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https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/beratung/sucht/themenjahr-sucht.php 22.08.2016 12:02:40 Uhr 27.08.2016 11:50:56 Uhr

Themenjahr Sucht

Themenjahr Sucht

Die Landeshauptstadt Dresden stellt im Jahr 2016 die vielen Facetten unserer aller Süchte und Sehnsüchte in den Mittelpunkt. Dazu wurde durch die Suchtbeauftragte, Frau Dr. Kristin Ferse und die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah erstmals ein Themenjahr Sucht initiiert. Unterstützt wird das Themenjahr durch die Sächsische Landesärztekammer und viele Partner und Partnerinnen aus Suchthilfe und Suchtprävention, aber z. B. auch Wirtschaft, Medizin und Kunst.

Auf der Basis der Umsetzung des Strategiepapieres zur Suchtprävention in Dresden geht es bei diesem Themenjahr insbesondere um die Sensibilisierung der Dresdner Einwohnerinnen und Einwohner für das Thema Sucht und die Ermutigung, sich mit Sucht, Genuss und Suchtmittelmissbrauch aktiv und öffentlich auseinanderzusetzen.

In der untenstehenden Übersicht sind über das gesamte Jahr aktuelle Veranstaltungen einzusehen. Schauen Sie rein, kommen Sie vorbei, es lohnt sich! Gern können Sie sich auch mit eigenen Themen oder Veranstaltungen an diesem Themenjahr beteiligen.

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Infokarte zum Themenjahr Sucht 2016

Aktuelle Veranstaltungen im Themenjahr Sucht

Rückblick auf Veranstaltungen des Themenjahres

Eröffnung des Themenjahres Sucht 2016 am 18. Januar 2016

Mit der Eröffnung der interaktiven Ausstellung "Frauen und Alkohol" des Dresdner Fotografen Michael Riesner und einer offenen Diskussion begann am 18. Januar 2016 in der Centrum-Galerie-Dresden das Themenjahr Sucht.

Unter Beteiligung eines zahlreichen Publikums wurde das Thema "Alkohol" mit seinen vielen Facetten diskutiert.

"Wie geht man mit Alkohol um? Wie (unterschiedlich) wirkt sich Alkohol auf den männlichen und weiblichen Körper aus? Was ist mit Alkohol am Arbeitsplatz, in der Wirtschaft, im Sport? Wie erreicht man stark Konsumierende am besten? Was hält vom exzessiven Trinken ab?", waren häufig gestellte Fragen.

Das große Interesse an der Veranstaltung und die lebhafte Diskussion machten deutlich, dass das Thema Sucht in die Öffentlichkeit getragen werden muss, um sich ihm stellen zu können.

Tag der offenen Tür der Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke und Angehörige am 3. Februar 2016

Ausstellungseröffnung "Alltägliche Geschichten" in der Dreikönigskirche am 15. Februar 2015

Rede zur Ausstellungseröffnung
Ausstellungseröffnung, Foto: Gesundheitsamt Dresden

Die Suchtbeauftragte der LH Dresden und die Jugend- und Drogenberatungsstelle Dresden eröffneten gemeinsam am 15. Februar 2016, um 17 Uhr, im Foyer der Dreikönigskirche die Ausstellung „Alltägliche Geschichten“.

Die Ausstellung fand im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt und konnte bis 13. März 2016 besucht werden. Zu sehen gab es anonymisierte Beispiele aus der täglichen Praxis der Jugend- und Drogenberatungsstelle.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wurde der Spielfilm „Zoey“ gezeigt, bei dem es darum geht, wie Kinder die Sucht ihrer Eltern erleben und wie schwer es für alle Beteiligten ist, mit der Krankheit umzugehen.

Nach dem Film konnten die Gäste mit Dr. Jürgen Dinger (Kinderarzt am Uniklinikum Dresden), Kathrin Bein (Mitarbeiterin des Mädchenprojekts „MAXI“ vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V.) und der Dresdner Suchtbeauftragten Dr. Kristin Ferse diskutieren. Die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah begleitete als Moderatorin durch den Abend.

