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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/hochbau/verwaltungsgebaeude/Rathaus.php 23.06.2015 17:05:54 Uhr 14.12.2017 14:04:56 Uhr

Sanierung Neues Rathaus Dresden - Erster Realisierungsabschnitt 2011-2015

Bauvorhaben

Fortsetzung Sanierungsprozess Neues Rathaus Dresden, 1. Bauabschnitt mit Modernisierung Brandschuz, Sanierung des Ostflügels und des Daches

Bauherr

Landeshauptstadt Dresden

Eigenbetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen

Bauzeit

Planung  06.2009 bis 07.2013 
Ausschreibung/Vergabe                 01.2011 bis 01.2015
Durchführung 05.2011 bis 09.2015 
                         

Baukosten (brutto)

Gesamtsumme                             32.838.000 EUR      

Baubeschreibung          

Das Neue Dresdner Rathaus ist 1910 mit monumentaler Außenwirkung und kunstvoller Ausstattung errichtet worden. Nach den Kriegszerstörungen wurde es in neuen Formen wieder errichtet, die heute von den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und einem veränderten Gestaltungswillen dieser Zeit Zeugnis ablegen.

Seit der politischen Wende 1990 wurden am Neuen Dresdner Rathaus bereits eine Reihe von Teilsanierungs-maßnahmen durchgeführt, um das Haus neuen Nutzungsbedingungen anzupassen. Die Spuren von Verschleiß und Alterung sollten verschwinden. Alle Baumaßnahmen müssen auch weiterhin im Einklang mit dem historischen Wert des Gebäudes stehen, das seit 1979 als Denkmal des Städtebaus und der Architektur in den Listen geführt wird. Heute wird es zu Recht als ein Denkmal des Wiederaufbaus betrachtet, ist doch das äußere Erscheinungsbild des Rathauses wesentlich durch diesen erst 1965 abgeschlossenen Abschnitt der Geschichte des Bauwerks bestimmt, wenn auch die Grundstrukturen und große Teile der Bausubstanz vom Originalbau erhalten sind.

Gegenstand der Planungs- und Bauaufgabe ist die Sanierung des Neuen Rathauses Dresden mit den Schwerpunkten Komplexsanierung Ostflügel sowie Brandschutz- und Dachsanierung des Gesamtkomplexes.

Die Sanierung hat unter Berücksichtigung einer hohen Energieeffizienz und der Anforderungen des Denkmalschutzes zu erfolgen.

Die Aufteilung der brandschutz- und folgetechnischen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erfolgt voraussichtlich in 6 Bauabschnitten. Das bedeutet, dass Bauabschnitte in unterschiedlichen Jahresscheiben realisiert werden bzw. dass es bautechnologisch sinnvoll ist, innerhalb dieser definierten Bauabschnitte weitere Abschnitte in Bezug auf die Gestaltung einer optimierten Belegungsplanung bzw. eines optimierten Bauablaufes zu bilden.

Die erforderlichen brandschutztechnischen Sanierungs- und Folgemaßnahmen werden unter dem Aspekt konkret zu verzeichnender Risikopotentiale architektonisch bearbeitet. Hierbei zählt der Ostflügel zu dem akut gefährdeten Gebäudeabschnitt. Er wird deshalb zuerst saniert.

Das Hauptgefährdungspotential im Rathaus ist vor allem der Sondernutzung als Versammlungsstätte geschuldet sowie der großen Gebäudeausdehnung des Gesamtkomplexes. Der Ostflügel, der schwerpunktmäßig als Versammlungsstätte des Rathauses genutzt wird, ist hierbei stets im Gesamtzusammenhang der baulichen Anlage zum Nord- und Südflügel und zum Rathausturm zu betrachten und kann nur bedingt als eigenständiger baulich-funktioneller Bereich angesehen und überplant werden.

Die Sanierung und Modernisierung brandschutztechnisch bedenklicher Elektro-Anlagen geht mit der brandschutzbaulichen und brandmeldetechnischen Sanierung einher. Bereits erfolgte und in die Gesamtsanierung zu integrierende Teilsanierungsarbeiten dienten bisher der Minimierung des Risikopotentials. Bezug nehmend auf die Belange der haustechnischen Installationen H/L/S existieren umzusetzende Forderungen zum Einbau von Brandschutzklappen, Herstellung von feuerbeständigen Lüftungskanälen, Schottungen von Sanitärsteigern usw., die in den architektonischen Ausbaustandard zu integrieren sind.

Der erste Realisierungsabschnitt umfaßt die Komplettsanierung Ostflügel, Brand-, Dach- und Schadstoffsanierung des östlichen Südflügels mit Errichtung eines neuen Rechenzentrums sowie Abbruch- und Rohbaumaßnahmen für den Einbau einer Zentralregistratur im Kellergeschoss unter dem Lichthof.

