Springe direkt zu: Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion

Hauptnavigation

Service

Herausgeber

Kohlendioxid-Reduktion

Der globale Klimaschutz wird weltweit zum herausragenden Umweltproblem des 21. Jahrhunderts. Die Landeshauptstadt Dresden stellt sich dieser Herausforderung.
Bereits 1994 trat Dresden dem Klima-Bündnis der europäischen Städte bei. Daraus resultiert die Verpflichtung, bis 2010 die Kohlendioxid-Emissionen um 50 Prozent zu reduzieren.

Ein entsprechendes Rahmenprogramm zur Verminderung treibhausrelevanter Gase wurde 1998 für die Stadt beschlossen. Seit 2004 liegt der Zweite Bericht zur Kohlendioxid-Reduktion in Dresden vor:

Der dritte Bericht erschien im Dezember 2008.

Ab 2010 heißt die Zielmarke im Klima-Bündnis und damit auch für Dresden: 10 Prozent Reduktion in den emittierten Treibhausgasen alle fünf Jahre. Das bedeutet jährlich etwa 100 000 Tonnen CO2-Äquivalentmenge zu reduzieren.

Bis 2009 wurden 34 Prozent der Emissionen pro Einwohner gegenüber 1987 reduziert. Das entspricht einer CO2-Reduktionsleistung von im Mittel etwa 120 000 Tonnen pro Jahr. Erfolgreiche und defizitäre Sektoren sind in den o. g. Berichten dargestellt. Gleichzeitig wird ausführlich die Notwendigkeit erläutert, Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen gegenüber den sich bereits heute abzeichnenden Klimaveränderungen zu treffen.
Weitere Schritte auf diesem Weg haben der Verwaltungsvorstand der Landeshauptstadt am 09.06.2008 und der Dresdner Stadtrat am 11.12.2008 beschlossen (vgl. Dresdner Amtsblatt vom 08.01.2009, Seite 12).

Internationale und regionale Anstrengungen

Um dem globalen Temperaturanstieg entgegenzuwirken, sind weltweit eine deutliche Reduktion bei den Emissionen von Treibhausgasen erforderlich – sonst laufen lokale Anpassungsschritte ins Leere. Die Möglichkeiten, ein für Stadtbewohner, das Stadtgrün sowie den örtlichen Wasserhaushalt erträgliches Lokalklima aufrecht zu erhalten, sind begrenzt. Ungeachtet kommunaler Anpassungsschritte bleibt daher der globale Klimaschutz eine vorrangige Aufgabe.

Prognose

Bis 2050 wären Senkungen der Treibhausgasemissionen um etwa 80 Prozent für eine klimapolitisch nachhaltige Entwicklung erforderlich. Nur so lassen sich unumkehrbare und nicht mehr beherrschbare Folgen der sich entwickelnden Klimakrise, wie ein fortschreitender Anstieg des Meeresspiegels, vermeiden bzw. auf ein menschenverträgliches Maß begrenzen.

Klimaschutzmaßnahmen werden künftig mehr denn je auch ein Mittel zur Kostenbegrenzung und wirtschaftlichen Effizienzsteigerung sein. Dies gilt gleichermaßen für Unternehmen wie Privathaushalte.

Bild: Straßenverkehr

Zwischen 1990 und 1998 waren die Emissionen des Straßenverkehrs kontinuierlich gestiegen. Seit dem Jahr 2000 stagniert der Kraftstoffverbrauch.