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Stadtentwicklungsindikatoren

In einer Stadt ist Umweltschutz kein Selbstzweck. Die Qualität des Wohnumfeldes soll verbessert (Schutz vor Lärm und Luftschadstoffen), die vorhandenen Flächenpotenziale sollen genutzt werden. Deutlich wird hier die Verbindung zwischen Stadtentwicklung und Umweltschutz.

Daten mit Unterstützung von DREWAG, TU Dresden, Landesamt für Umwelt und Geologie, Institut für Ökologische Raumentwicklung e.V., Städtischem Vermessungsamt und Kommunaler Statistikstelle


Lärmbelastung der Einwohner

an Hauptverkehrsstraßen

Durch die Sanierung einiger der besonders lauten Straßen konnte der Anteil der am stärksten betroffenen Einwohner etwas verringert werden. Ein Teil des ablesbaren Effektes ist jedoch der rechtlich bedingten Verkleinerung des Untersuchungsbereiches zuzuschreiben. Es sind weiterhin Lärmsanierungen in gleichem Umfang erforderlich.
Lärmaktionspläne werden hierfür eine gute Grundlage bilden.

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weiterhin Belastung:
Maßnahmen notwendig


Stickoxid-Belastung der Einwohner

an Hauptverkehrsstraßen

Die Belastung der Einwohner an Hauptverkehrsstraßen ist nicht gesunken. Der Wert für 2005 basiert auf Daten, die vom LfULG für die Luftreinhalteplanung berechnet wurden. Das Rechenverfahren ist genauer, die Datengrundlagen haben sich jedoch geändert, so dass eine genaue Vergleichbarkeit mit den Daten von 1999 und 2002 nur bedingt möglich ist.

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weitere Maßnahmen notwendig


Feinstaub-Belastung der Einwohner

an Hauptverkehrsstraßen

Die Daten wurden mittels einer überschlägigen Modellrechnung gewonnen, sie sind nicht rechtsverbindlich. Die Angaben für 2005 basieren auf Daten, die für die Luftreinhalteplanung durch das LfULG berechnet wurden. Die Belastung nimmt tendenziell ab. Es sind aber weitere Maßnahmen erforderlich, um die Grenzwerte überall einzuhalten.

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maßnahmen notwendig


Belastung der Einwohner durch Überwärmung

Mit der neuen Klimabewertungskarte stehen spezifische Informationen über die Belastung der Einwohner durch Überwärmung bereit. Danach ist fast ein Fünftel der Bevölkerung von sommerlicher Überwärmung im Wohnumfeld betroffen. Mehr als die Hälfte haben jedoch auch stadtklimatisch vorteilhafte Wohnbedingungen. Bei der weiteren Stadtentwicklung ist gezielt der Überwärmung entgegenzuwirken.

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neuer Indikator


Einwohner im Einzugsbereich des ÖPNV

Der Anteil der im Einzugsbereich des ÖPNV lebenden Dresdner hat sich nach leichtem Absinken bis 2005, begründet durch Wegzug aus erschlossenen Gebieten, nunmehr mit leicht steigender Tendenz stabilisiert.

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Maßnahmen notwendig


Altablagerungen

Altablagerungen gefährden den Boden und das Grundwasser. Die erfassten Verdachtsflächen müssen bewertet, gesichert bzw. saniert werden. Die dafür verfügbaren Haushaltsmittel müssen entsprechend den ermittelten Prioritäten eingesetzt werden, um eine Revitalisierung der betroffenen Flächen zu ermöglichen. Altablagerungen mit Bearbeitungsstand einer »historischen Erkundung« (HE) sollen künftig als weiterer Schwerpunkt zusätzlich zur »orientierenden Untersuchung« (OU) mit ausgewertet werden.

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Handlungsbedarf


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Altstandorte

Altstandorte können oftmals im Zuge von Baumaßnahmen durch private Bauherren oder im Rahmen von Altlastenfreistellungsverfahren nach Umweltrahmengesetz mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen beseitigt werden. Altstandorte mit Bearbeitungsstand einer »historischen Erkundung« (HE) sollen künftig als weiterer Schwerpunkt zusätzlich zur »orientierenden Untersuchung« (OU) mit ausgewertet werden.

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unveränderte Belastung:
Maßnahmen notwendig


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Flächen in rechtswirksamen Überschwemmungsgebieten

Die baulich genutzten Flächen in Überschwemmungsgebieten (Wohnen, Gewerbe) besitzen ein hohes Gefährdungspotenzial. Für das Jahr 2002 ist die tatsächlich überschwemmte Fläche dargestellt. Durch Verbau- und präventive Schutzmaßnahmen werden künftig die betroffenen Flächen verringert werden.
Im Bundesdurchschnitt wird das Elffache des Dresdner Wertes von 2008 erreicht,

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ausgewiesene Flächen ausschöpfen


Erneuerbare Energien - Photovoltaik

Im dicht besiedelten Stadtgebiet ist Photovoltaik auf Bauwerken besonders geeignet, einen relevanten Beitrag zur Stromerzeugung zu leisten. Die Dynamik des Ausbaus erneuerbarer Energien muss im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes weiter fortgeführt werden. Gebäudedächer und Lärmschutzwände bieten dafür das erforderliche Potenzial ohne zusätzliche Inanspruchnahme von Freiflächen. Im Bundesdurchschnitt wird das Elffache des Dresdner Wertes von 2008 erreicht.

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Gefährdung:
betroffene Flächen verringern