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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/hochbau/schulen/marie_curie_gymnasium.php 23.06.2015 16:42:48 Uhr 18.12.2017 07:56:46 Uhr

Umbau und Erweiterung des Marie-Curie Gymnasiums mit Sporthallenneubau

Bauvorhaben

Um- und Erweiterungsbau Gymnasium Marie Curie mit Neubau einer Dreifeldsporthalle

Anschrift: Zirkusstraße 7 in 01069 Dresden

Bauherr

Landeshauptstadt Dresden
Schulverwaltungsamt

Bauzeit

Planung: von 03/ 2011 bis 05/2012
Ausschreibung/Vergabe: von 11/2011 bis 08/2013
Durchführung: von 03/2012 bis 08/2014

Baukosten (brutto)

Planung: 3.690.000 EUR
Durchführung: 18.710.000 EUR
Gesamtsumme: 22.400.000 EUR

Die Maßnahme zur Gesamtsanierung und Erweiterung des Marie-Curie-Gymnasiums wird durch den Freistaat Sachsen unterstützt.

Baubeschreibung 

Erweiterungsbau

Der vorhandene Schulbau aus den sechziger Jahren wird im Süden durch einen konzentrierten viergeschossigen Baukörper ergänzt, der im Wesentlichen alle neuen Unterrichtsräume und Fachkabinette aufnimmt.

Der Erweiterungsbau schließt die Kette der bestehenden pavillonartigen Bauten ab, die sich von der eingeschossigen Aula bis hin zum Neubau in Ausdehnung und Höhe kontinuierlich steigern. Das vorhandene Thema der Verbindungsbauten wird aufgegriffen und der Neubauteil mit einem schmalen dreigeschossigen Baukörper an den Bestand angeschlossen. Der senkrecht zur Zirkusstraße ausgerichtete neue Baukörper ist mit seinem großzügigen Haupteingang klar zum neuen Pausenhof orientiert und schafft zum ehemaligen Schuleingang des Schulgebäudes ein entsprechendes Gegenüber.

Das bauliche Ensemble im öffentlichen Raum wird komplettiert und gestärkt. Gemeinsam mit den Bestandsgebäuden wird ein neuer Pausenhof formuliert, der im Bereich des ehemaligen Vorplatzes angeordnet wird. Dadurch wird der lärmintensive Pausenhof von der angrenzenden Wohnbebauung im Westen separiert. Lediglich der Ganztagesbereich erhält die Option eines eigenen kleinen abgeschirmten Pausenhofs westlich des Schulgebäudes für eine ruhigere Nutzung in den Nachmittagsstunden bzw. für Unterricht im Freiraum.

Sporthalle

Die bestehende Einfeld-Sporthalle wird inklusive des eingeschossigen Verbindungsbaus zugunsten einer neuen Sporthalle abgebrochen. Die neue Dreifeldsporthalle wird am Standort der ehemaligen Halle angeordnet. Die ursprünglich geplante unterirdische Verbindung zum Erweiterungsbau sowie die Absenkung in die Ebene -1 wurde im Rahmen der Tekturplanung aus Kostengründen verworfen. Der ursprünglich aus flächenökonomischen- und ökologischen Gründen (Versiegelung) auf dem Dach angeordnete Kleinfeld-Sportplatz wurde ebenfalls aus Kostengründen ebenerdig angeordnet. Die Kubatur der Sporthalle ist aufgrund der räumlichen Enge zwischen Grundstücksgrenze und Neubau ausgereizt. In den Freianlagen konnten statt 4 nur 3 100m-Laufbahnen eingeordnet werden.

Erschließung

Die Erschließung der Stellplätze erfolgt über eine neue Zufahrt auf dem eigenen Grundstück südlich des Erweiterungsbaues. Hier liegt auch die Anlieferung der Schulmensa. Die Sporthalle ist unabhängig vom Schulgelände für eine außerschulische Sportnutzung erschlossen. Die Zufahrtsmöglichkeit wird über eine Schranke geregelt.

Freiflächen

Die konzentrierte Ausformung sowohl des Schulerweiterungsbaues als auch des Sporthallenneubaues ermöglicht die Maximierung des zur Verfügung stehenden Freiflächenangebotes. Mittels Bestandsgrün können die Sportanlagen optisch von der umgebenden Wohnbebauung abgeschirmt werden. Der zur Zeit als Parkplatz genutzte Bereich westlich des Bestandsbaues wird zum Teil als abgeschirmter Pausenhof für den Ganztagesbereich sowie auch für Freisportflächen genutzt.

Beteiligte Planungsbüros 

  • Architekten: CODE UNIQUE Architekten, Dresden

  • Freiflächenplanung: Andreas Blume, Landschaftsarchitekt, Dresden

  • Planung Ausstattung Schulgebäude: Conzept-Fachplanung, Frau Schinzel, Oßmannstedt

  • Tragwerksplanung: Krebs & Kiefer, Dresden

  • Planung Heizung, Lüftung, Sanitär: Ingenieurbüro Krause, Dresden

  • Planung Elektro- und Fördertechnik: Ingenieurbüro Wagner, Dresden

  • Planung Tiefbau, Erschließung: mund, gille, partner, Dresden

  • Brandschutz Erweiterungsbau, Altbauten: Prof. Rühle, Jentzsch & Partner GmbH, Dresden

  • Bauphysik /Bauakustik:müller bbm, Langebrück

  • Schallschutz: Schirmer Beratende Ingenieure, GmbH, Dresden

  • Baugrund: IB Lasch, Coswig

  • Holzschutz: IB Walther, Bad Gottleuba

  • Mauerwerk: IB Göbel, Bannewitz

  • Restaurator: Taubert & Stenzel, Dresden

  • Schadstoffuntersuchungen / Abbruch- und Entsorgungskonzept: ergo Umeltinstitut, Dresden

Beteiligte Baufirmen

  • Baustelleneinrichtung: Kamenzer Ingenieur- und Straßenbau GmbH, Kamenz
  • Abbrucharbeiten: Elbe Recycling, Dresden
  • Rohbau Neubau/Sporthalle: ARGE MCG-Eurovia / George Bähr
  • Rohbau Altbau: Bauhauf GmbH
  • Putz und Gerüstbau/WDVS: Siegfried Schur Baubetrieb GmbH
  • Dach: Meisterdach und Fassadenbau GmbH
  • Metallbau Fassade: METEC GmbH
  • Natrusteinbarbeiten: Volker Schulze GmbH & Co. KG
  • Schlosser- und Metallbau: Stahl- und Metallbau May GmbH & Co. KG
  • Trockenbauarbeiten: Innenausbau Aulhorn GmbH & Co. KG
  • Estrich: Elmas Fußbodentechnik GmbH
  • Gussasphalt: ESB Kirchhoff GmbH
  • Tischler Türen: Tischlerei Ronny Klitzsch
  • Tischler Fenster: Tischlerei Berger GmbH & Co. KG
  • Maler: Wulf Mothes Malerbetrieb, KG
  • Sanitärtechnik: Salostowitz GmbH Sanitär-Heizung-Klima
  • Heizungstechnik: Wolfgang Lehmann H/L/S GmbH
  • Raumlufttechnik: RLT Lufttechnik Chemnitz GmbH
  • Elektro: R+S solutions GmbH
  • Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: Lucjan Furmann Klempnerei
  • Landschaftsbau: HSD GmbH

u.a.

Ansprechpartner

Landeshauptstadt Dresden
Hochbauamt

Projektleiter:
Herr Albrecht Herrmann

Fachingenieur HLS:
Frau Dr. Feudel

Fachingenieur Elektro:
Herr Zodehougan


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