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https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/geburt.php 23.05.2017 14:43:08 Uhr 20.10.2017 05:30:58 Uhr

Geburt

Wird die Geburt eines Kindes angezeigt, sind dem Standesamt folgende Unterlagen vorzulegen (ältere, gültige Urkunden werden anerkannt):

  • bei miteinander verheirateten Eltern ihre Geburtsurkunden und die Eheurkunde; wenn die Eheschließung vor 2009 war ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister bzw. eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch.
  • bei nicht miteinander verheirateten Eltern die Geburtsurkunde der Mutter und, falls die Vaterschaft bereits vor Geburt anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber (Abschrift für das Standesamt) und die Geburtsurkunde des Vaters sowie die Sorgeerklärung, wenn bereits vor der Geburt das gemeinsames Sorgerecht begründet wurde.
  • bei geschiedenen Müttern das rechtskräftige Scheidungsurteil oder der Scheidungsbeschluss bzw. eine Eheurkunde mit Scheidungsvermerk
  • Geburts- oder Abstammungsurkunden vorangegangener Kinder
  • ein Personalausweis, Reisepass oder ein anderes anerkanntes Passersatzpapier der Eltern
  • bei eingebürgerten Elternteilen die Einbürgerungsurkunde oder der Staatsangehörigkeitsnachweis
  • bei mündlicher Anzeige eine von einer Ärztin oder einem Arzt oder einer Hebamme oder einem Entbindungspfleger ausgestellte Bescheinigung über die Geburt, soweit sie bei der Geburt zugegen waren.

Bei Praxis- und Hausgeburten ist generell eine persönliche Vorsprache eines Elternteils mit den vollständigen Unterlagen erforderlich.

Zur Vorsprache im Sachgebiet Geburten muss generell ein gültiger Lichtbildausweis vorglegt werden.

Das Standesamt kann die Vorlage weiterer Urkunden verlangen, wenn dies zum Nachweis von Angaben erforderlich ist. Bei Auslandsbeteiligung bitte Beglaubigungsvorschriften für Urkunden der jeweiligen Länder beachten. Weitere Informationen erhalten Sie bei einer persönlichen Vorsprache im Fachbereich Geburten während der Öffnungszeiten. 

    Die Geburt eines Kindes muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren ist, binnen einer Woche angezeigt werden.

      Zur Anzeige sind verpflichtet:

      • jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist
      • jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war.

      Bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen, in denen Geburtshilfe geleistet wird, ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpflichtet.

        Bei vollständigen Geburtsanzeigen (beide Unterschriften der sorgeberechtigten Eltern für die Namensbestimmung des Kindes) und vollständiger Abgabe Ihrer persönlichen Urkunden (siehe Absatz 1) werden Ihnen die Geburtsunterlagen Ihres Kindes und Ihre persönlichen Urkunden per Einschreiben (4,00 € Porto) zugesandt.

        Bitte reichen Sie uns alle für die Beurkundung notwendigen Dokumente in einer einfachen Prospekthülle über das zuständigen Klinikpersonal ein. Sollten Sie Ihre Urkunden in einem A4-Stammbuch aufbewahren, entnehmen Sie diese bitte vorübergehend und geben Ihr Stammbuch nicht mit ab.

          Sollten Sie innerhalb von 2 Wochen keine Unterlagen erhalten haben, dann informieren Sie sich bitte beim Standesamt, welche Unterlagen noch benötigt werden.

          Die Vornamenwahl

          Grundsätzlich sind die sorgeberechtigten Eltern bei der Vornamenswahl ihres Kindes frei, jedoch dürfen die gewählten Vornamen dem Kindeswohl nicht widersprechen.

          Schauen Sie sich dazu bei Interesse folgende Grafik an und erfahren mehr zur Vornamenwahl.

          Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach und Gesellschaft für deutsche Sprache, 2013 aus: "Motive der Vornamenwahl. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Eltern". Herausgegeben von Andrea-Eva Ewels (Gesellschaft für deutsche Sprache) und Steffen de Sombre (Institut für Demoskopie Allensbach). Gesellschaft für deutsche Sprache 2014.

          Die vollständige Umfrage kann als Broschüre bei der Gesellschaft für deutsche Sprache angefordert werden.

           

          Die Vaterschaftsanerkennung

          Zur Vaterschaftsanerkennung beim Standesamt müssen beide Elternteile gemeinsam erscheinen. Dafür benötigt werden

          • die Geburtsurkunden der Eltern sowie
          • gültige Lichtbildausweise der Eltern.

           

          Vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennungen nimmt auch das Jugendamt, Abteilung Beistandschaften, Amtsvormundschaften und -pflegschaften, entgegen. Dort sind außerdem gleichzeitig Unterhaltsfestlegungen und Sorgerechtserklärungen möglich. Eine Vaterschaftsanerkennung nach Geburt des Kindes ist beim Jugendamt nur möglich, wenn bereits eine Beurkundung mit Mutter und Kind beim Standesamt erfolgt ist.

          Für die Bestimmung und Änderung des Geburtsnamens eines Kindes gibt es eine Vielzahl von Voraussetzungen und Möglichkeiten, in jedem Fall ist eine Beratung durch die Standesbeamten notwendig - bitte sprechen Sie dazu während unserer Öffnungszeiten vor.

          Nachträglich benötigte Geburtsurkunden oder Abschriften aus dem Geburtenbuch beurkundeter Kinder im laufenden Jahr können persönlich während der Öffnungszeiten, online über das xUrkundenportal, per Fax oder auf dem Postweg beantragt werden.

          Fehlgeburten

          Für erlittene Fehlgeburten besteht die Möglichkeit der Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 31 Abs. 3 der Personenstandsverordnung. Anzeigeberechtigt ist grundsätzlich jede Person, der bei Lebendgeburt die Personensorge zugestanden hätte. Für weitergehende Informationen bzw. zur Terminabstimmung wenden Sie sich bitte direkt an die Sachgebietsleiterin des Sachgebietes Geburten und Sterbefälle.

          Kontakt

          Landeshauptstadt Dresden

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          Abteilung Standesamt
          Sachgebiet Geburten und Sterbefälle
          Fachbereich Geburten


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          E-Mail standesamt-geburten@dresden.de


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