Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/06_dresden_hilft.php 15.08.2017 14:15:54 Uhr 25.11.2017 06:52:46 Uhr
Foto von einem Einsatz von arche noVa in Afrika, Kinder freuen sich über frisches Wasser
© arche noVa e. V.

Dresden hilft

„Dresden hilft": ein starkes Bündnis der Landeshauptstadt Dresden und der Dresdner Hilfsorganisation arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V.

Die Landeshauptstadt Dresden und die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V. haben ihr gemeinsames Aktionsbündnis „Dresden hilft" 2005 ins Leben gerufen. Anlass war der Tsunami im Dezember 2004. Seitdem wurden zahlreiche Soforthilfe- und Entwicklungshilfeprojekte in verschiedenen Krisengebieten realisiert.

Die Landeshauptstadt Dresden bittet um Spenden für Hilfsprojekte von arche noVa:

arche noVa e. V. ist seit 25 Jahren in vielen Krisen- und Katastrophengebieten der Welt im Einsatz. Die Erfahrungen und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation kommen dort wirkungsvoll und nachhaltig zum Einsatz. Die Projekte werden zum Teil aus Spenden finanziert. Viele Dresdnerinnen und Dresdner haben die Arbeit von arche noVa in den vergangenen Jahren mit Spenden unterstützt. Dafür dankt die Landeshauptstadt Dresden allen Spenderinnen und Spendern und bittet auch weiterhin um Hilfe. Nur so bleibt arche noVa weltweit einsatzfähig, wo immer Hilfe aus Dresden benötigt wird.

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©arche noVa e. V.

Aktuell: Hungerkatastrophe in Ostafrika - Hilfsprojekte in Somalia und Äthopien

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Spendenaufruf und Spendenübergabe von Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,

über 23 Millionen Menschen in Afrika sind derzeit vom Hungertod bedroht. Seit Jahren hat es in einigen Regionen nicht geregnet, die Ernten sind ausgefallen, das Vieh ist verendet, viele Menschen sind auf der Suche nach Wasser auf der Flucht. Die UNO warnt vor einem Massensterben in Somalia, Äthiopien, Kenia, Nigeria, im Tschad und im Südsudan. Sie appelliert an die Staatengemeinschaft zu helfen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Deutschland zu Spenden aufgerufen, um die bereits vor Ort tätigen Hilfsorganisationen zu unterstützen.

arche noVa gehört zu diesen Hilfsorganisationen, die teilweise unter schwierigsten Bedingungen in Ostafrika im Einsatz sind. Ich bin stolz auf die engagierte Dresdner Hilfsorganisation, die in diesem Jahr auf runde 25 Jahre Erfahrung und Fachkompetenz im Bereich der Wasserversorgung in Krisengebieten zurückblicken kann. Deshalb bin ich sicher, dass auch die Einsätze in Somalia und Äthiopien vielen Tausenden Menschen helfen werden zu überleben.

Im Rahmen des Aktionsbündnisses „Dresden hilft“ mit arche noVa unterstützt die Landeshauptstadt Dresden die Einsätze der Dresdner Organisation in Ostafrika mit 5 000 Euro Soforthilfe.

Ich bitte auch Sie, liebe Dresdnerinnen und Dresdner, um Ihre Spenden. Helfen Sie mit, die Not in den Dörfern und Flüchtlingscamps in Somalia und Äthiopien zu lindern. Die Menschen dort brauchen dringend Hilfe – auch aus Dresden.

Ich danke allen Spenderinnen und Spendern für ihr Mitgefühl und Engagement!  

