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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/aktuelles/VHS.php 10.11.2017 12:49:44 Uhr 12.12.2017 14:57:37 Uhr

Dresdner Volkshochschule lädt zum Gostyń-Abend ein

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©VHS Dresden

Gostyń und Dresden – eine besondere Städtefreundschaft trotz leidvoller Vergangenheit

"Erinnerung wach halten, Versöhnung leben, Zukunft gestalten" - unter diesem Motto steht die Städtefreundschaft zwischen Dresden und der polnischen Stadt Gostyń. Ausgangspunkt ist die Hinrichtung von 12 jungen Männern der Widerstandsgruppe „Schwarze Legion“ aus Gostyń im Juni 1942 im Innenhof des Dresdner Landgerichtes am Münchner Platz. Dieses historische Ereignis wird von der Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Dr. Birgit Sack, zu Beginn bei einem kurzen Rundgang durch die Gedenkstätte thematisiert.

Im Anschluss stellt Maciej Kretkowski von der Stadtverwaltung Gostyń seine Stadt vor. Zu ihren Sehenswürdigkeiten gehört die weithin sichtbare Basilika auf dem Heiligen Berg, die nicht nur als Kloster und Pilgerstätte viele Besucher anlockt. 

Er berichtet außerdem über Entwicklungen, Höhepunkte und aktuelle Aktivitäten in den Beziehungen zu Dresden. Sie reichen vom sportlichen über den beruflichen bis zum kulturellen Austausch. Wissen Sie beispielsweise, was es mit der „Flamme der Versöhnung“ auf sich hat und wo man sie in Dresden findet? Ahnen Sie, welches gemeinsame Hobby Jungs aus beiden Städten jedes Jahr zusammenbringt? Oder kennen Sie den Grund, warum es Klassikfreunde jeden Herbst nach Gostyń zieht? 

Und vielleicht bekommen auch Sie an diesem Abend Lust auf einen Besuch in der befreundeten Stadt zwischen Breslau und Poznan.        

Termin: 23. November 2017, 18 bis 19.30 Uhr
Ort: Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Georg-Schumann-Bau der TU Dresden, Münchner Platz 3
Anmeldung bei der Volkshochschule Dresden e. V. unter Telefon 0351-254400 oder online:

Die gemeinsame Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Dresden e. V. und der Landeshauptstadt Dresden stellt jedes Jahr eine Partnerstadt oder befreundete Stadt vor. Dabei geht es weniger um touristische Informationen. Vielmehr werden Referenten aus den Städten eingeladen, die Spezielles und Spannendes aus der Gegenwart und Geschichte ihrer Stadt zu erzählen haben.

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