EcoBUDGET
(Kommunale Naturhaushaltwirtschaft)
Modellprojekt
Kann man den Verbrauch von Umweltgütern in Städten erfassen, bewerten und vielleicht sogar steuern? Wie soll ein solcher Managementzyklus aussehen? Gibt es dabei Parallelen zur Finanzhaushaltwirtschaft?
Diese und ähnliche Fragen veranlassten die Städte Heidelberg, Bielefeld, Dresden und den Landkreis Nordhausen, gemeinsam mit ICLEI (International Council for Local Environmental Initiatives) im Jahr 1996 ein Modellprojekt »Kommunale Naturhaushaltwirtschaft« zu starten.
Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sollte ein in den Städten anwendbares Instrument entstehen.
Mit Hilfe von Indikatoren wird der Zustand der Umwelt oder der Verbrauch von Ressourcen abgebildet. Sie zeigen die Ergebnisse unserer Handlungen und Lebensweisen an.
Für die Budgetindikatoren ist der direkte Vergleich mit der Zielvorgabe möglich, bei den anderen Indikatoren kann am ecoTREND die Entwicklung über mehrere Jahre abgelesen werden.
So können von jedem Bürger oder vom Stadtrat Schlussfolgerungen für das eigene Handeln gezogen werden.
Die Indikatoren
Die Modellphase des Projekts wurde 2001 abgeschlossen. Die Ergebnisse für Dresden finden Sie auf den folgenden Seiten – gestaffelt nach den einzelnen Indikatoren:
Budgetindikatoren betreffen die ressourcenschonende Beanspruchung von Naturgütern
Vermögensindikatoren betreffen die Sicherung und Entwicklung eines leistungsfähigen Naturhaushaltes.
Stadtentwicklungsindikatoren betreffen gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse durch hohe Umweltqualität.
EcoBUDGET
Die EU hat bis 2004 ein Projekt gefördert, mit dessen Hilfe die Anwendung der Kommunalen Naturhaushaltwirtschaft in weiteren europäischen Städten getestet und für erfolgreich befunden wurde.
Deshalb wurde aus »Kommunaler Naturhaushaltwirtschaft« nun »EcoBUDGET«!
Dresden war als beratende Stadt beteiligt.