Dirk Hilbert
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden      

 

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Dresden, 29.6.2017: Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreicht eine Spende von 5 000 Euro für Soforthilfe in Ostafrika an arche noVa e. V. Das Geld fließt in Wasseraufbereitungsmaßnahmen in einem Gesundheitszentrum für 70 000 Menschen in Äthiopien. (v.l.n.r Stefan Mertenskötter/Vorstandsvorsitzender, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Agnieszka Olkusznik/stellvertretende Geschäftsführerin und Yvonne Stephan/Projektreferentin Ostafrika von arche noVa e. V.
©Marion Mohaupt

Spenden können direkt auf das  Spendenkonto von arche noVa e.V. überwiesen werden:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 357 35 00
BLZ: 850 205 00
IBAN:DE78 8502 0500 0003 5735 00 BIC: BFSWDE33DRE
Kennwort: Dürre in Ostafrika

Was ist mit der Spende der Landeshauptstadt Dresden und weiteren Spenden für Ostafrika passiert?

Unmittelbar nach der Spendenübergabe durch Oberbürgermeister Hilbert am 29. Juni 2017 fiel die Entscheidung: Die 5.000 Euro der Landeshauptstadt Dresden und weitere Spenden kommen der Krankenstation in Denan/Äthiopien zugute. Äthiopien ist eines der ostafrikanischen Länder, die am stärksten von der aktuellen Dürre betroffenen sind. Sie sorgt seit Herbst 2015 für eine Ernährungskrise. In der Somali-Region im Osten des Landes sind zwei Regenzeiten hintereinander ausgefallen. Durch die Dürre ist das Vieh verdurstet. Viele Menschen mussten deshalb ihr nomadisches Leben aufgeben und sich in informellen Lagern ansiedeln. Viele Familien leiden Hunger. 

Wie ist der Stand der Hilfsmaßnahmen von arche noVa in Denan?

Mitte August konnte die Dresdner Hilfsorganisation eine Trinkwasseraufbereitungsanlage an der Krankenstation übergeben.

Damit ist ein Meilenstein in der Nothilfe von arche noVa in Ostafrika getan: Die von Projektleiter Nazir Ahmed dem Team der Krankenstation in Denan übergebene Trinkwasseraufbereitungsanlage wird dringend gebraucht, weil die Krankenstation seit der Dürre völlig überlastet ist und über keine sichere Trinkwasserversorgung verfügt. Bis zu 8.000 bedürftige Menschen aus Denan und Umgebung müssen hier täglich versorgt werden. Sie leiden vor allem an akuter Mangelernährung und Durchfallerkrankungen. Anwohner, das Personal und die Patienten trinken bisher ungefiltertes Wasser, das aus einem 70 Kilometer entfernten Fluss entnommen und per Tanklastwagen angeliefert wird. Zurzeit ist der Tanklaster der Gesundheitsstation in einer Werkstatt in Addis Abeba. Sobald er zurück ist wird der LKW den Wassertransport für das Krankenhaus und die umliegenden Gemeinden wieder aufnehmen. Dies ist ebenfalls Teil der humanitären Hilfe von arche noVa vor Ort, denn die Gemeinde und das Gesundheitszentrum haben keine eigenen Mittel, um die Wasserlieferungen per LKW aufrecht zu erhalten.

Schon bald wird das Wasser wieder geliefert und auch gefiltert werden können. Nazir Ahmed hat bei der Übergabe der Aufbereitungsanlage dem Team der lokalen Partnerorganisation OWDA und zwei Verantwortlichen der Gesundheitsstation ein detailliertes Training zu Einbau, Betrieb und Wartung gegeben. Als erstes müssen sie die dazugehörigen Leitungen und einen Hochbehälter bauen. Die technischen Details wurden besprochen und die dazu gehörige Planung ausgeführt.

In der Krankenstation übernimmt arche noVa auch die Sanierung und Neubau der Sanitäranlagen. Zusammen mit den Verantwortlichen ist die Planung erstellt worden. Aktuell ist an der Station nur noch eine Toilette funktionsfähig und nutzbar.

Die Hilfsmaßnahmen an der Gesundheitsstation Denan kann arche noVa nur Dank der zahlreichen Spenden umsetzen, die auf den Spendenaufruf eingegangen sind. arche noVa dankt allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung.

 

Ihr Ansprechpartner

arche noVa e.V.


Besucheranschrift

Weißeritzstraße 3
01067 Dresden


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