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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/10/pm_007.php 16.10.2017 08:21:10 Uhr 13.12.2017 17:46:34 Uhr
05.10.2017

Patientenforum zu Schlafstörungen

Anmeldung unter

Verein zur Selbsthilfe Schlafapnoe und Schlafstörungen e. V. Sachsen
Regionalgruppe Dresden
Christa Stosch
Telefon 0351-4214384 oder
E-Mail christa.stosch@googlemail.com

Am Sonnabend, 14. Oktober, findet von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der städtischen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS), Ehrlichstraße 3, ein Patientenforum zum Thema Schlafstörungen statt. Es geht dabei auch um Schlafapnoe, also Störungen der Atmung mit Aussetzern bzw. Stillstand. Das Programm organisiert die Dresdner Selbsthilfegruppe Schlafapnoe und Schlafstörungen, unterstützt von KISS. Um Anmeldung wird ab sofort gebeten.

Die Besucher erwartet ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot für einen gesunden Schlaf. Neue Therapiegeräte, Hilfsmittel und Behandlungsmethoden werden vorgestellt. Sowohl neu betroffene als auch erfahrene Patientinnen und Patienten sowie interessierte Gäste sind angesprochen. Sie können unter anderem auch die neuen CPAP-Therapiegeräte – die Abkürzung steht für Continuous Positive Airway Pressure – beim Forum kennenlernen. „Diese Geräte sind besonders interessant für Patienten, die privat oder dienstlich viel auf Reisen sind. Die Steuerung erfolgt ganz einfach per App auf dem Smartphone und Tablet-PC“, sagt Christa Stosch.

Als Schlafstörungen werden Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten bezeichnet. Wenn der Erholungseffekt über einen längeren Zeitraum fehlt, sind körperliche und seelische Beeinträchtigungen oft die Folge. Zu den bekanntesten Schlafstörungen zählen die des Ein- und Durchschlafens (Insomnien), der Atmung (Schlafapnoe), des Schlaf-Wach-Rhythmus und Parasomnien (wie Schlafwandeln, Nachtschreck und Albträume).

Bei Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom setzt während des Schlafes die Atmung mehrmals für zehn Sekunden bis zu zwei Minuten aus. Dadurch vermindert sich der Sauerstoffgehalt des Blutes. Viele Betroffene klagen über Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Gereiztheit oder Traurigkeit bis hin zur Depression sowie Libidoverlust. Bei dauerhafter Unterversorgung mit Sauerstoff können Folgeerkrankungen auftreten, wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfall. Etwa zwei bis drei Prozent der Erwachsenen sind vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen. Insgesamt klagt rund ein Drittel der Deutschen hin und wieder über Schlafstörungen, die nicht immer gleich behandlungsbedürftig sind.

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