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https://www.dresden.de/de/kultur/kulturhauptstadt/beteiligen/mikroprojekte/elb-meets-florenz.php 04.09.2017 10:35:04 Uhr 24.10.2017 11:25:59 Uhr

Elb meets Florenz

Wer sind wir?

  • von Elena Cencetti, Franziska Hoffmann, Sophia Hoffmann

Das Projekt Elb-meets-Florenz wurde von Elena Cencetti, Sophia Hoffmann und Franziska Hoffmann initiiert.

Elena Cencetti, gebürtige Florentinerin, lebt seit vielen Jahren in Dresden. Sie studierte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und arbeitet als Tänzerin und Tanzpädagogin in Dresden.

Die Dresdnerinnen Sophia Hoffmann und Franziska Hoffmann studierten Design und Medienkunst. Sie erarbeiten medienübergreifende Projekte und lehren an Hoch-/Schulen.

Was ist das Projekt?

Ausgangspunkt des Projektes ist die Städtepartnerschaft, die Dresden und Florenz seit 1978 verbindet und sich 2018 zum 40. Mal jährt. Diese Verbindung soll mittels Tanz und Videokunst (neu)entdeckt werden. Dabei werden die beiden Landeshauptstädte und ihre künstlerischen und architektonischen Besonderheiten erkundet und Dresden auf seine Bezeichnung „Elbflorenz“ hin untersucht.

Das Tanzvideo-Projekt begibt sich auf Spurensuche an Orte, die durch ihre Historie, Funktion oder äußere Erscheinung Ähnlichkeiten der beiden Städte aufzeigen. Sie sollen die Kulisse für tänzerische Körper-Raum-Erkundungen bilden. Dabei werden auch urbane Strukturen einbezogen, die abseits der präsenten Städte-Highlights liegen und Nischen im städtischen Leben zeigen. Der Tänzerin wird es durch Effekte der Videotechnik möglich, gleichzeitig in Florenz und Dresden agieren zu können und die Orte direkt miteinander in einer „Zwischenrealität“ zu verbinden.

Die Frage „Wie können sich Dresden und Florenz heute begegnen?“ wird im Mittelpunkt des Projektes stehen. Das Projekt möchte Dresdner und Florentiner für die Städtepartnerschaft sensibilisieren und zum interkulturellen und interdisziplinären Austausch der Städte beitragen. Das Tanzvideo wird in Florenz und Dresden realisiert und präsentiert werden, wobei das Projekt die Unterstützung verschiedener Institutionen erhält.

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Elena Cencetti hinten, Franziska Hoffmann (rechts), Sophia Hoffmann (links)
© Klaus Gigga

Wie wird sich das Projekt im Jahr 2025 entwickeln?

Der in diesem Projekt begonnene Austausch von Künstlern aus Dresden und Florenz kann zukünftig intensiviert werden. Diese künstlerischen Begegnungen können gesellschaftlich-kulturelle Prozesse aufgreifen und neue Perspektiven auf die Städte ermöglichen.

Eine Idee ist, auch Schülerinnen und Schüler der beiden Städte einzubeziehen. Sie können in Workshops selbst durch Tanz und künstlerische Videos die Heimatstadt und ihr eigenes Umfeld vorstellen und auch die Partnerstadt entdecken. Mit den medialen Ergebnissen können sie Andere für die Städteverbindung interessieren und begeistern.

Zudem lässt sich das spezielle Format des städteübergreifenden Tanzvideos auf andere Partnerstädte übertragen. Dadurch kann Dresden künstlerisch-medial mit seinen „Sister Cities“ vernetzt werden und zur Internationalität der Stadt beigetragen werden.

Termine

Vorstellung des Films: Dezember 2017

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