"Looking for Happiness" am 26. April 2016

Plakat zur Veranstaltung
Plakatansicht

Unter dem Titel "Looking for Happiness" wurde sich am 26. April 2016 im Festsaal des Dresdner Neuen Rathauses um 18 Uhr auf "Glückssuche" begeben – zusammen mit der Psychologin und Psychotherapeutin Andrea Horn (Angewandte Positive Psychologie GmbH, Dresden), dem Professor für Suchtforschung Dr. Gerhard Bühringer (Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie, TU Dresden) und dem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Sven Kaanen (Fachkliniken Heidehof gGmbH, Weinböhla).

Was verstehen wir unter "Glück"? Was berauscht uns? Warum streben wir immer nach etwas, was uns (vermeintlich) fehlt? Warum fragen wir nicht danach, was unser Leben lebenswert macht? Ist Glück erlernbar? Diesen und anderen Fragen wurde in der Veranstaltung nachgegangen – auf unseren eigenen Wegen zum Glück … Den Abend eröffnete ein Kurzfilm des Dresdner Künstlers Sebastian Linda (Gewinner des Webvideo-Award 2014 und 2015); den Abend beschloß eine interaktive Aktion, damit wir alle ein Stück Glück mit nach Hause nehmen konnten. Durch den Abend führte Christian Barth (Landeshauptstadt Dresden).

Vorträge aus der Veranstaltung "Looking for Happiness" zum Herunterladen

Aktionstage zur Suchtprävention vom 26. bis 28. Mai 2016 in der Centrum Galerie Dresden

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Plakat zu den Aktionstagen

Unter dem Motto „Legst Du Dich mit Crystal an?“ fanden zum dritten Mal die Aktionstage zur Suchtprävention in der Centrum Galerie Dresden statt. Besucherinnen und Besucher konnten sich von Donnerstag bis Samstag rund um das Thema Gesundheitsförderung, Suchtvorbeugung und Suchthilfe informieren. Eröffnet wurden die Aktionstage von der Bürgermeisterin, Frau Dr. Kaufmann und vom Center-Manager der Centrum Galerie Dresden, Herrn Dr. Fittkau.

An der [apo]THEKE vom Fachteam „NO ADDICTION“ der Diakonie konnten Beutel rund um das Thema Sucht, Rausch und Drogen selbst bedruckt werden. Vor allem Jugendliche und ältere Kinder nahmen das Angebot dankend an. Bei einem Crystal-Quiz konnte das eigene Wissen getestet werden.

Die [saft]THEKE, betreut vom Konsum Dresden, bot zur Erfrischung an dem heißen Samstag selbstgemachte alkoholfreie Cocktails zum Kosten und Verkauf an. Die Rezepte gab es zum Mitnehmen gleich dazu.

Bei Spike Dresden e.V. konnten sich Besucherinnen und Besucher an der [krea]THEKE mit Urban-Art Workshops künstlerisch zum Thema „Was macht mich stark?“ auseinander setzen. Leinwände, Sticker und Paste-Ups konnten gestaltet werden. Einige Kunstwerke von den vergangenen Aktionstagen wurden ausgestellt und dienten als Inspirationsquelle.

Das Gesundheitsamt Dresden informierte an der [info]Theke zu den Themen Sucht, Hilfsangebote und vorbeugende Maßnahmen. Weitere Aktionen waren ein Quiz zum Thema Alkohol und ein Rauschbrillen-Parcours. Besucherinnen und Besucher konnten sich im Parcours ein Bild davon machen, was es heißt, sich unter Alkoholeinfluss zu bewegen. War der Parcours einerseits für Zuschauende lustig anzusehen, war er anderseits für die Teilnehmenden schwierig zu bewältigen, da die Koordination und Wahrnehmung durch die Brille stark beeinträchtigt wurde.

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