roßthaler-/Löbtauer Straße
Kinder - und Jugend-Freizeitpark an der Schweriner Straße zwischen der Roßthaler-/Löbtauer Straße, Foto: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt (Lösel/Michael)

Nutzungsplan: Zielplan zur Beurteilung der Zulässigkeit von Nutzungen

Der Nutzungsplan gibt Orientierungen für die Art insbesondere der baulichen Nutzung. Planmethodisch muss hier der Besonderheit des Plangebietes Rechnung getragen werden: Für viele Entwicklungsbereiche kommen – je nach Nachfrage – durchaus verschiedene Nutzungskategorien in Betracht, von denen keine derzeit ausschließlich festgelegt werden kann.

Themenspielplatz "Notruf, Zentrale 112" an der Berliner Straße für Kinder zwischen sechs bis vierzehn Jahren
Themenspielplatz "Notruf, Zentrale 112" an der Berliner Straße für Kinder zwischen sechs bis vierzehn Jahren, Quelle: Landschaftsarchitekturbüro freiraumentwicklung erler
Auf dem Bild sieht man die Neugestaltung der ehemaligen Brachfläche/des temporären Parkplatzes zwischen Adlergasse/Schäfer-/Weißeritzstraße als moderner Stadtplatz - heute der Koreanische Platz
© Neugestaltung der ehemaligen Brachfläche/des temporären Parkplatzes zwischen Adlergasse/Schäfer-/Weißeritzstraße als moderner Stadtplatz - heute der Koreanische Platz, Stadtplanungsamt Dresden
Auf dem Bild sieht man die Neugestaltung der ehemaligen Brachfläche/des temporären Parkplatzes und die neuangelegten Beete mit der Frühjahrsbepflanzung
© Neugestaltung der ehemaligen Brachfläche/des temporären Parkplatzes und die neuangelegten Beete mit der Frühjahrsbepflanzung, Stadtplanungsamt Dresden

Die räumliche Wiederherstellung des ehemals bebauten Quartiers erfolgte durch die rahmende Baumpflanzung, die sich zur Schäferstraße hin zu einem vierreihigen Baumblock entwickelt. Der südliche Platzteil wurde durch eine umlaufende Stufenanlage gestalterisch herausgehoben, der nördliche Platzteil ist als Parkplatz ausgebaut. Von allen Seiten ist die barrierefreie Erreichbarkeit gewährleistet.
Es wurden Lichtstelen installiert, Begrünung/Beete angelegt, u. a. Bänke aufgestellt. Der künftige Stadtplatz wird bei stadtauswärtiger Betrachtung als „Tor zur Friedrichstadt“ wahrgenommen. Stadt und Planungsbüro haben vor allem ein gestalterisches Motiv gesucht, das eine Verbindung zur Geschichte des Stadtteils herstellt. Die Wahl fiel auf Stuhl- Skulpturen, die als Sitzmöbel und als sogenannte „Platzhalter“ für Persönlichkeiten fungieren, die in Beziehung zur Friedrichstadt gebracht werden. In die Lehnen der Stühle wurden daher Namen eingraviert. Es fand eine umfangreiche Bürgerbeteiligung statt (Stadtspaziergänge und Bürgergespräch vor Ort).

 

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