Revitalisierung von Brachflächen
Besonders entlang der Bahnstrecken finden sich in Dresden eine Vielzahl von Gewerbegebieten. Bedingt durch den Strukturwandel nach der Wende werden die meisten heute nicht mehr genutzt – sie liegen brach.
Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es aber eine der wichtigsten Aufgaben, diese brachliegenden Flächen wieder einer Nutzung zuzuführen. Vorhandene Infrastruktur kann wirtschaftlicher genutzt werden und die Neuerschließung von Gewerbegebieten auf der »Grünen Wiese« und damit der Flächenverbrauch kann zumindest stark eingeschränkt werden.
Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) des Stadtplanungsamtes hebt ebenfalls die Wiedernutzung brachgefallener Flächen als prioritäre Aufgabe hervor.
Hier können Sie sich das INSEK downloaden:
- Integriertes Stadtentwicklungskonzept (*.pdf, 2347 KB)
Für eine Wiedernutzung sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig, um sie unter heutigen Anforderungen an Gewerbegrundstücke vermarkten zu können. Das beginnt bei schwierigen Eigentumsverhältnissen und setzt sich über den Abriss nicht mehr nutzbarer Gebäude und die eventuelle Sanierung von fort. Oft muss die Bewirtschaftung des anfallenden Niederschlagswasssers neu geordnet, Gewässer saniert, entstandene Biotope geschützt oder ersetzt werden.
Bei der Kalkulation der Aufwendungen muss berücksichtigt werden, dass die Flächen zu einem marktfähigen Preis veräußert werden können. Das ist in der Regel nur durch den Einsatz von Fördermitteln möglich.
Durch die Wiedernutzung steigt auch die Attraktivität benachbarter Grundstücke. Somit können mit geschickter Wahl zu sanierender Flächen Impulse für ganze Stadtgebiete gegeben werden.
Beispiele für erfolgreiche kommunale Sanierungen, die in enger Kooperation mit dem Amt für Wirtschaftsförderung durchgeführt werden, sind das Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee, der Technopark Nord und das Gewerbegebiet Reicker Straße.
Wichtige Flächen, die noch saniert werden müssen, befinden sich im Südostraum (Plattenwerk Sporbitz) und sogar in der unmittelbaren Nähe des Stadtzentrums (Strehlener Straße, Freiberger Straße).
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