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Immobilienfinanzierung - Die Konditionen neben den Zinsen

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Die Zinsen bei der Baufinanzierung

Für die Vergabe von Darlehen werden von den Banken Zinsen berechnet. Während der Laufzeit einer Immobilienfinanzierung bezahlen Kreditkunden in der Regel mehrere tausend Euro Zinsen. Demnach stellen sie die wichtigsten und größten Kosten einer Immobilienfinanzierung dar.

Die Zinsen werden über die Annuitätenrate der Darlehen berechnet, die neben dem Zinsanteil auch einen Tilgungsanteil enthält. Da die Zinsen auf den jeweils offenen Darlehensbetrag berechnet werden und sich dieser mit jeder Tilgungsrate reduziert, verringert sich auch die Zinsbelastung von Monat zu Monat.

In jedem Fall kommt dem Zinssatz für die Immobilienfinanzierung eine wichtige Bedeutung zu, weshalb viele Kreditsuchende vor dem Kreditabschluss die Konditionen vergleichen, um einen günstigen Vertrag zu finden. Gerade bei Baufinanzierungen kann nämlich bereits ein Zinsunterschied von 0,1-0,5% p.a. Mehrkosten von einigen tausend Euro während der Gesamtlaufzeit von 25-30 Jahren ausmachen.

Die Gebühren der Immobilienfinanzierung

Neben den Zinsen sollten Kreditsuchende aber auch die weiteren möglichen Kosten einer Immobilienfinanzierung beachten, durch die ein Kredit mitunter teuer werden kann. Die wichtigste Position sind dabei die Bearbeitungsgebühren. Sie betragen zwar häufig nur 0,5-1% der Darlehenssumme, bei einem Immobiliendarlehen von 200.000 Euro können hier allerdings Kosten von 1.000 - 2.000 Euro entstehen. Diese Kosten werden allerdings im effektiven Jahreszins berücksichtigt, der hierdurch stark ansteigt. Ein Vergleich verschiedener Darlehen anhand des Effektivzinses ist daher ratsam.

Gleiches gilt für die Wertermittlungsgebühr. Diese Gebühr wird für die Ermittlung des Verkehrswertes der Immobilie berechnet und bei Vertragsabschluss fällig. Zwar verzichten immer mehr Banken auf diese Gebühr, einige Institute fordern aber auch hier zwischen 0,5-1% der Darlehenssumme. Zu beachten ist, dass die Wertermittlungsgebühr häufig nicht im Effektivzins berücksichtigt wird, eine Aufstellung aller anfallender Kosten sollte daher vor Vertragsabschluss angefordert werden.

Weitere mögliche Kosten

Im Rahmen einer Immobilienfinanzierung können noch weitere Kosten anfallen, die ebenfalls nicht im Effektivzins berücksichtigt werden.

Hierzu können unter anderem Darlehenskontogebühren, Gebühren für die Zusendung der Jahreskontoauszüge oder aber für die Erteilung verschiedener Auskünfte gehören. Viele Banken haben diese Gebühren jedoch bereits abgeschafft.

Ebenfalls zu den Kosten einer Immobilienfinanzierung gehören die Kosten der Grundschuldeintragung. Neben den Gebühren für den Notar, der die Grundschuldeintragung bestätigt, müssen dabei auch die Kosten des Grundbuchamtes eingerechnet werden, welche für die Eintragung der Grundschuld ins Grundbuch berechnet werden.

Sondervereinbarungen der Immobilienfinanzierung

Damit Kreditnehmer finanziell flexibel bleiben können, gestalten die Banken ihre Immobiliendarlehen immer häufiger individuell. So bieten die Banken neben einer Bereitstellungszeit von bis zu einem Jahr auch die Möglichkeit von Sondertilgungen oder aber eine Tilgungsänderungsoption. Diese Sondervereinbarungen werden häufig ohne Aufpreis vereinbart, um Kreditnehmern zum Beispiel eine vorzeitige Tilgung oder die Anpassung der Kreditrate auf die aktuellen finanziellen Verhältnisse zu ermöglichen.

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Immobilienfinanzierung - ForwardDarlehen-Vergleich.de
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