Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration.php 25.10.2018 14:19:38 Uhr 19.11.2018 18:00:51 Uhr
Menschen mit Migrationshintergrund schauen durch die Installation "Blicke auf Dresden"
© Ines Hofmann

Migration, Integration & Asyl

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In Dresden leben 63.050 Menschen mit Migrationshintergrund (Stand 31.12.2017). Dies entspricht einem Anteil von rund 11,3 Prozent aller Dresdnerinnen und Dresdner. 7,4 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner in der sächsischen Landeshauptstadt sind Ausländerinnen und Ausländer. Manche von ihnen bleiben nur für einen begrenzten Zeitraum, andere schaffen sich hier eine neue Existenz.

Aktuelles

Wissenswertes

Menschen mit Migrations-Hintergrund

Migration bedeutet Zuwandern.
Menschen kommen nach Deutschland,
zum Beispiel weil sie in ihrer Heimat nicht mehr sicher leben können.
Oder weil sie politisch verfolgt werden.
Oder weil sie nichts zum Leben haben.

Menschen mit Migrations-Hintergrund sind Menschen

  • die selbst nach Deutschland gekommen sind
  • die in Deutschland geboren sind
    Wo aber die Eltern oder Groß-Eltern
    aus einem anderen Land gekommen sind.
  • Menschen, die als Deutsche im Ausland gelebt haben
    oder deren Vorfahren Deutsche waren.
  • die die deutsche Staats-Bürgerschaft bekommen haben
  • wo Mutter oder Vater aus einem anderen Land kommt.

In Dresden leben rund 63 Tausend Menschen
mit Migrations-Hintergrund.
Das ist etwa jeder 11.

Jeder 14. Dresdner ist Ausländer oder Ausländerin.

Männer und Frauen lehnen im Freien über einem roten Rahmen
© Ines Hofmann

Aufgaben der Integrations- und Ausländer-Beauftragten

Menschen aus anderen Ländern leben in Dresden.
Diese Menschen sollen überall dabei sein können.
Sie sollen zum Beispiel einen Beruf lernen oder arbeiten gehen.
Sie sollen sich in Dresden wohl fühlen.
Und sie sollen neue Freunde finden.
Das nennen wir Integration.
Integration bedeutet Eingliederung.

In Dresden gibt es eine Person, die für Integration zuständig ist.
Diese Person heißt: Beauftragte für Integration und Ausländer.

Für die Arbeit der Beauftragten gibt es Gesetze.
Gesetze sind Regeln.
In den Gesetzen steht, was man tun darf.
Und was man nicht tun darf.
Das wichtigste Gesetz in Deutschland ist das Grund-Gesetz.
Im Grund-Gesetz stehen viele einzelne Regeln.
Die Regeln heißen Artikel.
Jeder Artikel hat eine Nummer.

Im Artikel 3 steht: alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Niemand darf besser oder schlechter behandelt werden.
Zum Beispiel, weil der Mensch

  • eine Frau ist
  • aus einem anderen Land kommt
  • einen anderen Glauben hat
  • eine andere politische Meinung hat.

So steht es auch in der Sächsischen Verfassung.
Das ist das Grund-Gesetz für Sachsen.
Da ist es im Artikel 18, Absatz 3 aufgeschrieben.

Die Beauftragte für Integration und Ausländer
setzt sich dafür ein, dass Menschen aus anderen Ländern
in unserer Stadt und mit uns leben können.

Dazu gibt es viele Aufgaben:

  • Viele Menschen sollen wissen:
    Was ist wichtig, damit Menschen aus anderen Ländern
    gut in Dresden leben können?
    Dazu gibt es Veranstaltungen und Info-Hefte.
    Auch in Zeitungen, im Fernsehen oder im Radio
    wird darüber geschrieben und gesprochen.
  • Es wird geprüft, wie die Männer und Frauen
    aus anderen Ländern in Dresden wirklich leben.
    Und was gut läuft und was schlecht läuft.
    Darüber wird ein Bericht geschrieben.
  • Wenn man merkt, dass etwas nicht richtig ist
    oder jemand benachteiligt wird, dann hilft man.
    Und es wird dafür gesorgt,
    dass so etwas nicht wieder vorkommen kann.
  • Die Menschen aus dem Ausland
    sollen die gleichen Möglichkeiten haben
    wie alle Einwohner.
    Darauf achtet die Beauftragte für Integration und Ausländer.
    Vor allem bei Sachen, die in der Stadt entschieden werden.
    Die Sachen betreffen vieles im Leben.
    Zum Beispiel Fragen
    - zur Arbeit,
    - zur Gesundheit;
    - zur Familie,
    - zur Bildung,
    - zur Politik
    und vieles mehr.
  • Deshalb arbeitet die Beauftragte für Integration und Ausländer
    mit vielen Menschen in der Stadt zusammen.
  • Mit anderen Ämtern der Stadt arbeitet
    die Beauftragte für Integration und Ausländer auch zusammen.
  • Männer und Frauen aus anderen Ländern können auch selbst mit der Beauftragten sprechen.
  • Sie hilft auch Vereinen und Personen,
    die mithelfen wollen.
    Oder Personen, die Fragen haben.
  • Es gibt auch Projekte und Veranstaltungen,
    wo Jungen und Mädchen
    etwas über andere Länder lernen können.
  • Für alle diese Aufgaben gibt es einen Plan.

Die Beauftragte für Integration und Ausländer
in Dresden ist: Kristina Winkler
Telefon: 0351 – 488 2131
E-Mail: auslaenderbeauftragte@dresden.de

Adresse für Briefe:
Beauftragte für Integration und Ausländer
Postfach 12 00 20
01001 Dresden

Öffnungs-Zeiten:
nach Absprache.
Bitte rufen Sie an.

Adresse für Besuche:
Rathaus
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden

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