Springe direkt zu: Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion

Verkaufen.org

– Anzeige –


Bekommen die Dresdner Flohmärkte Konkurrenz?

Unsere Trödelmärkte in Dresden sind beliebt und besonders in den warmen Monaten des Jahres eine willkommene Abwechslung. Hier findet man Bücher, Antikes, Trödel und teilweise wahre Schätze, die andere nicht mehr benötigen. Der Gewerbepark Radeburger Straße beispielsweise bietet auf 330 qm Platz für alles, was der Mensch braucht oder nicht braucht. Und auch der Trödelmarkt am Haus der Presse hat sich schon nach kurzer Zeit in den Köpfen der Dresdner verankert und wurde sogar durch den Studententrödel erweitert. Hier kriegen sächsische Studenten für 10 Euro einen Trödelstand, regulär kostet ein 3-Meter-Stand 20 Euro. Das Auto der Verkäufer kann man direkt am Stand stehen lassen, Besucher nutzen die Parkplätze in der Stadt oder das Park-and-Ride-System.

Im Internet locken die Angebote

Neuerdings bekommen unsere Trödelmärkte aber starke Konkurrenz aus dem Internet, denn besonders im Winter haben viele keine Lust, einen ganzen Tag auf dem Flohmarkt zu frieren. Plattformen wie verkaufen.org bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Bücher, DVDs, alte Computerspiele und CDs online zu verkaufen. Dies funktioniert so: per ISDN-Nummer oder EAN-Code gibt man die zu verkaufenden Produkte im Internet ein. Daraufhin wird der Preis ermittelt, der für den Artikel gezahlt werden kann. Ist man mit dem vorgeschlagenen Preis einverstanden (das Flohmarkt-Handeln entfällt selbstverständlich), sendet man die komplett registrierte Ware ab und wird anschließend ausgezahlt. Die Versandkosten werden anteilig vom Unternehmen getragen. Der Vorteil besteht darin, dass man seine gebrauchten DVDs verkaufen kann, und zwar das komplette Sortiment und nicht nur einzelne Artikel, wie es meistens auf dem Flohmarkt passiert. Weiterhin entfallen Standgebühren, Organisation und zeitlicher Aufwand. Gerade bei kleinen Artikeln wie Büchern und DVDs, die erfahrungsgemäß auf dem Flohmarkt nur wenige Euro einbringen, kann sich der verminderte Aufwand lohnen. Gerade für Studenten, die sich mit ihren nicht mehr benötigten Büchern ein wenig dazu verdienen möchten, sind solche Angebote sehr verlockend. Man muss abwarten, wie die Portale angenommen werden und inwiefern sich die Möglichkeiten des Internets auf Dresdens Flohmärkte auswirken.