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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/rotterdam/ausstellungen.php 19.04.2017 14:11:53 Uhr 23.10.2017 15:31:20 Uhr
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© Sarojini Lewis, Rotterdam

Kunst aus Rotterdam und Dresden

Ausstellungen im "Doppelpack" 

2016 und 2017 zeigten Teilnehmer des Künstleraustausches zwischen Dresden und Rotterdam ihre Ausstellungen gleich im "Doppelpack" an verschiedenen Orten zeitgleich in Dresden. Einige der Arbeiten entstanden im Artist-in-Residence-Programm, das getragen wird durch die Goethe-Institute in Rotterdam und Dresden, die Kulturämter beider Städte sowie das Centrum Beeldende Kunst (CBK) Rotterdam.

"Kann Spuren enthalten"

Die gleichnamige Ausstellung ist Resultat der Zusammenarbeit zwischen der Rotterdamer Künstlerin Judy van Luyk und dem Dresdner Künstler Philipp Gloger. Beide nahmen 2016 am Artist-in-Residence Programm der Stadt Dresden teil.

Die Künstler sind von Fassaden, Oberflächen und Strukturen der Stadt fasziniert. In ihrer Arbeit untersuchen sie die visuelle Erscheinung von Dresden und Rotterdam. Details werden sichtbar gemacht und die Unterschiede zwischen beiden Städten verblassen langsam. Die Künstler nutzen sowohl Zeichnung und Malerei als auch Fotografie und Objektarbeit.

Gezeigt wurde die Ausstellung vom 24. März bis 6. April 2017 in der Galerie Raskolnikow und im C.Rockefeller Center For The Contemporary Arts.

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©Galerie Raskolnikow

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© Sarojini Lewis
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Standbild 2, © Antje Seeger

„Das Herrnhut-Projekt“ sowie „Eine Sammlung von Punkten“

Sarojini Lewis aus Rotterdam und Antje Seeger aus Dresden präsentierten vom 12. Februar bis 24. März 2016 in der Galerie Raskolnikow Arbeiten, die während der Aufenthalte in der jeweiligen Partnerstadt entstanden sind. Als Stipendiatinnen des Künstleraustauschs 2015 verbrachten sie zwei Monate in einer anderen Umgebung.

Lewis setzte sich mit der Herrnhuter Missionarstätigkeit auseinander und tauchte in die Sammlung des Herrnhuter Völkerkundemuseums ein. Dort fotografierte sie sich selbst mit verschiedenen Alltagsdingen, die vor langer Zeit einmal von Indien nach Sachsen kamen und zog so den Bogen zu ihrer eigenen Geschichte. Lewis‘ eigene Vorfahren kamen einst aus Indien in die Niederlande. Seeger wiederum beschäftigte sich mit der Skulpturensammlung im öffentlichen Raum in Rotterdam.

„Incycles“

Doris Denekamp, die 2014 für zwei Monate in Dresden war, zeigte im Ausstellungsraum bautzner69 gemeinsam mit ihrem Rotterdamer Kollegen Geert van Mil und mit Charlotte Perrin aus Dresden ihre Werke unter dem Titel „InCycles“.

Im Februar und März 2016 waren Fotografien und die Installation „Eure Ordnung ist auf Sand gebaut“ (2015) zu sehen. Ausgangspunkt war das Herbarium Rosa Luxemburgs, das die Revolutionärin und Politikerin selbst noch in Gefangenschaft weiterführte und das mit der Ausstellung in einen zeitgenössischen Kontext überführt wurde.

Ergänzend wurde das Künstlerbuch „Jour/Nuit“ (2013) von Charlotte Perrin gezeigt. Es enthält eine Reihe von Fotografien, die zwischen zwei südfranzösischen Dörfern aufgenommen wurden.

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© Doris Denekamp/Geert van Mil, aus »Eure Ordnung ist auf Sand gebaut.«, 2015

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