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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/01/pm_042.php 21.01.2019 10:53:37 Uhr 17.02.2019 18:15:37 Uhr
15.01.2019

Rekordbeteiligung zur 21. Messe „KarriereStart 2019“

Rund 550 Aussteller informieren zu Ausbildung, Jobs und Gründung

Die größte Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen geht erneut mit einem Rekord in die 21. Auflage. Rund 550 Aussteller präsentieren sich vom Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Januar auf 20 000 Quadratmetern in der Messe Dresden. Sie beraten zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung sowie Existenzgründung und Unternehmensentwicklung. Über 35 000 Besucher haben die zahlreichen Angebote und das umfangreiche Programm 2018 genutzt. Dieses Jahr stehen wieder über 150 Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen und weitere Aktionen auf dem Programm. „Gemeinsam haben wir die Fachkräfte im Fokus. Wir schlagen erfolgreich die Brücke zu den Unternehmen. Um als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben zu können, brauchen wir gut ausgebildetes Personal. Aber auch mutige Gründer, die innovative Ideen umsetzen, Technologien entwickeln und anwenden. Und wir müssen frühzeitig Talente fördern“, sagt Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. Roland Zwerenz, Geschäftsführer des Veranstalters ORTEC Messe- und Kongress GmbH, betont: „Die KarriereStart ist zur festen Orientierungshilfe bei der Berufswahl und Jobsuche hier im Freistaat geworden. Die Messe hat die Aufgabe, den Fachkräfte-Bedarf aufzuzeigen und damit jungen Leuten Angebote für eine Zukunft in Sachsen zu machen.“

Wirtschaftsförderung und Personalamt bündeln ihre Kräfte an neuem Gemeinschaftsstand

Das Amt für Wirtschaftsförderung und das Haupt- und Personalamt treten erstmals gemeinsam an einem Stand (Halle 3, Stand J 1) auf, und optimieren so den Messeauftritt der Landeshauptstadt Dresden.
Das Amt für Wirtschaftsförderung, seit 20 Jahren ideeller Träger der Messe, berät Gründungswillige, Startups und junge Unternehmen zu Existenzgründungen, Finanzierungen und Fördermitteln. Auch Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Gewerbeangelegenheiten des Ordnungsamtes sind vor Ort und beantworten Fragen zur Gewerbeanmeldung. Das Landesamt für Steuern und Finanzen ist außerdem am Stand präsent: Die Expertinnen und Experten der sächsischen Finanzverwaltung informieren umfassend über steuerliche Vorschriften und Pflichten rund um die Existenzgründung – zu Anmeldepflichten, Unternehmenssteuern sowie Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten.

Ausbildung bei der Stadtverwaltung – Bewerbungsfrist endet am 31. Januar

Unter dem Motto ‚Mit dir - für unsere Stadt‘ bewirbt das Haupt- und Personalamt die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Stadtverwaltung, stellt das Ausbildungs- und Studienplatzangebot für 2019 vor und gibt einen Ausblick auf 2020. Ausbildungsinteressierte können sich im Gespräch mit Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Auszubildenden aller angebotenen Ausbildungsberufe über Voraussetzungen für eine Ausbildung oder über die Ausbildungsinhalte informieren. Eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Dresden ist 2019 in folgenden Berufen möglich:

  • Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (20 Ausbildungsplätze)
  • Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter (30 Ausbildungsplätze)
  • Fachangestellte/Fachangestellter für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek (sechs Ausbildungsplätze)
  • Gärtner / Gärtnerin für Garten- und Landschaftsbau (sieben Ausbildungsplätze)
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik (drei Ausbildungsplätze)
  • Notfallsanitäterin /Notfallsanitäter (15 Ausbildungsplätze)

Darüber hinaus werden jährlich die dualen Bachelorstudiengänge Allgemeine Verwaltung (17 Studienplätze) und Sozialverwaltung (drei Studienplätze) an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum ausgebildet. 2019 wird die Stadt planmäßig 81 Auszubildende neu ausbilden. Derzeit befinden sich 254 Auszubildende und Studierende in der Ausbildung der Stadtverwaltung. Personalbürgermeister Dr. Peter Lames: "Mit 81 neuen Auszubildenden in 2019 sind wir einer der größten Ausbildungsbetriebe in Dresden. Die Verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten, von klassischen Verwaltungsberufen bis hin zu Ausbildungen im Handwerk auf höchstem Niveau. Junge Menschen mit ihren Zielen und ihrem vielfältigen Potenzial sind bei uns herzlich willkommen."

Am Donnerstag, 31. Januar endet die Bewerbungsfrist für die Ausbildung bei der Stadtverwaltung Dresden. Weitere Informationen unter www.dresden.de/ausbildung. Am Sonnabend, 19. Januar, ab 12 Uhr, wird Dr. Lames den Stand der Landeshauptstadt Dresden in Halle 3, Stand J 1 besuchen.

