Verkehr
Luftschadstoffe
Als Konsequenz aus der Zunahme des motorisierten Individualverkehrs wächst der Anteil des Verkehrs an den Luftschadstoffemissionen. So werden in Dresden mittlerweile bereits zwei Drittel der Stickoxid-Emissionen und vier Fünftel der Kohlenwasserstoffemissionen durch den Verkehr hervorgerufen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Umweltbericht »Fakten 2001 - 2004", der zum Download bereit liegt.
Aussagen zur Staubbelastung an verkehrsreichen Straßen können Sie der interaktiven Karte »Staubbelastung an Hauptverkehrsstraßen« entnehmen.
- Faktenbericht 2001 - 2004 abrufen (*.pdf, 4884 KB)
- Interaktive Karte
Straßenlärm
Straßenverkehr verursacht in Dresden die stärkste Lärmbelastung. Rund 48 Prozent der Bürger fühlen sich davon wesentlich belästigt. Rund 23 Prozent der Bürger nehmen ihn als Beeinträchtigung in ihrer Wohnumgebung stark oder sehr stark wahr.
Versiegelung
Etwa 25 Prozent der gesamten Siedlungsfläche sind Verkehrsflächen, von denen etwa 60 Prozent vollständig versiegelt sind. Dies führt zu erheblichen Eingriffen in den natürlichen Wasserhaushalt durch eine drastische Verringerung der Verdunstung und der Grundwasserneubildung und einer entsprechenden Erhöhung des Oberflächenabflusses.
Innenstadt kontra Randgebiete
In unmittelbarem Zusammenhang mit der wachsenden individuellen Motorisierung steht die Funktionstrennung in Siedlungsgebieten. Während am Stadtrand immer mehr Einkaufszentren und Gewerbegebiete entstehen, die nur mit dem Auto erreichbar sind, zerbrechen kleinräumige Strukturen im Herzen Dresdens.
Der Umweltatlas gibt mit der Karte »Verkehrsinfrastruktur und ihre ökologische Einordnung« Auskunft über die Beziehungen zwischen Verkehrsbelastungen und den ökologischen Gegebenheiten der Stadt.
Öffentlicher Nahverkehr
Um die verkehrsbedingten Umweltbelastungen verringern zu können, muss das vergleichsweise gut erschlossene Netz öffentlicher Verkehrsmittel stärker genutzt werden. Besonders gute Voraussetzungen dafür bietet das Straßenbahnnetz der DVB AG, das mit einer Streckennetzlänge von 130 Kilometern zu den dichtesten Großstadt-Straßenbahnnetzen Europas gehört.
intermobil Region Dresden
Im Rahmen des Projektes intermobil Region Dresden werden Konzepte entwickelt und erprobt, mit denen die Mobilität im Oberen Elbraum dauerhaft erhalten und gleichzeitig die unerwünschten Folgen des Verkehrs spürbar verringert werden.
Informieren Sie sich auch über die Entwicklung weiterer Kennwerte der Dresdner Umwelt!
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