Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/kultur/kunst-und-kultur/museen_kunst/kunst-im-oeffentlichen-raum/kunstkommission.php 24.10.2017 14:49:09 Uhr 14.12.2017 09:14:33 Uhr

Kunstkommission

Seit 1994 gibt es in Dresden eine Richtlinie für Kunst im öffentlichen Raum, deren Umsetzung in den Händen der Kunstkommission der Landeshauptstadt Dresden liegt.

Seit Jahren tritt die Kunstkommission mit Nachdruck für eine lebendige Kunst im Stadtraum ein und hat bisher mit Erfolg eine ganze Reihe von Projekten realisiert. Dabei geht es nicht um eine Verschönerung von Plätzen mit Kunstobjekten. Ziel ist es vielmehr, künstlerische Arbeiten an sozialen oder kulturgeschichtlichen Brennpunkten in der Stadt wirksam werden zu lassen. Auch so werden in der Kunststadt Dresden zeitgenössische künstlerische Aktivitäten in einem größeren Rahmen gefördert.

Die Kunstkommission wird alle vier Jahre neu berufenen und setzt sich aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtrates und ehrenamtlich mitarbeitenden Künstlern, Architekten und Kunstsachverständigen zusammen. Sie bewilligt in den vierteljährlich stattfindenden Sitzungen Mittel zur Realisierung von Vorhaben Dritter und entscheidet über etwaige Standorte oder künstlerische Aufgaben. Unabhängig von öffentlichen Zuwendungen müssen alle temporären oder dauerhaften Projekte im öffentlichen Raum zunächst der Kunstkommission zur Stellungnahme vorgestellt werden.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Kunstkommission bildet die Entwicklung und Umsetzung von Eigenprojekten im aktuellen überregionalen Maßstab sowie die Initiierung von Kunstwettbewerben.

Sitzungstermine 2017/2018:

Mittwoch,  6. Dezember 2017, 13 - 16 Uhr
Mittwoch, 28. Februar 2018, 13 - 16 Uhr
Mittwoch, 30. Mai 2018, 13 - 16 Uhr
Mittwoch, 22. August 2018, 13 - 16 Uhr
Mittwoch, 14. November 2018, 13 - 16 Uhr

Aktuelles Projekt

RE-ENACTING OFFENCES 

Ein Kunstprojekt von María Linares 

In Zusammenarbeit mit interessierten Dresdner Bürgerinnen und Bürgern geht die Künstlerin der Frage der Normalität von Diskriminierung im Alltag aus unterschiedlichen persönlichen Perspektiven nach. 

Die Auseinandersetzung mit aktiven und passiven Diskriminierungserfahrungen sowie mit konkreten Alltagsproblemen soll zu einer Sensibilisierung im Umgang mit Vorurteilen und einer Diskussion im Stadtraum anregen.  

Interessant an dem Projekt ist das wechselseitige Verlassen der Täter- bzw. Opferrolle der Beteiligten sowie die Einbindung von Menschen, denen die Künstlerin im Alltag begegnet. Im Ergebnis entstehen Videoarbeiten, die in drei Dresdner Einkaufszentren gezeigt werden.

RE-ENACTING OFFENCES ist ein fortlaufendes Projekt, das mit dem Mittel der Kommunikation in unterschiedlichen Städten stattfindet.

Weitere Informationen zum Projekt

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