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https://www.dresden.de/de/kultur/kulturhauptstadt/beteiligen/mikroprojekte/wunschraumproduktion.php 23.01.2018 15:35:02 Uhr 17.07.2018 01:56:35 Uhr

Wunschraumproduktion

Wer wir sind?

  • vom Tagträumer Kulturförderung e. V.

Der tagträumer Kulturförderung Dresden e. V. ist ein Zusammenschluss von Kulturschaffenden (u. a. anderem Musiker, Künstler, Handwerker, Kulturaktivisten, Designer und Architekten), die sich seit mehreren Jahren in der soziokulturellen Kunst- und Kulturszene engagieren. Neben regelmäßigen Musikveranstaltungen werden Ausstellungen und Festivals organisiert, Performances durchgeführt, Lichtinstallationen aufgebaut, Kurzfilme gedreht oder einfach ein gemütlicher Abend in der Kneipe nebenan gestaltet.

Der Verein versteht sich in seinem Handeln als eine Plattform zur Förderung von Eigeninitiativen im soziokulturellen Bereich. In der Praxis bedeutet dies, dass Personen mit ihren Ideen zu uns kommen und aus unserem Pool an Wissen, Fähigkeiten und Material schöpfen und diesen dabei gleichzeitig erweitern.

Johanna Bialek, Elisabeth Heinz, Camillo Gulde, Milena Scipio und Lena Wegmann
© Klaus Gigga

Was ist das Projekt?

Inhalt des dreitägigen Happenings „Wunschraumproduktion“ ist der Bau einer großflächigen, begehbaren Rauminstallation zum Thema „Nachbarschaft mitgestalten“. Die Nachbarschaft kann sich an diesem Bau mit beteiligen. Hierzu stehen für die verschiedenen Bedürfnisse spezielle Betreuungsangebote zur Verfügung. Neben dem Installationsbau gibt es verschiedene Workshops zu Themen wie Urban Gardening oder den Herausforderungen der Städte im 21. Jahrhundert. Begleitet wird das Programm von Konzerten und Kurzvorträgen.

Die Veranstaltung hat zum Ziel, mittels partizipativ-künstlerischer Methoden die Gestaltbarkeit des urbanen Umfeldes zu verdeutlichen, die Teilnehmenden in eine schaffende Haltung zu versetzen und so eine gemeinschaftliche Nachbarschaftskultur - auch als Antwort auf die Herausforderungen der Städte im 21. Jahrhundert - nachhaltig zu aktivieren. Durch die Kooperation vieler bereits bestehender Projekte und Integration laufender Prozesse wird versucht, Synergien zu nutzen, um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Symposium, unter anderem mit der Zukunftsstadt-Initiative, durch das der Fokus auf konkrete Ansatzpunkte zur praktischen Umsetzbarkeit gelenkt wird. Anschließend findet die Wunschraumproduktion ihren Ausklang bei einem gemütlichen Candlelight-Dinner gemeinsam an einer langen Tafel.

Wie wird sich das Projekt im Jahr 2025 entwickeln?

Die Wunschraumproduktion mit der partizipativ-künstlerischen Methode ist der Versuch, die Grenze zwischen Kunstschaffenden und Konsumierenden aufzulösen. Sie ist damit ein Pilotprojekt, dessen Herangehensweise wir in unserer Arbeit in Zukunft weiter anwenden möchten. Durch das Projekt wird urbaner Raum geöffnet und gestaltet. Bis zum Jahr 2025 sollen so immer mehr Orte in Dresden entstehen, in denen sich gemeinschaftliche Nachbarschaftskultur manifestiert.

© Klaus Gigga
© Klaus Gigga

Durchführung

„Wie wünschen wir uns die Friedrichstadt?” war die Frage, mit der sich die Nachbarschaft während der Wunschraumproduktion in der Dresdner Friedrichstadt beschäftigte. Vom 21. bis 23. September bauten ca. 50 Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, Künstlerinnen und Künstler – also Alt und Jung – eine Großflächige, begehbare Rauminstallation ihres Wunsch-Kietzes, ihrer Vision von einer idealen Nachbarschaft.

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