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https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/beratung/sucht/kulturjahr-sucht/beitrag.php 24.04.2018 09:57:51 Uhr 21.05.2018 03:13:02 Uhr

Dein Beitrag zum Kulturjahr Sucht

Deine Ideen sind gefragt

Die Landeshauptstadt Dresden geht bei der Suchtprävention neue Wege. Deutschlandweit einmalig wird mit dem KULTURJAHR SUCHT die Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Suchtprävention erschlossen und ausgebaut.

Kulturschaffende sind dazu eingeladen, Konzepte im Rahmen der Suchtprävention zu entwickeln und haben die Möglichkeit, Projektmittel (Honorar- und Sachkosten) für die Umsetzung ihrer Ideen zu beantragen.

Die künstlerischen Produktionen sollen sich mit riskantem Suchtmittelkonsum auseinandersetzen und leicht zugänglich, informierend und auf emotionale Weise für dieses Thema sensibilisieren. Im Zentrum soll Crystal Meth stehen, eine Droge, die extrem schnell abhängig macht und alle gesellschaftlichen Schichten berührt. Wichtigstes Kriterium für die Auswahl von Projekten ist die Auseinanderseztung mit und das Stattfinden im Öffentlichen Raum.

Die Landeshauptstadt Dresden beauftragt die Kultopia gemeinnützige GmbH mit dem Kulturmanagement für die kommenden zwei Jahre. Das Projektteam KULTURJAHR SUCHT berät im Zuge der Projektmittelvergabe die Kulturschaffenden inhaltlich und steht ihnen bei Umsetzung und Platzierung ihrer Ideen zur Seite. Die Mittel stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.

Fragen zur Ausschreibung, zur Projektmittelvergabe sowie Umsetzung und Koordination der Konzeptionen beantwortet das Projektteam KULTURJAHR SUCHT. Ein Beratungstermin im Vorfeld der Beantragung von Projektmitteln ist obligatorisch.

Ziele:

  • das Thema Sucht in der Gesellschaft offen thematisieren und zum Diskurs anregen
  • Menschen für Suchtgefahren sensibilisieren und mit ihnen ins Gespräch kommen
  • dem Konsum illegaler Suchtmittel vorbeugen
  • für den verantwortungsvollen Umgang mit legalen Substanzen sensibilisieren

Kriterien:

  • Eignung zur Erreichung der Zielgruppen und die sachliche sowie emotionale Auseinandersetzung mit Suchtmitteln (insbesondere Crystal Meth) anregen
  • Menschen für Suchtgefahren sensibilisieren
  • Öffentlichkeitswirksamkeit
  • Interaktive Ausrichtung und Übertragbarkeit auf unterschiedliche Orte und Räume
  • Künstlerische und kulturelle Vielfalt im Kontext der städtischen Kunst- und Kulturlandschaft
  • Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte
  • Potenziale zur Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit

Fristen:
            
erste Frist: 22. April bis 5. Juni 2018

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