Beteiligte Planungsbüros mit Planungsleistung

  • Architekt: ARGE msp Architekten Gesellschaft für Bauplanung mbH - IB Schmid Gesellschaft für Projektsteuerung und Bauüberwachung mbH, Dresden
  • Projektsteuerung: Arcadis Deutschland GmbH, Dresden
  • Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Kless Müller GmbH, Dresden
  • Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik: Ingenieurbüro Eggerichs und Irmscher, Ullersdorf
  • Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik: Klemm Ingenieure, Dresden
  • Elektrotechnik: DIE-Projekt GmbH, Dresden
  • Aufzugstechnik: technik-plan - Ingenieurbüro Ehrhart Borowski, Dresden
  • Bau- und Raumakustik/Medientechnik: Akustik Bureau Dresden, Dresden
  • Vermessung: Ingenieurgesellschaft FALASCH mbH, Dresden
  • Küchenplanung: KEP GmbH, Dresden
  • Bauphysik: Kai Rentrop Wolfgang Sorge GbR, Dresden
  • Sicherheitskoordinator: Dipl.-Ing. (FH) Holger Braun, Dresden

Beteiligte Baufirmen

  • Baustelleneinrichtung: B plus L, Bauunternehmen und Baulogistik GmbH, Dresden
  • Abbrucharbeiten: Bertram für Bau und Gewerke GmbH, Dresden
  • Feinabbruch: N-Bau GmbH, Dürröhrsdorf-Dittersbach
  • Gerüstbau: Alexander Richter Gerüstbau GmbH, Dresden
  • Bergung Möbel und Einbauten: Brückner Tischlerei GmbH+Co KG, Dresden
  • Bergung Leuchten: Elektro Wolf, Liebenau
  • Rohbau: Bauhauf GmbH, Coswig
  • Rohbau Kleinleistungen: Sanierungsbau Rauschenbach, Meißen
  • Stahlbau: JT-Metallbau GmbH, Zeithain
  • Metallfenster: Wilde Metallbau GmbH
  • Holzfenster: Bau- und Möbeltischlerei Walter Henker, Gaußig
  • Aufarbeitung Bestandsfenster: Jaeger Ausbau GmbH, Dresden
  • Dacharbeiten: Dach-Isolierung Flöha GmbH, Flöha
  • Außenputz: Steffen Hübner Elektro+Bau, Hoyerswerda
  • Estrichbeschichtung Ostflügel: Spezialabdichtung M. Richter GmbH, Taucha
  • Estrichbeschichtung Rechenzentrum: FB-Technik GmbH, Greiz
  • Natursteinfassade: Schubert Steinmetz und Steinbildhauer GmbH, Dresden
  • Taubenvergrämung: DESTRA Schädlingsbekämpfung, Görlitz
  • Ausbau Rechenzentrum: Jaeger Ausbau GmbH, Dresden
  • Trockenbau Ostflügel: HPG GmbH Akustik und Trockenbau, Dresden
  • Metallbauarbeiten: Reichstädter Metall- und Stahlbau GmbH, Dippoldiswalde
  • Metallrestauration: Metallbau Mehlhorn, Stollberg
  • Aufarbeitung Ziergitter: Arno Schmidtchen, Schenkendöbern
  • Malerarbeiten Rechenzentrum: Malerbetrieb Hähnel GmbH, Dohna
  • Korrosionschutz/Brandschutz: Bennert Ingenieurbau GmbH, Klettbach
  • Freischaltung Sanitär: Kretschmar Haustechnik GmbH
  • Zwischenreinigung: Allgemeine Gebäudereinigung GmbH, Dresden
  • Freischaltung Heizung: HSG Zander Ost GmbH, Dresden
  • Freischaltung GLT: Kieback&Peter GmbH & Co.KG, NL DD
  • Sanitärtechnik: Brockmann Klima GmbH, Großenhain
  • Heizungstechnik: DZH Schepitz GmbH, Dresden
  • Raumlufttechnik: Cofely Deutschland GmbH, Dresden
  • Elektro: ENTIREINFRA GmbH, Dresden
  • Medientechnik: Sigma & TBL Kommunikations GmbH, Chemnitz
  • Aufzug: FB-Aufzüge GmbH & Co.KG, Arnsdorf

Ansprechpartner

Landeshauptstadt Dresden
Hochbauamt

Projektleitung:
Herr Markus Lenhart

Fachingenieur Elektro:
Herr T. Blankenhagen

Fachingenieur HLS:
Frau I. Nadollek


Besucheranschrift

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01069 Dresden


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