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https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/eheschliessung.php 23.11.2017 15:12:27 Uhr 14.12.2017 05:02:18 Uhr

Eheschließung

Wo wird die Eheschließung angemeldet und was wird dafür benötigt?

Alle Angaben gelten auch für gleichgeschlechtliche Paare.

Eheschließungen können beim Standesamt am Haupt- oder Nebenwohnsitz der Partner oder Partnerinnen angemeldet werden.

Die Vereinbarung eines persönlichen Vorsprachetermins ist erforderlich und kann per E-Mail, per Telefax oder telefonisch erfolgen.

Zur Anmeldung benötigen Sie:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • erweiterte Meldebescheinigung des Einwohneramtes der Hauptwohnung, wenn die Hauptwohnung nicht in Dresden ist (bei Abgabe der Unterlagen nicht älter als 4 Wochen). 
  • eine aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister (beglaubigter Registerausdruck), ausgestellt vom Standesamt des Geburtsortes. Eine Geburts- oder Abstammungsurkunde ist nicht ausreichend! (siehe Urkundenstelle)
  • urkundlicher Nachweis, wenn eine Namensänderung erfolgt ist
  • bei gemeinsamen vorehelichen Kindern die Geburts- oder Abstammungsurkunde der Kinder, die Vaterschaftsanerkennung und wenn gemeinsame Sorge begründet wurde, die Sorgeerklärung
  • Geschiedene Ehepaare zusätzlich die Eheurkunde und ein rechtskräftiges Scheidungsurteil der letzten Ehe
  • bei gerichtlicher Aufhebung der Lebenspartnerschaft zusätzlich Lebenspartnerschaftsurkunde und den rechtskräftigen Beschluss
  • Verwitwete die Ehe- bzw. die Lebenspartnerschaftsurkunde und die Sterbeurkunde.

Die Urkunden müssen zur Beantragung der Eheschließung nicht neu besorgt werden, wenn die Personenstandseinträge (Geburt, Eheschließung, Lebenspartnerschaft, Sterbefall) im Standesamt Dresden geführt werden und die Eheschließung in Dresden angemeldet wird.

Sie können uns jedoch sehr helfen, indem Sie vorhandene Urkunden, die oben genannt sind, mitbringen.

Bei Eheschließungen mit Auslandsberührung ist vorab unbedingt eine persönliche Vorsprache erforderlich. Um Sie über beizubringende Unterlagen beraten zu können, ist es erforderlich, Reisepässe und Personalausweise mitzubringen. Vereinbaren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail einen Termin für dieses Beratungsgespräch.

Wo und wann kann geheiratet werden? 

Für standesamtliche Eheschließungen stehen in Dresden 11 verschiedene Trauorte zur Verfügung. Zu Vorzügen und Konditionen sowie dem aktuellen Terminangebot informieren extra Seiten für jeden möglichen Eheschließungsort.

Wie und wann kann ich einen Termin reservieren und die Eheschließung anmelden?

Damit sie Ihre Trauung frühzeitig planen können, bieten wir Ihnen für alle Trauorte die Möglichkeit, Ihren Wunschtermin ein Jahr im Voraus jeweils Montag ab 8 Uhr zu reservieren. Alle anderen Termine innerhalb eines Jahres können Sie gern telefonisch oder per E-Mail reservieren.

Für die Reservierung erheben wir eine Gebühr von 25 Euro. Für die Umbuchung eines reservierten Termins berechnen wir 10 Euro.

Die Anmeldung der Eheschließung erfolgt bei Vorlage der vollständigen Unterlagen frühestens ein halbes Jahr vor dem reservierten Termin. Haben beide Partner ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz nicht in Dresden ist das Standesamt am Wohnsitz für die Anmeldung zuständig.

