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https://www.dresden.de/de/rathaus/ortsaemter/prohlis/geschichte/c_06.php 06.05.2015 11:39:12 Uhr 15.11.2018 10:38:25 Uhr

Strehlen mit Reick-Nordwest

Strehlen wurde 1307 durch das Kloster Altzella erworben und bis zu seiner Eingemeindung vom Leubnitzer Amt verwaltet. Auf alten Darstellungen gliedert sich das Dorf um den Frankenberg, auf dem sich die Fluren des Vorwerks befanden.

Heute krönt die 1903 von den Architekten Schilling und Gräbner entworfene Christuskirche den Frankenberg. Weithin sind die beiden 66 Meter hohen Türme dieses einmaligen Jugendstilbauwerks sichtbar.

Das kurfürstliche Jagdrevier mit dem »Rothen Haus« des Revierförsters (später Königliche Villa) erstreckte sich über Strehlener Fluren, von denen schon Kurfürst Johann Georg III. 1564 Land zur Errichtung des Großen Gartens erwarb. Nicht nur dieser herrliche Park machte Strehlen für die vornehme Welt attraktiv, sondern auch die günstigen Verkehrs- verbindungen mit der 1848 erbauten Eisenbahn. Hinzu kamen 1884 die Pferdeeisenbahn und 1900 die Straßenbahn. .

Neben repräsentativen Villen entstanden der Königshof (Theater, später Strehlener Hof, heute wieder in alter Pracht), das Lehrerseminar, der Tiergarten und neben vielen anderen Bauwerken die alte Schule nach Entwürfen Thormeyers. Die letzte Wirkungsstätte Gret Paluccas wurde 1954 am Basteiplatz erbaut.

Die bis dahin noch unbebauten Fluren im Westen Strehlens wurden nach 1980 bebaut. Es entstand das Plattenbaugebiet Reicker Straße für etwa 9 000 Bewohner. Deren Zahl ist jedoch auf unter 6 000 gesunken. Das Gebiet ist deshalb in das Förderprogramm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" einbezogen

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