Führungen für Menschen mit Behinderung zeigen berufliche Perspektiven auf

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden organisiert am Freitag, 18. Januar, 12 Uhr und 14 Uhr, sowie am Sonntag, 20. Januar, 10.30 Uhr und 12 Uhr, Führungen speziell für Menschen mit Behinderung zu Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk. Diese Rundgänge werden von einem Gebärdensprachdolmetscher begleitet. Anmeldungen sind kurzfristig möglich unter www.dresden.de/lotse. „Wir wollen Menschen, die ein gesundheitliches Handicap haben, dabei unterstützen, möglichst einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden“, erklärt Dr. Robert Franke.

SAP ist Weltmarktführer für Unternehmenssoftware mit knapp 95 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, die über 410 000 Kunden betreuen. In Dresden bietet SAP jedes Jahr zehn duale Studienplätze Wirtschaftsinformatik und zwei Ausbildungsplätze Fachinformatik an. „Bei uns können die Azubis und Studierenden von Anfang an in spannenden Projekten mitarbeiten. Sie können selbst entscheiden, wo sie ihre Praxisphasen absolvieren, und können dabei auch Auslandserfahrung in unseren über 100 Standorten sammeln. Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital, denn ihnen verdanken wir unseren Erfolg“, so Dr. Nico Herzberg, Ausbildungsleiter bei SAP Dresden. Auch bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung zeigt SAP Verantwortung: Bereits 2013 hat das Unternehmen einen Aktionsplan veröffentlicht, um gemeinsames Arbeiten von Menschen mit und ohne Handicap zu fördern. „Wir wollen gleichberechtigte und chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am Arbeitsleben ermöglichen, auch in der Ausbildung – ganz getreu unserem Motto ‚Bring alles mit, was du bist - und werde alles, was du willst‘“, so Herzberg. Am Dresdner Standort des Softwareherstellers arbeiten derzeit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen hier 770 Mitarbeiter.

Startups geben ihre Erfahrungen weiter

An allen drei Messetagen präsentieren wieder Startups ihre Geschäftsideen in der GründerLounge in Halle 3 und auf dem GründerPodium (Podium 3.1) mit täglichen Diskussionsrunden unter dem Motto „Gründer live“. Sie stellen ihre Gründungsvorhaben und Geschäftsideen vor und berichten von ihren Erfahrungen während der Gründungsphase. Eine von ihnen ist die Software-Entwicklerin Cathleen Scharfe, die sich als Freiberuflerin auf die Entwicklung nativer Apps für das Betriebssystem Android spezialisiert hat; einer Branche, in der es kaum Frauen gibt: „Ich möchte anderen Gründern und vor allem Gründerinnen Mut machen und dabei motivieren, den eigenen Weg einzuschlagen. Ich selbst hatte früher nie gedacht, mich selbstständig zu machen, und sehe es nun als die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe“, sagt Scharfe. „Dresden ist ein guter Standort zum Gründen; es gibt vielfältige Unterstützung, beispielsweise von der HTW Gründerschmiede.“

Die Landeshauptstadt Dresden präsentiert sich auf der Messe weiterhin wie folgt:

Initiiert durch das Schulverwaltungsamt bündeln insgesamt acht kommunale Berufsschulzentren (BSZ) ihre Angebote an einem Gemeinschaftsstand (Halle 4 Stand F 6). Lehrer und Auszubildende informieren über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Dienstleistung, Gestaltung, Bau, Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik sowie Gesundheit und Sozialwesen. Zudem stellen sie die unterschiedlichen Schularten in Berufsschulzentren wie bspw. das Berufliche Gymnasium oder die Fachschule vor und erläutern die jeweiligen Zugangsbedingungen. Neben dem Gemeinschaftsstand gibt es noch zwei weitere BSZ in Halle 4, die ihre schulischen Angebote für Gastgewerbe und Agrarwirtschaft/Ernährung vorstellen.

Das Jugendamt präsentiert sich mit seinem JugendBeratungsCenter am Gemeinschaftsstand der Beratungsstellen der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (Via Mobile Stand V 7). Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren werden unter anderem zu Ausbildungs- und Berufswegen beraten, erhalten Informationen zu Freiwilligendiensten und Auslandsaufenthalten sowie Hilfe bei der Bewerbung.

Außerdem ist der Lenkungsausschuss Fachkräftesicherung der Landeshauptstadt Dresden - das Steuerungsgremium in dem sich Ämter, Behörden und Partner des Arbeitsmarktes ihre Handlungsstrategien und Maßnahmen aufeinander abstimmen - auf der Messe präsent (Halle 3, Stand K1).

Unternehmerfrühstück am 20. Januar 2019

Im Rahmen der Messe veranstaltet der Mittelstandsverein proDresden gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaftsförderung das Unternehmerfrühstück – am Messesonntag, 20. Januar, 11 Uhr, Erlweinsaal, Messe Dresden, Messering 6. „In diesem Jahr stellen wir das Thema Schülerbetriebspraktika in den Mittelpunkt. Wir freuen uns, dass Dipl.-Ing. Helmut Lutzmann, das Projekt ‚Zertifizierung von Schülerbetriebspraktika‘ vorstellen wird“, sagt Dr. Robert Franke. Eine anschließende Podiumsdiskussion bietet Gelegenheit, das Thema zu vertiefen und sich mit den Fachleuten auszutauschen.

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