Eine Voranmeldung der Eheschließung online mit xSta-Bürger Dresden ist zweckmäßig, auch wenn Ihre Eheschließung nicht in Dresden erfolgen soll. Damit wird das Standesamt informiert, dass Sie die Absicht haben, die Ehe zu schließen. Sie ersetzt nicht die persönliche Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt, führt jedoch zur wesentlichen Verkürzung der Bearbeitungszeit. Die Voranmeldung der Eheschließung ist nur möglich, wenn beide Verlobte ehefähig, d. h. unter anderem ledig, geschieden oder verwitwet sind. Bitte beachten Sie bei der Eingabe Ihrer Daten, dass die Angaben vollständig sind. Sie sollten diese daher möglichst aus den Ihnen vorliegenden Urkunden übernehmen.

Seitens des Standesamtes erhalten Sie keine Eingangsbestätigung. Haben Sie „Fragen und Wünsche an den Standesbeamten“, dann sprechen Sie diese bitte bei Abgabe der Unterlagen für die Anmeldung Ihrer Eheschließung im Standesamt an. Der Standesbeamte kann Sie im persönlichen Gespräch detaillierter beraten als telefonisch oder per E-Mail. 

Für die Anmeldung der Eheschließung  zum vereinbarten Vorsprachetermin müssen alle Unterlagen von beiden Partnern vollständig vorgelegt werden. Können Sie aus wichtigem Grund nicht gemeinsam zur Anmeldung der Eheschließung vorsprechen, so kann die Vollmacht das persönliche Erscheinen eines Partners ersetzen.   

Soll sich mit der Eheschließung der Name ändern?

Als gemeinsamer Ehename kann der Geburtsname oder der zum Zeitpunkt der Eheschließung geführte Familienname der Frau oder des Mannes gewählt werden. Auch eine getrennte Namensführung ist möglich. Eine detaillierte Beratung erfolgt bei der Anmeldung Ihrer Eheschließung. Das gilt gleichlautend für gleichgeschlechtliche Paare.

Einer von Ihnen ändert seinen Nachnamen? Wir haben Ihnen eine Übersicht mit Behörden und Einrichtungen zusammengestellt, denen die Namensänderung nach der Eheschließung mitgeteilt werden muss.

Was kostet die Eheschließung?

Auskunft über die wichtigsten Gebühren rund um Ihre Eheschließung finden Sie in der nachfolgenden Datei.

Kontakt

Eheschließung

Bürgeramt
Abteilung Standesamt
Sachgebiet Eheschließung


Besucheranschrift

Goetheallee 55
01309 Dresden

Zugang für Körperbehinderte


Themenstadtplan

Telefon 0351-4888806
Fax 0351-4888803
E-Mail standesamt-eheschliessungen@dresden.de


Postanschrift

PF 12 00 20
01001 Dresden


Öffnungszeiten

Mo 08:00 bis 12:00 Uhr
Di 08:00 bis 12:00 und
14:00 bis 18:00 Uhr
Do 14:00 bis 18:00 Uhr

Hinweise an glaubensverschiedene Verlobte

Folgendes richtet sich an glaubensverschiedene Verlobte, die sich vor der Eheschließung über die steuerrechtliche Besonderheit bei glaubensverschiedener Ehe, das sogenannte besondere Kirchgeld, informieren möchten.

In glaubensverschiedener Ehe wird ein besonderes Kirchgeld erhoben, falls die Ehegatten zusammen veranlagt werden und das besondere Kirchgeld höher ist als die Kirchensteuer vom Einkommen. Eheleute leben in glaubensverschiedener Ehe, wenn ein Ehegatte keiner kirchsteuererhebenden Kirche (z. B. infolge Kirchenaustritts) und der andere Ehegatte einer evangelischen Landeskirche oder der römisch-katholischen Kirche angehört. Werden die Eheleute einzeln zur Einkommenssteuer veranlagt, fällt kein besonderes Kirchgeld an; die Kirchensteuer wird dann nur nach dem zu versteuernden Einkommen des kirchsteuerpflichtigen Ehegatten festgesetzt.

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium der Finanzen)

Sich daraus ergebende steuerfachliche Fragen der Verlobten fallen in die Zuständigkeit der Finanzämter oder Steuerberater.

Zuständig:

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