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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/12/pm_022.php 12.12.2017 10:37:29 Uhr 13.12.2017 10:10:35 Uhr
06.12.2017

Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden wird Eigenbetrieb

Zweite Bürgermeisterin unterzeichnet Vertrag
Unterzeichnung des Gründungsvertrages
© Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

Das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e. V. (HSKD) wird zum 1. Januar 2018 vom Verein in einen Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Dresden umgewandelt. „Nach 22 Jahren als Verein schauen wir stolz auf ein Heinrich-Schütz-Konservatorium, das sich in der deutschen Musikschullandschaft sehr gut etabliert hat. Dennoch war dieser Weg oft durch finanzielle Unsicherheit geprägt – ebenso wie die Zukunftsaussichten. Die Gründung eines Eigenbetriebes HSKD ist für die größte Musikschule Dresdens deshalb ein bedeutender Schritt in eine positive Zukunft“, sagt Kati Kasper, bisherige Geschäftsführerin und künftige Musikschulleiterin des HSKD.

Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wurde intensiv daran gearbeitet, das HSKD in städtische Trägerschaft zu überführen. Mit der finanziellen Sicherheit kann man sich nun intensiver auf die inhaltliche und pädagogische Gestaltung des großen Angebotes des HSKD konzentrieren und dieses weiterentwickeln. „Wir freuen uns von Herzen bald zur ‚städtischen Familie‘ zu gehören. Dieses Bekenntnis der Landeshauptstadt bestärkt unser Team in seinem Wirken und stellt auch eine große Motivation für alle unsere Aktivitäten dar. Ein großer Dank geht dabei an alle politischen Entscheider und Befürworter, in erster Linie an die unter der Leitung von Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch arbeitende Steuerungsgruppe und an den Dresdner Stadtrat für das klare politische Bekenntnis zur musikalischen Bildung in unserer Stadt. Wir danken weiterhin der Arbeitsgruppe der Landeshauptstadt und insbesondere dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz, die uns auf dem Weg zum Eigenbetrieb begleiten. Wir möchten aber auch allen ehrenamtlichen Förderern, wie unserem Vorstand, unserer Mitgliederversammlung, dem Beirat des HSKD, der Elternvertretung, allen Fördervereinen, sowie unseren Kolleginnen und Kollegen und der Eltern- und Schülerschaft des HSKD danken, ohne deren Leistung wir nicht dort stehen würden, wo wir heute sind“, so Kasper weiter.

In kommunaler Trägerschaft gewinnt das HSKD durch stabile Finanzen mehr Planungssicherheit. Der Personaletat soll aufgestockt werden. Mit höheren Honorarsätzen von durchschnittlich 25 Euro pro Unterrichtsstunde und neuen Stellen im pädagogischen Bereich bekennt sich die Stadtverwaltung zum Konservatorium und seiner Arbeit. Für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern wird sich nichts Wesentliches verändern. Die Musikschule gestaltet die organisatorischen Abläufe des Übergangs in Eigenbetrieb so, dass sich die Schüler primär auf das Lernen, ihre musikalische Ausbildung und die Freude am Musizieren konzentrieren können.

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